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Alles inklusiv(e)? – Kultur barrierefrei

Rückblick zum Themenabend der #netzwerkstattkultur vom 05.10.2022 sowie Hinweise zu Praxisbeispielen und weiteren Informationen zu Barrierefreiheit und Inklusion in der Kulturarbeit

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Rückblick zum Themenabend der #netzwerkstattkultur sowie Hinweise zu Praxisbeispielen und weiteren Informationen

© Beitragsbild: Etienne Girardet von Unsplash

Bad Kissingen, 07.10.2022

Inhaltsverzeichnis


Rückblick zum Themenabend vom 05.10.2022

Am 5. Oktober fand im Landratsamt Bad Kissingen ein Themenabend unter dem Titel „Alles inklusiv(e)? – Kultur barrierefrei“ statt.

Aufsteller zur Veranstaltung „Alles inklusiv(e)? - Kultur barrierefrei“ mit Wegweiser zum Veranstaltungsort

Felix Brückner von der „initiative barrierefrei feiern“ begann als Experte in eigener Sache den Abend mit einem allgemeinen Impulsvortrag zu den Themen Barrierefreiheit und Inklusion. Vor allem seine Betrachtung der Planung inklusiver Kulturveranstaltungen unter den drei Perspektiven „Hinkommen, Reinkommen und Klarkommen“ stieß bei den meisten Teilnehmenden auf positive Resonanz.

Anschließend folgten drei Praxisbeispiele aus der Region. Den Auftakt machte Gerhard Cäsar, der die Servicestelle Inklusion und Seniorenarbeit beim Nordbayerischen Musikbund betreut. Vor allem das gemeinsame Proben und Musizieren von Menschen mit und ohne Behinderung stand hier im Vordergrund. Er stellte dabei auch den „Inklusionsstempel“ vor, den verschiedene Initiativen und Gruppen in diesem Kontext nutzen.

Darstellung eines Stempels mit der Aufschrift „Gemeinsam Freizeit erleben. inklusives-musizieren.de“
Stempel für inklusives Musizieren

Im nächsten Programmpunkt gab Josefine Glöckner von den Museen Schloss Aschach Einblicke zum Thema barrierefreies Museum. Die Bandbreite der in Aschach berücksichtigten Themen reichte vom Einbezug einer Referenzgruppe von Menschen mit Behinderung bei der Neugestaltung der Dauerausstellung im Graf-Luxburg-Museum über Taststationen und einhändig nutzbare Hörstationen bis hin zu verständlicher Sprache bei Objektbeschriftungen.

Abschließend folgte aus der Sparte Musik ein Einblick in die Maßnahmen zum Abbau von Barrieren beim Rottershäuser Festival „ab geht die Lutzi!“. Christian Stahl informierte u.a. über den Prozess, wie das Organisationsteam an das Abbauen von Barrieren heranging. Auch die Vorab-Information von Festival-Besucher:innen über das barrierefreie Angebot auf der Website des Festivals war ein Thema, ebenso wie die Sensibilisierung der Mitarbeiter:innen und Ehrenamtlichen beim Festival auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung.

Abschließend nutzten die anwesenden Teilnehmer:innen die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit den anwesenden Referent:innen auszutauschen.

Moderiert wurde der Abend durch Antje Rink (Landkreis Bad Kissingen | Regionalmanagement | Projektmanagement GenerationenDialog), Benjamin Haupt (Bezirk Unterfranken | Popularmusikbeauftragter) und Felix Gantner (Landkreis Bad Kissingen | Regionalmanagement | Projektmanagement kultur.gut.vernetzt).


Ergänzend zu diesem Abend haben wir einen Überblick zu den Begrifflichkeiten sowie Links zu Checklisten und Informationsblättern zusammengestellt. Damit wollen wir eine Arbeitshilfe zum Abbau von Barrieren ermöglichen, um den Kulturbetrieb inklusiver zu gestalten.

Begriffsklärung

Was ist Inklusion?

Bild des Schriftzuges "leave no one behind" auf einer roten Wand © Etienne Girardet, unsplash.com

Die Grundidee der Inklusion besteht darin, dass alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, in allen Lebensbereichen gemeinsam und selbstbestimmt leben.

Zum Ermöglichen von Inklusion müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Barrieren abbauen.

© Bild: Etienne Girardet on Unsplash

Was ist Barrierefreiheit?

Abbildung eines barrierefreien Aufgangs, beispielsweise für Personen mit Mobilitätseinschränkung
© Bild: Miguel Carraça (Unsplash

Nicht alle Orte, Räume oder Kommunikationsmittel sind für alle Menschen gleichermaßen zugänglich.

Oft bestehen Barrieren, die verschiedener Natur sein können. Für die eine sind diese baulicher Natur, z.B. in Form von Treppenstufen, für den anderen bestehen sie auf optischer Ebene, z.B. durch zu geringe Farbkontraste auf Druck- oder Bildschirmprodukten. Auch zu komplizierte Sprache stellt für viele Menschen eine Barriere dar.

Um inklusiv zu wirken und Teilhabe zu ermöglichen, kann hier in vielen Bereichen barrierefrei gedacht werden.

© Bild: Miguel Carraça on Unsplash

Als Beispiele für die vielen Facetten zum Abbau von Barrieren werden im Folgenden bauliche Barrierefreiheit, digitale Barrierefreiheit sowie einfache Sprache genauer betrachtet.

Hinweise, Links und Checklisten

Hinweise zu barrierefreiem Bauen

Planung barrierefreier Veranstaltungen

Barrierefreie Gestaltung

Leichte Sprache

Ansprechpartner:innen zu Inklusion in regionalen Kulturverbänden

Mögliche Fördermittel

Letzte Aktualisierung der Seite: 07.10.2022