1. Startseite
  2. >
  3. Kulturelle Akteure
  4. >
  5. Sagen und Legenden
  6. >
  7. Sagen aus Bad Brückenau
  8. >
  9. Wie die Wasserbutte in das Buttlarwappen kam
Kategorien
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden

Wie die Wasserbutte in das Buttlarwappen kam

Sage aus Bad Brückenau

ical outlook Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden

 

Vor der katholischen Pfarrkirche zu Bad Brückenau steht ein Gebetshäuschen mit dem Wappen Fürstabts Konstantin von Buttlar (1714 – 1725), ebenfalls sein schönes Steinwappen neben der Zisterne des Klosters Volkersberg. Sie erinnern an die Regentschaft des Abtes in unserem Land. Von diesem Wappen mit den beiden großen Wasserbutten neben dem Fuldaer Stiftskreuz berichtet die Sage:

Der gefürchtete Raubritter von Ebersberg überwältigte einst einen hübschen jungen Rittersmann und sperrte ihn in sein Burgverlies.
Die schöne Tochter des Ebersbergers aber hatte von ihrem Fenster aus den stolzen Recken gesehen und sich sofort in ihn verliebt. Als ihr Vater einmal ausgeritten war, besuchte die holde Maid den in Kerkermauern schmachtenden Prinzen und versprach ihm Hilfe und Rettung. Sie wartete bis ihr Vater wieder mit seinen Raubgesellen die Gegend unsicher machte. Schnell zog sie sich als arme Dienstmagd an, hängte sich eine große Wasserbutte um und eilte zum Burgverlies. Dort ließ sie den feschen Ritter in ihre Butte steigen, deckte ein Tuch darüber und schleppte die „süße Last“ in die Freiheit. Nun schworen sich beide ewige Liebe und Treue. Schließlich hatte sogar der hartherzige Vater ein Einsehen und verzieh seiner Tochter den listigen Streich. Beide konnten bald den Bund der Ehe eingehen und wurden ein glückliches Paar.

Weil aber die große Wasserbutte dem Ritter Freiheit, Leben und Glück verlieh, nahm er sie aus Dankbarkeit in sein Wappen auf.

Quelle

Josef Lisiecki: Wie die Wasserbutte in das Buttlarwappen kam | entnommen aus: Landkreis Bad Kissingen (Hrsg.): Sagen und Legenden aus dem Landkreis Bad Kissingen, 1982, S. 33 f. | Nachdruck nur mit Quellangabe gestattet

Josef Lisiecki verweist im o.g. Sagenband zur Herkunft der Sage auf folgende Quellen:

  • Sagen aus Rhön und Vogelsberg, S. 50 und 51
  • Buchenblätter 1926, S. 203.
  • Fürstabt Konstantin von Buttlar amtierte in Fulda von 1714 – 1726

Ungefährer Ort der Sage

Gebetshäuschen vor der kath. Pfarrkirche Bad Brückenau

Weitere Sagen

Sagen aus Bad Brückenau

Wie St. Georg Brückenau rettete
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Bad Brückenau
Die drei Geisterflammen
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Bad Brückenau
Wie die Wasserbutte in das Buttlarwappen kam
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Bad Brückenau
Die sagenhafte Geschichte des Altstadtbrunnens
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Bad Brückenau
Die „falsche“ Hexe vom Obertor
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Bad Brückenau
Der schrullige Ritter Kunz von der Tann
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Römershag
Der Traum des Holzhauers ging in Erfüllung
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Römershag
Der Töpfer und der Teufel
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Römershag
Die Geisterstunde an der Ausspann bei Volkers
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Volkers
Der „falsche“ Franziskanerbruder
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Volkers
Der weiße Hirsch vom Volkersberg
Sagen aus Bad Brückenau Sagen und Legenden
Sage aus Volkers

Sagen aus dem Landkreis Bad Kissingen

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass zur Nutzung der Karte Inhalte von OpenStreetMap geladen werden und dass ein Cookie gesetzt wird.