Im Museum Terra Triassica taucht man in die Lebenswelt der Trias ein. Damals sah die Erdoberfläche noch ganz anders aus als heute. Unterfranken war vor ca. 250 Millionen Jahre eine von Flüssen und Seen durchzogene Landschaft. Zum Ende des Buntsandstein-Zeitalters drang das Meer langsam vor und überflutete alles. In der dritten großen Phase der Trias begann des heutige Unterfranken wieder zu verlanden. Heute sehen wir das an den Ablagerungen des Buntsandsteins, Muschelkalks und Keupers. Darin befinden sich viele Fossilien. Im Museum sehen sie eine Auswahl unserer über 40.000 Fundstücken. Unsere Sammlung gehört zu einer der Umfangreichsten über das Erdzeitalter der Trias.
Abgesiedelte Orte am Truppenübungsplatz Wildflecken
Adamshof, Altglashütten mit Wiesenhaus, Haus Franken und Harfenmühle, Auersberghöfe, Dörrenberg, Ebertshof, Fuchsmühle, Heinrichshof, Neuglashütten, Reußendorf, Rothenrain mit Disbachmühle und Disbachhof, Sarahof, Schmelzhof, Silberhof und Werberg sowie der Wallfahrtsort Maria Ehrenberg: diese Orte auf bayerischem Gebiet liegen im heutigen Truppenübungsplatz Wildflecken.
Für die Einrichtung des Truppenübungsplatzes in den 1930er Jahren wurden all diese Orte und Höfe sowie auch Orte im benachbarten Hessen abgesiedelt.
Matthias Elm (†) aus Speicherz und Walter Kömpel aus Oberbach haben die Geschichte der verschiedenen Orte sowie die Folgen der Absiedelung auf deren Bewohner für die Ausstellung „Vergessene Dörfer“ aufgearbeitet.
Die Ausstellung umfasst 21 Schautafeln und ist vom 15. Januar bis 28. Februar im Lichthof des Landratsamtes Bad Kissingen zu sehen.
Der Eintritt ist frei
Führungen
Walter Kömpel, der die Ausstellung maßgeblich mitgestaltet hat, bietet Führungen durch die Ausstellung an am:
Um Anmeldung wird gebeten unter bzw. 0971 801 5151
Ort
Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A) Obere Marktstr. 6 97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 08:00 – 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:00 – 16:00 Uhr
Do: 14:00 – 17:00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Barrierefreiheit
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Im Dezember 2022 hat der Kreistag des Landkreises Bad Kissingen eine Förderrichtlinie für regionale Kleinprojekte in der Kultur verabschiedet. Seit Frühjahr 2023 können Akteur:innen aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen Anträge auf einen Zuschuss für kulturelle Kleinprojekte stellen.
Die Unterstützung beträgt wahlweise 500,- oder 1.000,- Euro. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Partnern über Gemeindegrenzen voranzutreiben, Neues zu ermöglichen und zeitlich begrenzte kreative Vorhaben im Landkreis Bad Kissingen zu unterstützen.
Die ersten geförderten Projekte innerhalb dieser Förderrichtlinie sind:
Das Münnerstädter Projekt else! operiert unter Trägerschaft des Altstadtvereins Münnerstadt. Unter der künstlerischen Leitung von Mia Hochrein finden ganzjährig Aktionen und Veranstaltungen an verschiedenen Stätten in Münnerstadt statt.
Highlights sind die Zwischennutzungen, die 2013 ihren Ausgangspunkt im Projekt else! in der Marienanstalt nahmen, 2018 mit else!² den Münnerstädter Bahnhof belebten und sich 2023 in den Münnerstädter Treibhäusern einquartierten. Von Kunstausstellungen über Konzerte und Lesungen bis hin zu Workshops bietet das Projekt else!3 dort von Mai bis Juni 2023 eine große Vielfalt an kulturellen Angeboten.
Laut überlieferter Dokumentation wurde der Gesangverein 1906 Reiterswiesen e. V. am 26. Dezember 1906 abends um 22:30 Uhr von 17 Personen gegründet. Ehemals als reiner Männergesangverein gegründet, konnten wir als selbiger 2006 unser 100 jähriges Bestehen feiern.
Zu diesem Zeitpunkt musste man aber auch eine Entscheidung treffen um den Fortbestand des Vereines zu sichern. Zur Umsetzung dieses Zieles wurde beschlossen den Verein zu öffnen und Damen auf zu nehmen. Seit 2008 tritt unser Chor als gemischter Chor auf und besteht aktuell aus 28 Aktiven. Hiervon sind 16 Damen und 12 Herren.
Aktueller Höhepunkt ist die Verleihung der Zelterplakette zu unserem 110 Jährigen Bestehen. Aus vorher genanntem Grund mit 10 Jahren Verspätung. Man wusste ja nicht ob es mit den Frauen klappt und man überhaupt genug Singbegeisterte zusammen bekommt.
Auch heute 2022 gibt es uns noch, was bezeugt, dass der Chor als gemischte Formation funktioniert. Pandemiebedingt pausieren wir aktuell (Stand Januar 2022). Ansonsten proben wir montags um 19:30 Uhr im Pfarrheim Reiterswiesen.
Walter Kömpel war maßgeblich an der Konzeption und Erstellung der Ausstellung beteiligt. Er bietet eine Führung durch die Ausstellung an, am 30.01.2025 um 17:00 Uhr. Diese dauert ca. 60 bis 90 Minuten.
Nach seiner ersten Auflage im Jahr 2023 geht der Kulturpreis des Landkreises Bad Kissingen nun in seine zweite Runde. Nominierungen sind bis zum 1. März 2025 möglich. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und steht in dieser Auflage unter dem Motto „Barrierefreiheit und Inklusion“.
Wer und was kann nominiert werden?
Personen oder Institutionen mit Bezug zum Landkreis Bad Kissingen, die ein kulturelles Angebot unter besonderer Berücksichtigung von Barrierefreiheit und Inklusion umgesetzt haben oder planen
Es können bereits umgesetzte kulturelle Angebote oder geplante Konzepte nominiert werden.
Umgesetzte Projekte: Jede Person und Institution mit Sitz im Landkreis kann Vorschläge einreichen.
Geplante Projekte: Hier sind auch Eigenbewerbungen mit dem geplanten Konzept zu Barrierefreiheit und Inklusion in der Kultur möglich.
Wie hoch ist das Preisgeld?
Der Kulturpreis ist mit bis zu 10.000 Euro dotiert. Das Geld kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden.
Wer wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus?
Nach dem Ende der Nominierungsfrist entscheidet eine Jury unter der Leitung des Landrats. Sie besteht aus Mitgliedern des Kreistags und externen Expertinnen und Experten. Anschließend bestätigt der Kulturausschuss des Landkreises die Entscheidung.
Was bedeutet „Barrierefreiheit und Inklusion“?
Kulturangebote sollen so gestaltet werden, dass alle Menschen daran teilhaben können – z.B. durch barrierefreie Zugänge oder inklusive Veranstaltungen. Das Thema fördert auch das gegenseitige Verständnis in der Gesellschaft.
Der Verein erLebenskunst Ramsthal e.V. wurde im Jahre 2013 gegründet um die verwaiste Grundschule zu erhalten.
Ziel ist es der Kunst und der Kultur in der ländlich geprägten Region mehr Raum zu geben.
Im Haus erLebenskunst werden Kurse im Bereich Kunst, Natur und Gesundheit für Kinder und Erwachsene angeboten.
Alle 2 Jahre veranstaltet der Verein eine Kunstwoche mit über 30 regionale und überregionalen Künstlern. Begleitet wird die Veranstaltung durch viele hochwertige Abendveranstaltungen und einem Bildhauersymposium.
Die Katholische Kantorei Bad Kissingen ist der Chor der Kernstadtpfarrei Herz Jesu, der sich 1948 unter diesem Namen neu formierte. Er wird seitdem vom jeweiligen hauptamtlichen Kirchenmusiker der Gemeinde geleitet.
Als Liturgie- und Konzertchor ist die wichtigste Aufgabe der Kantorei die musikalische Gestaltung der Gottesdienste in der Stadtpfarrkirche, insbesondere an Fest- und Feiertagen, aber auch im Rahmen des „Kissinger Sommers“ mit einer Orchestermesse. Daneben haben Chorkonzerte eine lange Tradition – sie gehören zu den kulturellen Besonderheiten der Region.
Die Holzskulpturen die Sie hier sehen, wurden vom Künstler Thomas Krapf aus einheimischen Hölzern gestaltet. Mit seiner Wuchsform, Verfärbung und Struktur gibt der Werkstoff Holz häufig die Form vor, die der Künstler mittels Kettensäge herausarbeitet. Fast geometrische und filigrane Einschnitte bilden bei den Objekten einen Kontrast zur natürlich rustikalen Wuchsform und Maserung des Holzes. Astlöcher, Verformungen oder Verfärbungen bindet der Künstler in die Gestaltung ein.
Inspirationen erhält er auf Reisen, in der Natur, der ganzen Umwelt, die ihn umgibt. Er möchte Freiräume lassen zur eigenen Interpretation seiner Skulpturen. Aus diesem Grunde tragen seine Werke auch keine Titel. Es ist Form, Struktur und Farbe, die von den Betrachtern wahrgenommen und diese bewegen soll. Er möchte deren Fantasie anregen und sie auf der Gefühlsebene ansprechen. Dabei können eigene Assoziationen entwickelt werden. Zitat:
„Immer wenn meine Objekte mit ihren Betrachtern eine Beziehung eingehen, wenn die von mir geschaffenen Strukturen und Formen Emotionen wecken und Gefühle transportieren, habe ich mein Ziel erreicht.“
Die Bayerische Musikakademie Hammelburg e.V. dient
der Anregung, Fortbildung und Pflege des instrumentalen und vokalen Musizierens im Bereich der musikalischen Jugendarbeit,
der Fortbildung von Musiklehrern und Ensembleleitern aller Arten,
der Durchführung sonstiger berufsbegleitender Fortbildungsmaßnahmen,
der Durchführung von Arbeitstagungen und Begegnungen im Bereich der Musik,
der Durchführung von Kursen für kammermusikalisches Zusammenspiel, Ensemble- und Orchesterarbeit.
In Ihrer Arbeit hat die Bayerische Musikakademie Hammelburg in der musikalischen Bildung und Ausbildung für den gesamten nordbayerischen Raum Akzente gesetzt.
Gäste aus dem Ausland und natürlich aus allen Teilen der Bundesrepublik nutzen unsere Räumlichkeiten sowie unsere Kurs- und Seminarangebote.
In der Malerei experimentiert sie gerne mit Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand, auch integriert sie oft Fund-und Recycle Stücke in ihre farbenfrohen Bilder, die sie auch mit Spachtelmasse und Marmormehl bearbeitet.
So wundert man sich angesichts ihrer tänzerischen Vergangenheit nicht, dass oft „Bewegung“ im Mittelpunkt ihres Schaffens steht und kleine Ballettfiguren in ihre Bilder integriert sind.
Mit Ton modelliert sie in handgefertigter Aufbautechnik, wobei Figuren von Menschen oder Fabelwesen entstehen, oft in Verbindung mit Holz.
Sie möchte mit ihren Kunstwerken die Fantasie des Betrachters anregen.
Bei seiner Arbeit bedient sich der gelernte Steinbildhauer aus einem Spektrum an Materialien, das vornehmlich Metall, Stein und Holz umfasst. Jedes dieser Materialien besitzt seinen eigenen Charakter: Holz als ein natürliches, warmes und vergängliches, Stein als das unvergänglichste Material sowie Metall werden miteinander frei kombiniert.
Während seinŒuvre vormals vor allem von einem massiven Duktus geprägt war, so scheinen sich seine Skulpturen in ihrer Form heute immer mehr aufzulösen.
SCHWERPUNKTE
Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum
LEHRTÄTIGKEIT
Lehrauftrag an der Staatl. Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim
Dozentur für Steinskulptur an der Sommerakademie in Dresden
BERUFSPOLITISCHES ENGAGEMENT
2011-2020 Vorsitzender des BBK-Unterfranken
Seit 2015 Vorsitzender des BBK Landesverband Bayern
Seit 2021 Vorstandsmitglied im Bundesverband Bildender Künstler:innen
Seit 2022 Projektleitung für den Bundesweiten Tag der Druckkunst
Online-Veranstaltung zum Thema Öffentlichkeitsarbeit für die Kultur
Soziale Medien, Plakate, Pressemitteilung, Veranstaltungskalender, Newsletter, und noch Vieles mehr. Die Bandbreite an Formaten und Medien für die Öffentlichkeitsarbeit ist sehr vielfältig, auch in der Kultur.
Oft stellen sich bei der Planung für Konzerte, Ausstellungen, Theaterstücken und weiteren Aktivitäten die Fragen: Welche Medien machen für mich am meisten Sinn? Welche Zielgruppe kann ich damit erreichen? Worauf gilt es beim Einsatz bestimmter Medien zu achten? Und was ist weniger zielführend?
Antworten auf diese und weitere Fragen bietet uns Tonya Schulz. Sie ist Geschäftsführerin der Agentur texTDesign Tonya Schulz GmbH in Ostheim v. d. Rhön. Seit über 20 Jahren begleitet sie Kunden in der Öffentlichkeitsarbeit, darunter auch Akteure aus allen Sparten der Kultur.
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus der Kultur mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 15 Personen, sind die 15 Plätze gebucht wird eine Warteliste erstellt.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
Wenn im Herbst die Tage kürzer werden und das Weihnachtsfest nicht mehr weit entfernt ist, beginnt für viele Gruppen im Bereich des Amateurtheaters normalerweise die Hauptsaison: Proben, Aufführungen und das Miteinander der Gruppe stehen dabei im Mittelpunkt.
In diesem Jahr stellt sich Vieles aber anders da: Kulturveranstaltungen sind temporär untersagt und selbst bei den Möglichkeiten zum Spielen setzen zu erstellende Schutz- und Hygienekonzepte Grenzen. Diese führen oft zu der Entscheidung, Aufführungen ausfallen zu lassen oder deren Planung gar zu unterlassen.
Wie gehen Amateurtheatergruppen mit diesen Unsicherheiten um? Finden Proben oder Treffen unter den vorhandenen Gegebenheiten statt? Welche Aktivitäten werden unternommen, um die Gruppe zusammenzuhalten? Werden Planungen auf den Sommer verschoben? Sind Alternativformate in Planung?
Diese Veranstaltung soll Amateurtheatergruppen aus dem Landkreis Bad Kissingen die Möglichkeit geben, sich gegenseitig zu diesen und weiteren Fragen auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Moderation
Felix Gantner (Projektmanagement Kultur | Landkreis Bad Kissingen)
Anmeldung
bis 23.11.2020 unter bzw. 0971 801 5170. Anschließend übermitteln wir Ihnen ein Anmeldeformular und Zugangsdaten. Die Plätze sind auf 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.
Datum und Ort
24.11.2020, 19:00 Uhr, online
Technik und Datenschutz
Die Veranstaltung erfolgt als Online-Format über die Software Microsoft Teams. Sie benötigen zur Teilnahme:
einen funktionsfähigen Rechner (Desktop-PC, Laptop, Tablet), ausgestattet mit Audiogeräten (Mikrofon, Lautsprecher oder Headset), ggf. einer Videokamera,
einen funktionierenden Internet-Zugang,
eine aktuelle Version eines Internet-Browsers, wie z.B. Microsoft Edge oder Google Chrome; alternativ eine Installation des Microsoft-Teams Clients.
Bereits ab 18:30 starten wir mit einem Technik-Test im virtuellen Besprechungsraum. Zu diesem sind alle eingeladen, die sich hinsichtlich der Technik zur Veranstaltung unsicher sind.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
Allgemeiner spartenübergreifender Austausch für Akteurinnen und Akteure aus der Kultur
Die letzten beiden Jahre standen für die meisten Aktiven im Kulturbetrieb unter den Vorzeichen der Unwägbarkeit. Viele Vorhaben und Planungen musste überworfen und dynamisch angepasst werden.
In vergangenen Austauschveranstaltungen stand deshalb oft der Umgang mit den Auflagen der Corona-Pandemie im Mittelpunkt. Bei einem Treffen im Herbst 2021 wagten Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Gegenden des Landkreises schon einen Blick nach vorne. Sie skizzierten verschiedene Formate und Ideen, die zukünftig angegangen werden können.
Neben den neuen Planungen stellt sich auch die Frage nach Strategien, um das breite Publikum nach zwei Jahren wieder zu reaktivieren.
Diese Veranstaltung soll eine Möglichkeit zum Austausch sowie für Impulse zu diesen Fragen geben. „Auf zu neuen Ufern!“
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure aus allen Sparten der Kultur mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Moderation: Felix Gantner (Projektmanagement Kultur | Landkreis Bad Kissingen)
Datum und Zeit: 01.04.2022, 16:30 Uhr
Ort: online
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
1974 errichtet, blicken wir auf eine über 50-jährige Verbandshistorie zurück. Als lokale Sänger- und Chororganisation vereinen wir 32 Gesangvereine im Landkreis Bad Kissingen mit über 1.100 Choraktiven unter einem Dach. Als Teil der Verbandsstruktur des Fränkischen Sängerbundes steht Kultur und Gesang im Mittelpunkt unserer Tätigkeit.
Regelmäßig veranstalten wir eine Sängerschulung in Münnerstadt und sind Ausrichter von Erwachsenen-, Kinder- und Jugendchorkonzerten. Seit 2007 haben wir mit dem Landkreis-Männerchor einen eigenen Projektchor (Ltg. Mirja Betzer). Weitere Sänger sind hierzu herzlich willkommen. Zudem sind wir seit Jahren fester Bestandteil bei der Nominierung und musikalischen Umrahmung der Verleihung des Kulturehrenbriefs des Landkreises im Kloster Altstadt Hammelburg.
Strategien im Umgang mit pandemiebedingten Auflagen – Online-Workshop
Von Veranstaltungsverboten, über schrittweise Öffnungen bis hin zu Auflagen durch Schutz- und Hygienekonzepte: die Corona-Pandemie hat viele Bereiche des Alltaglebens auf den Kopf gestellt. Einschränkende Vorgaben sind auch für den Kulturbetrieb groß und die Vorschriften ändern sich mit hoher Geschwindigkeit.
Umso verständlicher ist es, dass bei vielen Akteuren im Kulturbetrieb eine Sehnsucht nach der Normalität aus den Zeiten vor Corona besteht. Wann eine solche zurückkehren wird oder ob sich alle noch länger mit den neuen Gegebenheiten arrangieren müssen, ist derzeit allerdings ungewiss.
Aufbauend auf den Erfahrungswerten aus den letzten Wochen und Monaten sollen in diesem Workshop gemeinsam Strategien im Umgang mit diesen neuen Rahmenbedingungen diskutiert werden.
Als Expertin haben wir die Wissensdesignerin, Regionalentwicklerin und Journalistin Wissensdesignerin, Regionalentwicklerin und Journalistin Antje Hinz zu Gast. Sie gibt als Impuls u.a. deutschlandweit Einblicke in Kulturprojekte, die während der Corona-Pandemie kreativ mit gegebenen Auflagen umgegangen sind.
Folgende Grundfragen werden im Workshop besprochen:
Welche Faktoren haben kulturellen Akteuren in den vergangenen Wochen und Monaten das Leben schwer gemacht?
Welche Vorgaben für kulturelle Veranstaltungen gibt es derzeit?
Wie und wo kann ich mich verlässlich darüber informieren?
Wie kann ich Veranstaltungen unter der gegenwärtigen Planungsunsicherheit entwickeln?
Gibt es krisensichere Formate?
Macht es Sinn einen Plan B mitzudenken?
Welche Herausforderungen können und werden in Zukunft auftreten?
Wie kann diesen vorgegriffen werden?
Wie können neue digitale oder hybride Formate auch einen „coronafreien“ Regelbetrieb bereichern?
Technik
Der Workshop erfolgt als Online-Format über die Software Microsoft Teams. Sie benötigen zur Teilnahme:
einen funktionsfähigen Rechner (Desktop-PC, Laptop, Tablet), ausgestattet mit Audiogeräten (Mikrofon, Lautsprecher oder Headset), ggf. einer Videokamera,
einen funktionierenden Internet-Zugang,
eine aktuelle Version eines Internet-Browsers, wie z.B. Microsoft Edge oder Google Chrome; alternativ eine Installation des Microsoft-Teams Clients.
Bereits ab 18:30 Uhr starten wir mit einem Technik-Test im virtuellen Besprechungsraum. Zu diesem sind alle eingeladen, die sich hinsichtlich der Technik zur Veranstaltung unsicher sind.
Zielgruppe
Kulturelle Akteure aller Sparten mit Wirkungsort im Landkreis Bad Kissingen
Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte per Email () bzw. per Telefon 0971/801-5170 beim Projektmanagement Kultur des Landkreises Bad Kissingen. Anschließend übermitteln wir Ihnen ein Anmeldeformular und Zugangsdaten für den Online-Workshop. Die Plätze sind auf 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.
Es gibt eine Entwicklung von der Wissensgesellschaft hin zur Kulturgesellschaft. Deshalb sind wir auf Veränderung durch Kreativität angewiesen. Immer dort, wo sich feste Strukturen „verflüssigen“, entstehen neue, interessante Bewegungsräume.
Viele Kulturschaffende und Kreative können mit dem nüchternen Sachverstand und dem betriebswirtschaftlichen Vokabular „klassischer“ Existenzgründungs- oder Unternehmensberater wenig anfangen. Oder aber die Beratung scheitert daran, dass die so genannten Experten nicht beurteilen können, wie viel „Kommerz“ in der kreativen Idee steckt.
In der Hierarchie der Verbraucherwünsche rangiert Unterhaltung an oberster Stelle. Kulturelle Dienstleistungen im weitesten Sinne sind weit über den Kultursektor hinaus von Bedeutung, denn kreative Organisationen denken immer unternehmerischer und „kulturferne“ Unternehmen werden immer abhängiger von kreativen Ideen und Innovationen, wodurch sich das potentielle Einsatzfeld von Kulturunternehmern zusätzlich erweitert.
Elke Driehsen malt vorrangig Stillleben, Portraits und Landschaften. Der Reiz Ihrer vielschichtigen Arbeiten entsteht primär durch die intensiven Farbkombinationen.
Die Bilder leben vom dynamischen Gleichgewicht der Kontraste und verschiedenen Perspektiven. Sie arbeitet sowohl mit Öl, als auch mit Acrylfarben auf Leinwand und MDF Blocks.
Techniken wie: Spachteln, Auswaschen, Malen, Reiben und Kleksen, sowie ungewöhnliche Farbzusammenstellungen lassen ein Werk entstehen, das vorher nicht exakt bestimmt worden ist. Das hinzugeben und bewusste Weglassen erlaubt immer wieder eine neue, oft auch überraschende Entwicklung der Arbeit.
Die Ausstellung „WOODART MEETS GRAFFITI“ präsentiert vom 18. März 2025 bis zum 29. April 2025 Werke des Graffitikünstlers Martin Schacher und des Holzbildhauers Thomas Krapf. Beide Künstler stammen aus Aura an der Saale.
Die Ausstellung umfasst Holzskulpturen, mit Graffiti besprühte Leinwände sowie gemeinsam gestaltete Holzskulpturen mit aufgetragenem Graffiti. Thomas Krapf fertigt seine Holzskulpturen hauptsächlich mit der Kettensäge aus regionalen Hölzern. Dabei bezieht er Krümmungen, Verwachsungen und die Maserung des Holzes in seine Gestaltung mit ein.
Der Eintritt ist frei
Ort
Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A) Obere Marktstr. 6 97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 08:00 – 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:00 – 16:00 Uhr
Do: 14:00 – 17:00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Barrierefreiheit
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Berliner Platz (Bad Kissingen)
Ansicht der Ausstellung „Tamar - Bad Kissingen“ in der Stadtbibliothek Hammelburg
Im Jahr 2019 war eine Gruppe Jugendlicher aus dem Landkreis Bad Kissingen in unserem israelischen Partnerlandkreis Tamar zu Gast. Die Ausstellung „Tamar – Bad Kissingen | Perspektiven“ greift Erlebnisse und Eindrücke dieses Austausches auf.
Nur wenige Kilometer von Bad Kissingen entfernt, erhebt sich an der Saale eines der schönsten Baudenkmäler Unterfrankens: Schloss Aschach. Mit seinen drei Museen, dem Schlosspark und dem Restaurant und Café laden die Museen Schloss Aschach zum Entdecken, Staunen und Genießen ein.
Im Graf-Luxburg-Museum durchstreifen Gäste die einstigen Wohnräume der gräflichen Familie von Luxburg und die Arbeitsräume ihrer Bediensteten. Die Familie bewohnte das Schloss von 1874 bis 1967. Medien-, Hör- und Mitmachstationen laden dazu ein, die Ausstellung immer wieder neu zu entdecken.
Im Volkskundemuseum tauchen Gäste in den Alltag der Rhöner Landbevölkerung zwischen 1850 und 1950 ein. Anhand von Exponaten wird anschaulich gezeigt, wie sie lebten, wohnten und wirtschafteten.
Schulwandbilder, Schreibutensilien, Schulbücher und -hefte zeigen, wie vor über 100 Jahren in den unterfränkischen Landschulen gelehrt und gelernt wurde. Das Highlight der Ausstellung im Schulmuseum ist ein original eingerichteter Schulsaal.
wer sich mit dem Thema Tourismus in der Rhön, im Fränkischen Saaletal, im Lauertal oder in einem der drei Staatsbäder im Landkreis Bad Kissingen befasst, beschäftigt sich zumeist mit den großen Themen des Gesundheitstourismus und des Naturtourismus. Doch welche Rolle spielt dabei die Kultur, sowohl für die Tourist:innen als auch für lokale Akteur:innen aus der Kultur?
Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim) stellt dazu fest:
„In der Rolle des Touristen werden viele Menschen zu Kulturbesuchern, die in ihrem Alltag keine kulturellen Angebote wahrnehmen“.
Und so werden auch Tourist:innen zu Kulturnutzer:innen, die eigentlich aus anderen Motiven ihren Urlaub her verbringen.
Die Zeit seit 2020 war, sowohl für den Tourismus als auch für die Kultur, nicht leicht. Viele eingespielte Prozesse und Strukturen wurden unterbrochen und z.T. auch in Frage gestellt.
Zum Austausch über die Gestaltung und Transformation künftiger Prozesse und Strukturen laden wir Vertreter:innen aus Kultur und Tourismus im Landkreis Bad Kissingen herzlich ein zum
Regionalen Dialog „Kultur & Tourismus“, am 08.12.2022, von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr, online – via Cisco Webex
Zum Ablauf
Begrüßung
Impuls-Vortrag zum Thema „Trends und Best Practices im Kulturtourismus als Impuls für regionale Entwicklungen“ durch Maik Zießnitz von PROJECT M
Moderierter Austausch (ggf. in kleinen Gruppen)
Bestandsaufnahme
Austausch zu gemeinsamen Zielen und Maßnahmen von Akteur:innen aus Kultur und Tourismus
„Wir sehen unsere Welt häufig nicht so wie sie ist, sondern durch einen negativen Filter“
*) Rosling, Hans: Factfulness – wie wir lernen, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist; Ullstein-Verlag 2019
So lautet die These von Hans Rosling. Der inzwischen verstorbene schwedische Professor machte es sich zur Aufgabe, Menschen weltweit diesen negativen Filter bewusst zu machen und ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, ihn zu umgehen. Die Wanderausstellung #noFilter ist inspiriert von seinem Buch Factfulness und möchte den Besuchenden genau das ermöglichen, was der Titel andeutet:
Die Welt ohne (Informations-)filter sehen.
Beispiele aus dem Bereich der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDGs) verdeutlichen mit interaktiven Ausstellungselementen, wie der Informationsfilter unsere Wahrnehmung beeinflusst. Die Besuchenden sind bei jeder der acht Stationen gefordert, ihre Annahmen zu globalen Entwicklungen zu überdenken.
Dabei können die Besuchende durchaus einen Funken Hoffnung inmitten der täglichen globalen Krisen mitnehmen. Die Ausstellung zeigt keine heile Welt, da viele existierende Probleme nicht gelöst sind, Fortschritte sind allerdings klar erkennbar. Wir sind auf einem guten Weg, aber es gibt noch viel zu tun.
Informationen zur Ausstellung
Der Eintritt ist frei
Ort
Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A), Obere Markstr. 6, 97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 08:00 – 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:00 – 16:00 Uhr
Do: 14:00 – 17:00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Bildungsmodule
Das Naturerlebniszentrum Rhön (NEZ) hat die Ausstellung konzipiert. Begleitend zur Ausstellung bietet das NEZ ein zweistündiges Bildungsmodul für Schülerinnen und Schüler ab der 9. Klasse an.
Das Bildungsmodul kann beim NEZ gebucht oder selbstständig durch die Lehrkräfte durchgeführt werden. Bei Interesse können Sie sich direkt mit dem Team des NEZ Rhön in Verbindung setzen:
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn, die Mobilitätsapp „Wohin·Du·Willst“, und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Claudia Grom arbeitet als Bildende und Mixed Media Künstlerin in Deutschland und unterwegs. Den Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden zeitgenössische Themen und Strömungen, denen sie sich durch kritische Hinterfragung und weitreichende Recherchen annähert.
Ihre Herangehensweise ist u.a. durch Cramerottis Ästhetischen Journalismus inspiriert, wobei ihre Werke überwiegend in Form von Projekten entstehen, die sie als themenbezogene Ausstellungskonzepte weiterentwickelt.
Materialwahl und Gestaltung sind im Herstellungsprozess vollkommen frei und werden erst durch das jeweilige Thema bestimmt.
Ihr kontinuierliches Bestreben, ihre Wahrnehmung für globale Zusammenhänge zu schärfen und das große Ganze besser zu erfassen, hat ihre Arbeiten zunehmend politischer werden lassen. Kunst bedeutet für sie, in einer von tiefgreifenden globalen Transformationsprozessen geprägten Welt Position zu beziehen und Haltung zu zeigen.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Oberthulba
Oberthulba, 01.10.2023
Strahlend frühherbstlicher Sonnenschein begrüßte unseren Landvermesser für Kultur am Herbstmarkt in Oberthulba.
Mitten auf dem Marktplatz verwickelte er verschiedene Marktgäste ins Gespräch und sammelte Eindrücke und Hintergrundinformationen zur Kultur in und um (Ober-)Thulba.
Dorfgemeinschaft, Wanderwege und Streuobst
Auf die Frage, „was die Kultur in Oberthulba ausmache“ fiel als eines der ersten Schlagwörter der Begriff „Dorfgemeinschaft“. Sei es durch Feste oder Märkte, aber auch durch Vereine die solche Angebote durchführen, wie der TSV, der Obst- und Gartenbauverein oder im kirchlichen Bereich die Ministranten. Auch Gastwirtschaften (in Reith) und das dortige gesellige Zusammensein beim Schafkopfspielen steuerten einzelne Befragte bei.
Auch ein Baudenkmal fand Eingang in die Sammlung auf der Tafel des Landvermessers: die Alte Probstei in Thulba.
Eine lokale Besonderheit Oberthulbas, die es nur in sehr wenigen Orten im Landkreis gibt, ist der Plantanz, der alle 25 Jahre durchgeführt wird und seine nächste Auflage im Jahr 2027 erfahren sollte.
Produkte der Natur, in diesem Fall Äpfel und Birnen, scheinen in und um Oberthulba ihren besonderen Reiz zu haben: Streuobst, Brennereien sowie die noch intakte Mostpresse in Thulba tragen auch auf ihre Art und Weise zum gesellschaftlichen Leben bei.
Nicht zuletzt erwähnten viele Personen die Wanderwege, z.B. den Thulbataler, den Oehrbachtaler oder auch Geo-Caching-Angebote.
Hintergründe zur LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Der Gesangverein 1890 Aschach wurde am 24.10.1890 durch 17 gesangsliebende Männer gegründet. Bis zum Jahre 1955 bestand der Verein nur aus aktiven Männern, dann als gemischter Chor. Das Repertoire besteht aus Volksliedern, moderner und kirchlicher Chorliteratur. Derzeitiger Chorleiter ist Herr Dmitry Romanetskiy, Vorsitzende ist Frau Waltraude Wirsching.
In ihrem Projekt „Land schafft Kultur“ setzt sich die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern (LKB:BY) mit kultureller Bildung in ländlichen Räumen auseinander. Um Herausforderungen und Potenziale kultureller Bildung aufzunehmen und zu analysieren, veranstaltet sie in jedem der bayerischen Bezirke ein „Labor“.
Das Labor für Unterfranken war am 7. und 8. März 2024 in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld zu Gast.
Nach dem Abendessen bildete ein Vortrag zum Thema kulturelle Bildung im Alter mit anschließender Aufführung der Seniorentheatergruppe „Die Theatralischen“ den krönenden Abschluss des Tages.
Der zweiteTag startete im Kreiskulturzentrum des Landkreises Rhön-Grabfeld, dem Kloster Wechterswinkel. Auch dort gaben Vorträge spannende Einblicke in kulturelle Bildung in ländlichen Räumen im Allgemeinen sowie in die Aktivitäten der Kulturagentur Rhön-Grabfeld vor Ort. Diesen Einblicken schloss sich eine „Bündnisschmiede“ zur Vernetzung der anwesenden Akteurinnen und Akteure an.
Das Finale der Reise führte nach Bad Königshofen. Nach Einblicken in die Arbeit der Museen in der Schranne ging es am Ende ins JuZ. Dort wurden vor allem die interkulturellen Aspekte der Arbeit der vhs Rhön-Grabfeld präsentiert und die Teilnehmenden hatten die Möglichkeit, selbst in „Kleinkursen“ aktiv zu werden.
Infoveranstaltung zur Nutzung des Planungswerkzeugs für nachhaltiges Veranstalten
Das Projektmanagement kultur.gut.vernetzt sowie das Klimaschutzmanagement des Landkreises Bad Kissingen haben gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Rhön ein Planungswerkzeug für nachhaltiges Veranstalten, das „Sustainable Planning Canvas“ erstellt.
Zur Unterstützung bei der Nutzung des Werkzeugs bieten wir Ihnen Online-Informationsveranstaltungen an verschiedenen Terminen an, bei denen wir in 30 Minuten Funktionsweise und Einsatz des Canvas erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird gebeten.
Bei der Jugendblaskapelle Großwenkheim musizieren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Junggebliebenen.
Wir zeichnen uns durch unsere große Bandbreite an musikalischen Stilen aus. Von der böhmischen Polka bis zur sinfonischen Blasmusik haben wir alles Programm.
Wo kommt unser Trinkwasser her und wie gelangt es in unsere Wasserhähne? Welche Bedeutung hat unser Untergrund für unser Trinkwasser? Wie wirkt sich der Klimawandel in Unterfranken aus und wie können wir alle persönlich aktiv zum Grundwasserschutz beitragen? Mit zahlreichen interaktiven Elementen werden diese Themen in der Ausstellung „Trinkwasser für Unterfranken“ begreifbar gemacht.
Die Ausstellung wurde von der Regierung von Unterfranken im Rahmen der 2001 ins Leben gerufenen AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ konzipiert. Ziel der Aktion ist die Verbesserung des Grundwasserschutzes und damit die nachhaltige Sicherung der regionalen Trinkwasserversorgung.
Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A) Obere Marktstr. 6 97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 08:00 – 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:00 – 16:00 Uhr
Do: 14:00 – 17:00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Bildungsmodule
Die AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ hat diese Ausstellung konzipiert. Begleitend zur Ausstellung gibt es ein Quiz für Grundschulen und ein Quiz für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse, mithilfe dessen die Kinder ihr Wissen testen können. Beide Quizversionen halten wir gerne für Kinder und für Schulklassen bereit. Ebenso die Lösungen.
Weitere Bildungsangebote wie Arbeitsblätter, digitale Angebote, ein Planspiel ab der 9. Klasse oder Infos zu stationären Wasserschulen oder Wasserschulen auf Bauernhöfen erhalten Lehrkräfte auch unter: https://wasserschule-unterfranken.de/
Ferner finden Sie unter https://aktiongrundwasserschutz.de/ auch Bildungsmaterialien für Kindertagesstätten (Schatzkiste Wasser, Jahreszeitenkiste), Infos zur Trinkwasserversorgung in Unterfranken und zu weiteren Projekten der AKTION GRUNDWASSERSCHUTZ.
Info für Schulklassen/Gruppen
Schulklassen und Gruppen bitten wir um kurze formlose Anmeldung per Mail an , um Überschneidungen zu vermeiden und genügend Quizversionen bereitzuhalten.
Barrierefreiheit
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn, die Mobilitätsapp „Wohin·Du·Willst“, und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Der Gesangverein Hoffnung Untereschenbach ist ein kleiner Verein in einem ebenso kleinen Stadtteil von Hammelburg.
Mit etwa 60 Mitgliedern und 22 aktiven Sängern in einem gemischten Chor, handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens in Untereschenbach.
Mobiles Angebot des Theaters Schloss Maßbach ab sofort unterwegs
Bad Kissingen, 20.04.2023
Seit Mitte April ist der Theater-LKW des Theaters Schloss Maßbach im Landkreis Bad Kissingen und darüber hinaus unterwegs. Der LKW bringt Theaterstücke sowie theaterpädagogische Workshops zu Kindern und Jugendlichen vor Ort. Der 7,5-Tonner fasst ca. 20 Personen. Er ist zugleich Bühne und Zuschauerraum.
Theaterleiterin Anne Maar hatte vor einigen Jahren einen ähnlich umgestalteten Lastwagen in Belgien gesehen. Das Konzept überzeugte sie vor allem auch deshalb, weil durch das dezentrale Angebot kulturelle Bildung direkt zu Kindergärten, Grundschulen und Jugendzentren gebracht wird. So machte sie sich Gedanken, wie sich solch ein Gefährt am besten für das Theater Schloss Maßbach umsetzen ließe und begab sich auf die Suche nach Partnern zur Finanzierung des Vorhabens.
Landrat Thomas Bold, gleichzeitig 1. Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe im Landkreis Bad Kissingen, zeigte sich begeistert vom LKW und lobte das Engagement der Theaterleiterin Anne Maar: „Es ist eine fantastische Idee, Theaterstücke zu den Kindern zu bringen“.
Die Ausstellung besteht aus acht doppelseitig bedruckten Bannern und zeigt anhand verschiedener Bildpaare Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Regionen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es in beiden Regionen UNESCO-Welterbestätten gibt und Weltrekorde zu verzeichnen sind? Die Ausstellung verbildlicht darüber hinaus wie unterschiedlich die Bereiche Kur und Wellness interpretiert werden können sowie landschaftliche Besonderheiten. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Begleitbroschüre. In dieser werden in textlicher Kurzform Hintergründe zu den einzelnen Ausstellungsbannern vermittelt.
Die Staatsbad Philharmonie Kissingen spielen als einziges Orchester weltweit in der großen Berliner Salonorchester-Besetzung. Das Repertoire von über 3.000 Stücken aller Stilepochen reicht von Barock bis zur Neuzeit. Das professionelle Orchester begeistert sein Publikum bei regelmäßigen, mehrmals wöchentlich stattfindenden Kurkonzerten, bei Feiertagskonzerten sowie bei Abonnement-Konzerten, die durch bekannte Solisten zu einem besonderen Erlebnis werden.
Werk des Künstlers JOJO aus unserem israelischen Partnerlandkreis „Tamar“ im Gebäude C des Landratsamtes
Bad Kissingen, 20.10.2021
Seit 1997 pflegt der Landkreis Bad Kissingen eine Landkreispartnerschaft mit der israelischen Region Tamar. Um die Verbundenheit zur Partnerregion sowie die lebendige Partnerschaft der beiden Landkreise zu zeigen und auch um an die frühere Vielfalt jüdischen Lebens im Gebiet des heutigen Landkreises Bad Kissingen zu erinnern, hat der Landkreis Bad Kissingen Werke des Künstlers JOJO erworben.
Für diesen Erwerb hatte der Kulturausschuss des Landkreises Bad Kissingen in seiner Sitzung vom 11. November 2019 die Weichen gestellt. Nach einer Erarbeitung von Motivvorschlägen durch den Künstler, gab der Kreisausschuss am 7. Dezember 2020 grünes Licht für das Anfertigen der Werke.
Im Frühjahr 2021 kam schließlich eine Lieferung mit mehreren Wand-Skulpturen aus legiertem Metall im Landratsamt Bad Kissingen an. Sie sind nun dauerhaft für die Öffentlichkeit im Gebäude C des Landratsamtes angebracht.
Das individuell gefertigte Werk „Hay“ ist eine Wandskulptur aus Metall. Es zeigt die hebräischen Buchstaben Chet (ח) und Jud (י). Der Schriftzug bildet das Word „Hay“ bzw. „Chaim“. Dieses Wort bedeutet „Leben“. Es symbolisiert den Wert des Lebens und ist eines der populärsten Symbole in der jüdischen Kultur.
Der Künstler Yosef Ohayon wurde 1958 in Casablanca (Marokko) geboren. Unter seinem Künstlernamen JOJO arbeitet er in seinem Atelier im Partnerlandkreis Tamar am Toten Meer und betreibt eine Galerie in Tel Aviv.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Burkardroth
Bad Kissingen, 22.05.2023
Zum Jahrmarkt in Burkardroth zog unser Landvermesser für Kultur am 21.05.2023. Im wuseligen Markttreiben lernte er viel über die Marktgemeinde Burkardroth sowie die kleinen und feinen Unterschiede zwischen den einzelnen Ortsteilen.
Theatergruppen – Chöre – Kapellen
Als Kernbotschaft nahm er mit: besonders stolz sind die Bürgerinnen und Bürger aus Burkardroth auf ihre drei Theatergruppen sowie auf die Musikvereine und Chöre in den einzelnen Ortsteilen. Im Feld der Musik durften die noch immer praktizierte „Wirtshausmusik“ sowie die Rhönfesthalle in Stangenroth nicht fehlen. Auch der Abstecher des Saale-Musicum in die Rhön war vielen Befragten wichtig.
Traditionen, wie die „Wöllbicher Kirmes“ und die Märkte in Burkardroth sowie kulinarische Besonderheiten wurden des Öfteren erwähnt. Ebenso die gelebte Kultur des sozialen Miteinanders in der Vielzahl an Vereinen, seien es der Schützen- oder der Sportverein sowie im informellen Rahmen, z.B. in privaten „Club“-Treffen.
Die Bücherei, mit Ausleihe und Lesungen, fand sich auch in mehreren Gesprächen wieder.
Darstellung der Rückmeldungen zum Mobilitätsverhalten bei der LAND.VERMESSUNG.KULTUR am 21.05.2023 in Burkardroth
Nächste Stationen der LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Zu Ergänzung dieser lokalen Momentaufnahme wird der Landvermesser in den nächsten Wochen weiter im Landkreis unterwegs sein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Am 14. September 2024 findet zum ersten Mal das Format „1 Stunde Kultur“ statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt werden an diesem Tag von 14:00 bis 15:00 Uhr verschiedene Veranstaltungen mit Bezug zu Kultur stattfinden.
Das Pilotvorhaben soll sowohl die Vielfalt als auch die lokalen Besonderheiten sichtbar machen, welche die Kultur im gesamten Gebiet des Landkreises ausmachen.
Egal ob Führung, Flash-Mob, Lesung, Ausstellung, Konzert oder etwas komplett Anderes: alle Formate sind möglich! Zur Information und zum Austausch, was an diesem Tag alles passieren kann, haben wir dezentral über den Landkreis verteilt vier regionale Formatwerkstätten angeboten:
Und eines lässt sich feststellen: wir sind begeistert über die Vielfalt der Ideen, die an diesen Terminen durch die Teilnehmenden entstanden sind.
Um nur einige der Ideen zu nennen, die an diesen Abenden diskutiert wurden:
Gemeinsame Aktionen im Park oder in der Fußgängerzone,
Öffnen von Gebäuden, die der Öffentlichkeit sonst verwehrt sind,
Angebote zum Malen unter freiem Himmel,
Kulturakteure verschiedenster Sparten, die sich in der Stunde durch die Stadt bewegen,
Mitmach-Workshops an ungewöhnlichen Orten.
Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden der Formatwerkstätten und freuen uns, wenn die Gruppen vor Ort ihre Ideen weiterentwickeln. Gespannt blicken wir auf die Vielfalt der Aktionen zu „1 Stunde Kultur“ am 14. September!
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ ist Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Der Landkreis Bad Kissingen unterhält seit über 20 Jahren eine Partnerschaft mit der israelischen Region Tamar. Kern dieser Partnerschaft ist ein über den Kreisjugendring organisierter Jugendaustausch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches 2019 präsentierten im September/Oktober 2020 in einer Ausstellung ihre Eindrücke von Land und Leuten.
Neugierig? Dieses Video bietet einen kleinen Einblick in die Ausstellung:
Alexander Ruppert spiegelt in seinen Bildern die Alltäglichkeit wieder. Aber nicht ohne sie zu hinterfragen oder zu interpretieren. Der Künstler widmet sich nicht selten sozialkritischen Themen unserer Zeit.
Sein Werk besteht somit meist aus aktuellen, gesellschaftlichen und politischen Themen.
Bei deren Umsetzung nutzt er eine Vielfalt an künstlerischen Ausdrucksformen, wie u.a. Malerei, Collage, Assemblage und Fotografie, um dem jeweiligen Thema in der Bildaussage gerecht zu werden.
Ruppert selbst: „Ich nutze die bildende Kunst als Medium der Kommunikation. Als selbstständiges Wesen, das sich nicht aufdrängen will, aber auch nicht weicht.“
Regionale Formatwerkstätten in Fuchsstadt, Bad Brückenau, Bad Kissingen und Münnerstadt
Bad Kissingen, 29.05.2024
Am 14. September 2024 findet zum ersten Mal das Format „1 Stunde Kultur“ statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt werden an diesem Tag von 14:00 bis 15:00 Uhr verschiedene Veranstaltungen mit Bezug zu Kultur stattfinden.
Ein breites Bündnis an Projektpartnern im Landkreis Bad Kissingen lädt Akteure aus allen Sparten der Kultur ein, sich hier einzubringen, mitzumachen und mitzugestalten. Das Pilotvorhaben soll sowohl die Vielfalt als auch die lokalen Besonderheiten sichtbar machen, welche die Kultur im gesamten Gebiet des Landkreises ausmachen.
Egal ob Führung, Flash-Mob, Lesung, Ausstellung, Konzert oder etwas komplett Anderes: alle Formate sind möglich!
Zur Vorbereitung und zum Austausch, was an diesem Tag passieren kann und möglich ist, laden wir ein zu regionalen Formatwerkstätten:
Der Anmeldebogen für die regionalen Formatwerkstätten wurde deaktiviert, da die Veranstaltungen in der Vergangenheit liegen.
Förderhinweis
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ ist Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Seit ihrer ersten Auflage im Jahr 2002 erinnern die Jüdischen Kulturtage Bad Kissingen an die Tradition jüdischen Lebens in der Region. Verbliebene Zeugnisse sowie die Vielfalt jüdischen Lebens und jüdischer Kultur, aber auch aktuelle gesellschaftliche Themen mit Bezug zum Judentum werden durch Konzerte, Vorträge, Lesungen, Führungen und Ausstellungen vermittelt. Dies soll Erinnerung wachhalten, Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen und Antisemitismus vorbeugen.
Im Jahr 2022 feiern die Jüdischen Kulturtage Bad Kissingen ihr 20-jähriges Bestehen. Zugleich feiert der Landkreis Bad Kissingen das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit dem israelischen Landkreis Tamar, die Deportation der letzten im Landkreis lebenden Juden jährt sich zum 80. Mal. Und die Stadt Bad Kissingen blickt zurück auf das erste Jahr seit der Ernennung zum Weltkulturerbe.
Das Programm der nunmehr 8. Auflage der Jüdischen Kulturtage Bad Kissingen umfasst 55 Veranstaltungen unterschiedlicher Formate im kompletten Gebiet des Landkreises Bad Kissingen.
Collage im Titelbild mit Bildern von Kilian Düring, Felix Gantner, Rebecca Reith, Stefan Richter, Annette Scheder, Uwe Schmidt, Nicolas Zenzen
Rückblick auf die 1 Stunde Kultur
Bad Kissingen, 18.09.2024
Am 14. September 2024 fand zum ersten Mal das Format „1 Stunde Kultur“ statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt, steuerten verschiedene Akteure an diesem Tag von 14:00 bis 15:00 Uhr insgesamt 25 verschiedene Beiträge und Programmpunkte bei. Dabei wirkten ca. 190 Personen mit.
Über den ganzen Landkreis verteilt, luden Angebote zum Mitmachen ein: Wirtshaussingen in Thundorf, museumspädagogisches Programm des Museums Terra Triassica in Euerdorf, ein Workshop des JuKuZ Bad Kissingen am Rathausplatz, Schachschnuppern der Schach-Abteilung des SV Römershag im Pop-Up-Store in Bad Brückenau und nicht zuletzt die „Eine Stunde Zeit für Kunst“ im Haus erLebenskunst Ramsthal, bei der Künstler und Gäste innerhalb von einer Stunde Kunstwerke unter einem gemeinsamen Motto schufen.
Für geschichtlich interessiertes Publikum informierte das Henneberg-Museum Münnerstadt bei einem „Kaffeekränzchen in historischem Ambiente“, die kath. Stadtpfarrkirche Hammelburg öffnete ihren Dachboden für Führungen und in der Georgi-Kurhalle bot das Kulturbüro Bad Brückenau eine Führung durch die Ausstellung „Vergessene Dörfer“ des Truppenübungsplatzes Wildflecken an. Zu guter Letzt waren auch die Botenlauben-Festspiele mit „Musik, Gaukelei und Gaudium“ ein bunter Programmpunkt.
Über das Projekt „1 Stunde Kultur“
Beteiligte Projektpartner von „1 Stunde Kultur“ sind die kommunalen Allianzen Brückenauer Rhönallianz, Fränkisches Saaletal, Kissinger Bogen, Schweinfurter Oberland für Maßbach, Rannungen und Thundorf sowie Oberes Werntal für Oerlenbach, die Städte Bad Kissingen und Münnerstadt, das Heimatunternehmen Bayerische Rhön sowie der Landkreis Bad Kissingen.
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ ist Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Wir sind ein Chor für jedermann, bei dem neben dem Gesang auch Geselligkeit und eine gute Gemeinschaft wichtig sind.
Letztes großes Event: Festkonzert im Jahre 2019 anlässlich des 125-jährigen Bestehens
22 aktive Sängerinnen und Sänger, 17 Kinder und Jugendliche (Stand 10/2021) in folgenden Chören:
Chorgemeinschaft Frohsinn (gemischter Chor)
Frohsingers (Frauenchor in kleiner Besetzung)
Nüdlinger Spatzen (Kinderchor)
Bunte Mischung aus volkstümlicher Musik, Liedern aus aller Welt, Oldies, Schlager, Musical, aber auch Werke aus dem Bereich der Kirchenmusik.
Frohsinn: Donnerstag 20.00 – 21.30 Uhr
Frohsingers: nach Bedarf
Nüdlinger Spatzen: Mittwoch 17.00 – 18.00 Uhr
Alle Proben finden in der Alten Schule in Nüdlingen
Seit 1998 klingen die sanften und weichen Töne der Alphörner über die Kuppen der Rhön und sind – je nach Standort – kilometerweit zu hören.
Wir sind aktuell 10 Musiker aus den 3 Bundesländern der Rhön, die sich zusammen gefunden haben, um aus Spaß an der Freud’ unter dem Motto „Musik verbindet“ länderübergreifend die Alphornmusik zu pflegen.
In unserem Repertoire haben wir traditionelle Schweizer und Allgäuer Alphornstücke aber auch modernere Kompositionen für Alphorn. Vom getragenen Choral bis zum Blues – alles ist möglich!
Auf Wunsch spielen wir als Kleingruppe oder in voller Besetzung zu Geburtstagen, Hochzeiten,Trauerfeiern, Firmen- und Familienfeiern,in der Kirche oderin freier Natur, etc.
Jedes Jahr im Juli werden seit 1999 auf unserer Freilichtbühne, die ca. 450 Zuschauern Platz bietet, Theaterstücke aufgeführt.
Unter anderem folgende Stücke:
Getreu unserem Motto „Das Leben ist schon ernst genug, um auch noch traurige Stücke zu spielen“ bringen wir seit 1982 jedes Jahr ein abendfüllendes Stück zur Aufführung und geben unser Bestes, um unseren Zuschauern einen heiteren und geselligen Abend zu bereiten.
Für uns als Laienschauspieler ist der schönste Lohn der Applaus und wenn es gelingt, die eigene Begeisterung auf das Publikum zu übertragen.
Gegründet 1900 als Männerchor. 1991 Gründung eines gemischten Chores. Seitdem bestehen ein gemischter Chor, ein Frauenchor und ein Männerchor. Der gemischte Chor ist seit 2010 Leistungschor des Fränkischen Sängerbundes, seit 2018 in der Stufe B.
Der gemischte Chor besteht z. Zt. aus 53 Sängerinnen und Sängern (Stand 10/2021). Der Frauenchor aus 30 Sängerinnen und der Männerchor aus 23 Sängern.
Der Chor wird seit 1981 (40 Jahre) von Erhard Schumm geleitet.
Unser Repertoire umfasst sowohl die traditionelle klassische Chorliteratur, als auch Gospel, Spirituals bis hin zu Rock und Pop.
Unsere Aktivitäten sind Leistungssingen, Chorkonzerte, Gestaltung von Gottesdiensten, Mitgestaltung von Festveranstaltungen und Jubiläen anderer Vereine.
Walter Kömpel war maßgeblich an der Konzeption und Erstellung der Ausstellung beteiligt. Er bietet eine Führung durch die Ausstellung an am 20.02.2025 um 17:00 Uhr. Diese dauert ca. 90 Minuten.
Das Henneberg-Museum findet sich in der ehemaligen Kommende, dem Sitz des Deutschen Ordens in Münnerstadt von 1240 bis 1805. Vor allem geprägt durch die Baumaßnahmen des 17. und 18. Jahrhunderts, lohnt schon allein die schlossartige Anlage um einen malerischen Innenhof den Besuch.
Die modern gestaltete Dauerausstellung lädt auf etwa 1100 qm zu einer Zeitreise durch die Geschichte und Kultur Münnerstadts und der Rhön ein.
Man begegnet den Grafen Henneberg, den Fürstbischöfen von Würzburg als Stadtherrn, den Bürgern und dem Rat, den Augustinern, den Deutschordensrittern sowie den Handwerkern der Stadt. Anhand der unterschiedlichsten Objekte, vom Tonkrug bis zur sakralen Plastik, vom mittelalterlichen Stadtsiegel bis zum Webstuhl, wird das Leben in früheren Zeiten lebendig.
Ergänzt wird dies durch Sonderausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen, von der Naturkunde bis zur modernen Kunst, jedoch meistens mit einem Bezug zu Münnerstadt.
Unter diesem Motto stellt Tatjana Schmidt die Objekte, die ihr zufällig ins Auge stechen und ihr Interesse anziehen, in Ihre Aquarellbilder dar.
Meistens sind das die alltäglichen Gegenstände oder Tiere. Stillleben und Tierporträt sind ihre Lieblingsthemen.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Hammelburg
Bad Kissingen, 01.07.2023
Am 30. Juni zog es unseren Landvermesser für Kultur zum Altstadtflohmarkt in Hammelburg. Am Marktplatz kam er mit Passanten ins Gespräch und sammelte viele Impulse über kulturelle Angebote und Akteure in der ältesten Weinstadt Frankens.
In den Gesprächen mit den Passanten entstand der Eindruck, dass in Hammelburg Gemeinschaft groß geschrieben wird. Als wichtig für die Kultur in der Stadt wurden Events, wie das Höflesfest, Flohmärkte und Aktionstage genannt. Auch gemeinsam ausgeübte Aktivitäten, wie die Schultheatergruppe, die Theatergruppe „Spectaculum“, Kunstausstellungen mit vielen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, Veranstaltungen von kulturbunt und das verbindende kulturelle Element des Mitfieberns bei lokalen Sportvereinen flossen hier in die Sammlung mit ein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Die Jugendkapelle Breitenbach-Mitgenfeld e.V. wurde 1972 gegründet und ist Mitglied beim Nordbayerischen Musikbund. Neben der Blaskapelle gibt es auch seit einigen Jahren mit den anderen Musikvereinen der Gemeinde eine gemeinsame Rhythmusklasse und Bläserklasse in denen auch die jüngsten schon das Musizieren erlernen können.
In der Kapelle musizieren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Junggebliebenen. 🙂
Unser Repertoire erstreckt sich von der böhmischen Polka bis hin zu den neusten und modernsten Hits und Potpourris.
2012 gründeten 30 Musikfreund:innen den Förderverein Kissinger Kurorchester, um das Orchester zu fördern und für die Kurmusik zu werben. Mit dem Vorsitzenden Kurt Rieder und seinem Stellvertreter Klaus Stebani begann ein reges Vereinsleben mit Vereinsstammtischen im Kurgarten-Café, der Herausgabe eines Konzertführers mit Chronik, sowie regelmäßigen Berichten in der örtlichen Presse.
Seit 2018 heißt der Verein „Förderverein Staatsbad Philharmonie Kissingen“.
Aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und durch Benefizkonzerte hat der Verein bereits mehr als 40.000 € für Instrumente, Notenmaterial und für Auftritte externer Sopranistinnen und Tenöre bereitgestellt.
Vom 15. Dezember 2023 bis zum 6. Januar 2024 ist es endlich wieder so weit: Der Kissinger Winterzauber, als alljährliches Kulturhighlight, sorgt zum Jahreswechsel noch einmal für besondere Musikerlebnisse unterschiedlichster Art. Dabei ist das Festivalprogramm erneut so vielseitig und abwechslungsreich, dass für jeden Musikgeschmack das Passende dabei ist. Von Klassik und Pop über Jazz zum Crossover: Insgesamt 16 Veranstaltungen bieten den Gästen und Einheimischen Konzerte diverser Musikrichtungen, besondere Ausnahmetalente, tänzerische Darbietungen sowie Musiktheater.
Der Regentenbau mit dem Max-Littmann-Saal bietet hierfür eine prächtige Kulisse mit hervorragender Akustik. Weitere Konzerte finden im prunkvollen Rossini-Saal des Arkadenbaus und im pittoresken Kurtheater statt. Traditionell macht das Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen den Auftakt für das Festival zur vierten Jahreszeit. Ein Blick in das Programm lohnt sich!