Walter Kömpel war maßgeblich an der Konzeption und Erstellung der Ausstellung beteiligt. Er bietet eine Führung durch die Ausstellung an, am 27.02.2025 um 17:00 Uhr. Diese dauert ca. 90 Minuten.
Nominierungen sind bis zum 1. März 2027 möglich. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben und steht in dieser Auflage unter dem Motto „Klima & Kultur“.
Wer und was kann nominiert werden?
Personen oder Institutionen mit Bezug zum Landkreis Bad Kissingen, die ein kulturelles Angebot unter dem Fokus „Klima & Kultur“ umgesetzt haben oder planen.
Es können bereits umgesetzte kulturelle Angebote oder geplante Konzepte nominiert werden.
Umgesetzte Projekte: Jede Person und Institution mit Sitz im Landkreis kann Vorschläge einreichen.
Geplante Projekte: Hier sind auch Eigenbewerbungen mit dem geplanten Konzept zum Thema „Klima und Kultur“ möglich.
Die Nominierungen können per Online-Formular, aber auch ganz klassisch auf Papier eingereicht werden.
Wie hoch ist das Preisgeld?
Der Kulturpreis ist mit bis zu 10.000 Euro dotiert. Das Geld kann auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden.
Wer wählt die Preisträgerinnen und Preisträger aus?
Nach dem Ende der Nominierungsfrist entscheidet eine Jury unter der Leitung des Landrats. Sie besteht aus Mitgliedern des Kreistags und externen Expertinnen und Experten. Anschließend bestätigt der Kulturausschuss des Landkreises die Entscheidung.
Der Männergesangverein Lieder 1930 Ebenhausen hat derzeit ca. 25 aktive Mitglieder. Das Repertoire umfasst gemischtes Liedgut mit Altem und Neuem. Proben finden jeden Montag um 19:30 Uhr im Sängerheim Ebenhausen statt (Kirchplatz 1, 97714 Ebenhausen).
Die Chorleitung hat derzeit Edgar Sauer inne.
Ausstellung des Landesamtes für Umwelt zu Gast im Lichthof des Landratsamtes
Viel zu erfahren rund um die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit gibt es bis zum 03.03.2020 in der Ausstellung ‘Klima Faktor Mensch’ im Lichthof des Landratsamtes Bad Kissingen. Ob Ernährung, Konsum oder Mobilität – jeder beeinflusst das Klima in seinem Alltag. Mit ungewöhnlichen Blickwinkeln und spannenden Aktivitäten lädt die Wanderausstellung des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken ein. So geht die Ausstellung unter anderem der Frage nach, was Weißwürste mit dem Klimawandel zu tun haben und was Heimat- und Bergromane über den Klimawandel in Bayern erzählen. Interaktive Schaupulte und -tafeln zeigen, wie jeder im Alltag seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. So können sich die Besucher mit Hilfe eines CO2-Rechners ein klimaverträgliches Frühstück zusammenstellen, Tipps zum bewussten Einkaufen einholen und zahlreiche weitere Anregungen für ein klimaverträgliches Leben entdecken.
Die vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz aus Mitteln des Umweltfonds finanzierte Wanderausstellung tourt bereits seit drei Jahren erfolgreich durch Bayern. Nach Bad Kissingen gebracht wurde die Ausstellung auf Initiative des Biosphärenzentrums Rhön „Haus der Schwarzen Berge“
Collage im Titelbild mit Bildern von Kilian Düring, Felix Gantner, Rebecca Reith, Stefan Richter, Annette Scheder, Uwe Schmidt, Nicolas Zenzen
Rückblick auf die 1 Stunde Kultur
Bad Kissingen, 18.09.2024
Am 14. September 2024 fand zum ersten Mal das Format „1 Stunde Kultur“ statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt, steuerten verschiedene Akteure an diesem Tag von 14:00 bis 15:00 Uhr insgesamt 25 verschiedene Beiträge und Programmpunkte bei. Dabei wirkten ca. 190 Personen mit.
Über den ganzen Landkreis verteilt, luden Angebote zum Mitmachen ein: Wirtshaussingen in Thundorf, museumspädagogisches Programm des Museums Terra Triassica in Euerdorf, ein Workshop des JuKuZ Bad Kissingen am Rathausplatz, Schachschnuppern der Schach-Abteilung des SV Römershag im Pop-Up-Store in Bad Brückenau und nicht zuletzt die „Eine Stunde Zeit für Kunst“ im Haus erLebenskunst Ramsthal, bei der Künstler und Gäste innerhalb von einer Stunde Kunstwerke unter einem gemeinsamen Motto schufen.
Für geschichtlich interessiertes Publikum informierte das Henneberg-Museum Münnerstadt bei einem „Kaffeekränzchen in historischem Ambiente“, die kath. Stadtpfarrkirche Hammelburg öffnete ihren Dachboden für Führungen und in der Georgi-Kurhalle bot das Kulturbüro Bad Brückenau eine Führung durch die Ausstellung „Vergessene Dörfer“ des Truppenübungsplatzes Wildflecken an. Zu guter Letzt waren auch die Botenlauben-Festspiele mit „Musik, Gaukelei und Gaudium“ ein bunter Programmpunkt.
Über das Projekt „1 Stunde Kultur“
Beteiligte Projektpartner von „1 Stunde Kultur“ sind die kommunalen Allianzen Brückenauer Rhönallianz, Fränkisches Saaletal, Kissinger Bogen, Schweinfurter Oberland für Maßbach, Rannungen und Thundorf sowie Oberes Werntal für Oerlenbach, die Städte Bad Kissingen und Münnerstadt, das Heimatunternehmen Bayerische Rhön sowie der Landkreis Bad Kissingen.
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ ist Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
In ihrem Projekt „Land schafft Kultur“ setzt sich die Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern mit kultureller Bildung in ländlichen Räumen auseinander. Um Herausforderungen und Potenziale kultureller Bildung aufzunehmen und zu analysieren, veranstaltet sie in jedem der bayerischen Bezirke ein „Labor“.
Das Labor für Unterfranken wird am 7. und 8. März 2024 in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld zu Gast sein.
Zur Teilnahme eingeladen sind Menschen aus dem Kultur-, Bildungs- und Sozialbereich, welche sich mit kultureller Bildung beschäftigen. Impulse und Workshops bieten die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und sich auch regional zu vernetzen. Darüber hinaus bietet eine Busfahrt die Möglichkeit, auch gelebte Praxis von kultureller Bildung in der Fläche zu erfahren.
Ablauf und Beteiligte
Die Teilnahme ist kostenfrei. An- und Abreise, Übernachtung sowie Abendessen müssen selbst getragen werden. Die Teilnehmerzahl ist auf 45 Personen beschränkt.
Infoveranstaltung zur Nutzung des Planungswerkzeugs für nachhaltiges Veranstalten
Das Projektmanagement kultur.gut.vernetzt sowie das Klimaschutzmanagement des Landkreises Bad Kissingen haben gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Rhön ein Planungswerkzeug für nachhaltiges Veranstalten, das „Sustainable Planning Canvas“ erstellt.
Zur Unterstützung bei der Nutzung des Werkzeugs bieten wir Ihnen Online-Informationsveranstaltungen an verschiedenen Terminen an, bei denen wir in 30 Minuten Funktionsweise und Einsatz des Canvas erläutern und für Fragen zur Verfügung stehen.
Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung wird gebeten.
Im Dezember 2022 hat der Kreistag des Landkreises Bad Kissingen eine Förderrichtlinie für regionale Kleinprojekte in der Kultur verabschiedet. Seit Frühjahr 2023 können Akteur:innen aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen Anträge auf einen Zuschuss für kulturelle Kleinprojekte stellen.
Die Unterstützung beträgt wahlweise 500,- oder 1.000,- Euro. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von Partnern über Gemeindegrenzen voranzutreiben, Neues zu ermöglichen und zeitlich begrenzte kreative Vorhaben im Landkreis Bad Kissingen zu unterstützen.
Die ersten geförderten Projekte innerhalb dieser Förderrichtlinie sind:
Das Münnerstädter Projekt else! operiert unter Trägerschaft des Altstadtvereins Münnerstadt. Unter der künstlerischen Leitung von Mia Hochrein finden ganzjährig Aktionen und Veranstaltungen an verschiedenen Stätten in Münnerstadt statt.
Highlights sind die Zwischennutzungen, die 2013 ihren Ausgangspunkt im Projekt else! in der Marienanstalt nahmen, 2018 mit else!² den Münnerstädter Bahnhof belebten und sich 2023 in den Münnerstädter Treibhäusern einquartierten. Von Kunstausstellungen über Konzerte und Lesungen bis hin zu Workshops bietet das Projekt else!3 dort von Mai bis Juni 2023 eine große Vielfalt an kulturellen Angeboten.
In der Malerei experimentiert sie gerne mit Acryl- und Ölfarbe auf Leinwand, auch integriert sie oft Fund-und Recycle Stücke in ihre farbenfrohen Bilder, die sie auch mit Spachtelmasse und Marmormehl bearbeitet.
So wundert man sich angesichts ihrer tänzerischen Vergangenheit nicht, dass oft „Bewegung“ im Mittelpunkt ihres Schaffens steht und kleine Ballettfiguren in ihre Bilder integriert sind.
Mit Ton modelliert sie in handgefertigter Aufbautechnik, wobei Figuren von Menschen oder Fabelwesen entstehen, oft in Verbindung mit Holz.
Sie möchte mit ihren Kunstwerken die Fantasie des Betrachters anregen.
2012 gründeten 30 Musikfreund:innen den Förderverein Kissinger Kurorchester, um das Orchester zu fördern und für die Kurmusik zu werben. Mit dem Vorsitzenden Kurt Rieder und seinem Stellvertreter Klaus Stebani begann ein reges Vereinsleben mit Vereinsstammtischen im Kurgarten-Café, der Herausgabe eines Konzertführers mit Chronik, sowie regelmäßigen Berichten in der örtlichen Presse.
Seit 2018 heißt der Verein „Förderverein Staatsbad Philharmonie Kissingen“.
Aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und durch Benefizkonzerte hat der Verein bereits mehr als 40.000 € für Instrumente, Notenmaterial und für Auftritte externer Sopranistinnen und Tenöre bereitgestellt.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Oberthulba
Oberthulba, 01.10.2023
Strahlend frühherbstlicher Sonnenschein begrüßte unseren Landvermesser für Kultur am Herbstmarkt in Oberthulba.
Mitten auf dem Marktplatz verwickelte er verschiedene Marktgäste ins Gespräch und sammelte Eindrücke und Hintergrundinformationen zur Kultur in und um (Ober-)Thulba.
Dorfgemeinschaft, Wanderwege und Streuobst
Auf die Frage, „was die Kultur in Oberthulba ausmache“ fiel als eines der ersten Schlagwörter der Begriff „Dorfgemeinschaft“. Sei es durch Feste oder Märkte, aber auch durch Vereine die solche Angebote durchführen, wie der TSV, der Obst- und Gartenbauverein oder im kirchlichen Bereich die Ministranten. Auch Gastwirtschaften (in Reith) und das dortige gesellige Zusammensein beim Schafkopfspielen steuerten einzelne Befragte bei.
Auch ein Baudenkmal fand Eingang in die Sammlung auf der Tafel des Landvermessers: die Alte Probstei in Thulba.
Eine lokale Besonderheit Oberthulbas, die es nur in sehr wenigen Orten im Landkreis gibt, ist der Plantanz, der alle 25 Jahre durchgeführt wird und seine nächste Auflage im Jahr 2027 erfahren sollte.
Produkte der Natur, in diesem Fall Äpfel und Birnen, scheinen in und um Oberthulba ihren besonderen Reiz zu haben: Streuobst, Brennereien sowie die noch intakte Mostpresse in Thulba tragen auch auf ihre Art und Weise zum gesellschaftlichen Leben bei.
Nicht zuletzt erwähnten viele Personen die Wanderwege, z.B. den Thulbataler, den Oehrbachtaler oder auch Geo-Caching-Angebote.
Hintergründe zur LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Online-Veranstaltung zum Thema Öffentlichkeitsarbeit für die Kultur
Soziale Medien, Plakate, Pressemitteilung, Veranstaltungskalender, Newsletter, und noch Vieles mehr. Die Bandbreite an Formaten und Medien für die Öffentlichkeitsarbeit ist sehr vielfältig, auch in der Kultur.
Oft stellen sich bei der Planung für Konzerte, Ausstellungen, Theaterstücken und weiteren Aktivitäten die Fragen: Welche Medien machen für mich am meisten Sinn? Welche Zielgruppe kann ich damit erreichen? Worauf gilt es beim Einsatz bestimmter Medien zu achten? Und was ist weniger zielführend?
Antworten auf diese und weitere Fragen bietet uns Tonya Schulz. Sie ist Geschäftsführerin der Agentur texTDesign Tonya Schulz GmbH in Ostheim v. d. Rhön. Seit über 20 Jahren begleitet sie Kunden in der Öffentlichkeitsarbeit, darunter auch Akteure aus allen Sparten der Kultur.
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Akteurinnen und Akteure aus der Kultur mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 15 Personen, sind die 15 Plätze gebucht wird eine Warteliste erstellt.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
Bei seiner Arbeit bedient sich der gelernte Steinbildhauer aus einem Spektrum an Materialien, das vornehmlich Metall, Stein und Holz umfasst. Jedes dieser Materialien besitzt seinen eigenen Charakter: Holz als ein natürliches, warmes und vergängliches, Stein als das unvergänglichste Material sowie Metall werden miteinander frei kombiniert.
Während seinŒuvre vormals vor allem von einem massiven Duktus geprägt war, so scheinen sich seine Skulpturen in ihrer Form heute immer mehr aufzulösen.
SCHWERPUNKTE
Kunst am Bau / Kunst im öffentlichen Raum
LEHRTÄTIGKEIT
Lehrauftrag an der Staatl. Berufsfachschule für Holzbildhauer in Bischofsheim
Dozentur für Steinskulptur an der Sommerakademie in Dresden
BERUFSPOLITISCHES ENGAGEMENT
2011-2020 Vorsitzender des BBK-Unterfranken
Seit 2015 Vorsitzender des BBK Landesverband Bayern
Seit 2021 Vorstandsmitglied im Bundesverband Bildender Künstler:innen
Seit 2022 Projektleitung für den Bundesweiten Tag der Druckkunst
Bei der Jugendblaskapelle Großwenkheim musizieren nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die Junggebliebenen.
Wir zeichnen uns durch unsere große Bandbreite an musikalischen Stilen aus. Von der böhmischen Polka bis zur sinfonischen Blasmusik haben wir alles Programm.
Laut überlieferter Dokumentation wurde der Gesangverein 1906 Reiterswiesen e. V. am 26. Dezember 1906 abends um 22:30 Uhr von 17 Personen gegründet. Ehemals als reiner Männergesangverein gegründet, konnten wir als selbiger 2006 unser 100 jähriges Bestehen feiern.
Zu diesem Zeitpunkt musste man aber auch eine Entscheidung treffen um den Fortbestand des Vereines zu sichern. Zur Umsetzung dieses Zieles wurde beschlossen den Verein zu öffnen und Damen auf zu nehmen. Seit 2008 tritt unser Chor als gemischter Chor auf und besteht aktuell aus 28 Aktiven. Hiervon sind 16 Damen und 12 Herren.
Aktueller Höhepunkt ist die Verleihung der Zelterplakette zu unserem 110 Jährigen Bestehen. Aus vorher genanntem Grund mit 10 Jahren Verspätung. Man wusste ja nicht ob es mit den Frauen klappt und man überhaupt genug Singbegeisterte zusammen bekommt.
Auch heute 2022 gibt es uns noch, was bezeugt, dass der Chor als gemischte Formation funktioniert. Pandemiebedingt pausieren wir aktuell (Stand Januar 2022). Ansonsten proben wir montags um 19:30 Uhr im Pfarrheim Reiterswiesen.
Regionale Formatwerkstätten in Fuchsstadt, Bad Brückenau, Bad Kissingen und Münnerstadt
Bad Kissingen, 29.05.2024
Am 14. September 2024 findet zum ersten Mal das Format „1 Stunde Kultur“ statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt werden an diesem Tag von 14:00 bis 15:00 Uhr verschiedene Veranstaltungen mit Bezug zu Kultur stattfinden.
Ein breites Bündnis an Projektpartnern im Landkreis Bad Kissingen lädt Akteure aus allen Sparten der Kultur ein, sich hier einzubringen, mitzumachen und mitzugestalten. Das Pilotvorhaben soll sowohl die Vielfalt als auch die lokalen Besonderheiten sichtbar machen, welche die Kultur im gesamten Gebiet des Landkreises ausmachen.
Egal ob Führung, Flash-Mob, Lesung, Ausstellung, Konzert oder etwas komplett Anderes: alle Formate sind möglich!
Zur Vorbereitung und zum Austausch, was an diesem Tag passieren kann und möglich ist, laden wir ein zu regionalen Formatwerkstätten:
Der Anmeldebogen für die regionalen Formatwerkstätten wurde deaktiviert, da die Veranstaltungen in der Vergangenheit liegen.
Förderhinweis
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ ist Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
In einem farbenfrohen Bilderbogen erzählt das historische Heimatspiel „Die Schutzfrau von Münnerstadt“ von tiefem Glauben, inniger Liebe und unerschütterlicher Hoffnung
Alljährlich an drei Sonntagen im Spätsommer stellen über 200 Bürgerinnen und Bürger in historischen Kostümen ein legendäres Ereignis aus der Geschichte ihrer Stadt dar und erzählen von der wundersamen Errettung vor den Schweden im Sommer 1641 während des 30jährigen Krieges. Das fachwerkgeschmückte Heimatspielhaus bildet die malerische Kulisse für ein ergreifendes Spiel.
Lustige und ergreifende Szenen wechseln sich in diesem packenden Volksschauspiel ab. Frohsinn und Heiterkeit weichen Angst und Schrecken. Die bunten Kostüme, der prächtige Aufzug der Akteure aus allen Altersstufen, das lustige Treiben und der tiefe Glauben der Mitspieler ziehen die Zuschauer in ihren Bann.
Die Freilichtaufführung auf dem Anger ist für jeden Besucher ein einmaliges Erlebnis.
Christine Schikora
Claudia Kind
1. Vorsitzende der Heimatspielgemeinde Münnerstadt e.V.
Online-Austauschtreffen für Museen, Ausstellungsräume und Galerien
Von Eröffnungsveranstaltungen über Gruppenführungen bis hin zu Museumsfesten und Vermittlungsworkshops: sofern Ausstellungen gerade geöffnet sein dürfen, leben sie oft vom Rahmen- bzw. Begleitprogramm.
Doch gerade solche Veranstaltungsformate, die mehrere Menschen unterschiedlicher Haushalte zusammenbringen, haben es derzeit und vermutlich auch in den nächsten Wochen und Monaten schwer.
Vorgaben zum Hygiene- und Infektionsschutz ändern sich dynamisch, ebenso kreativ müssen die Verantwortlichen darauf reagieren und altbewährte bestehende Vorgehensweisen anpassen.
Dieses Austauschtreffen soll betroffenen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen die Möglichkeit bieten, sich über Beispiele und Erfahrungen im Umgang mit Rahmenprogrammen auszutauschen und Szenarien für mögliche Formate zu entwerfen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Moderation
Felix Gantner (Projektmanagement Kultur | Landkreis Bad Kissingen)
Anmeldung
bis 13.12.2020 unter bzw. 0971 801 5170
Datum und Ort
15.12.2020, 19:00 Uhr, online
Technik und Datenschutz
Die Veranstaltung erfolgt als Online-Format über die Software Microsoft Teams. Sie benötigen zur Teilnahme:
einen funktionsfähigen Rechner (Desktop-PC, Laptop, Tablet), ausgestattet mit Audiogeräten (Mikrofon, Lautsprecher oder Headset), ggf. einer Videokamera,
einen funktionierenden Internet-Zugang,
eine aktuelle Version eines Internet-Browsers, wie z.B. Microsoft Edge oder Google Chrome; alternativ eine Installation des Microsoft-Teams Clients.
Bereits ab 18:30 starten wir mit einem Technik-Test im virtuellen Besprechungsraum. Zu diesem sind alle eingeladen, die sich hinsichtlich der Technik zur Veranstaltung unsicher sind.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
Die Sammlung basiert auf dem 1982 erschienenen Band von Josef Lisiecki, einem ehemaligen Grundschulrektor aus Bad Brückenau, der über 200 Sagen und Legenden zusammengetragen hat. Da das ursprüngliche Buch mittlerweile vergriffen ist, bietet dieser Infostand sowohl digital-interaktiven Zugang als auch einen Zugriff in Papierform auf diese Schätze.
Was erwartet Sie am Infostand? Der Stand lädt zum Entdecken und Verweilen ein und besteht aus drei Hauptelementen:
Ein digitaler Medientisch: Erkunden Sie interaktiv die Übersichtskarte des Landkreises und rufen Sie die einzelnen Sagen und Legenden digital ab.
Ein Holzaufsteller mit Stoffkarte: Eine großformatige Übersichtskarte bietet einen anschaulichen Überblick über die Sagenorte der Region.
Ein Holzaufsteller zum Schmökern: Hier sind die einzelnen Sagen auf Papier ausgedruckt und an Fäden angebracht – ideal, um in Ruhe in die Geschichten hineinzulesen.
Falls Sie Interesse haben, den Infostand selbst für eine Einrichtung auszuleihen, wenden Sie sich gerne an uns ( bzw. 0971 801 5170).
Der Eintritt ist frei
Ort
Stadtbücherei Münnerstadt Stenayer Platz 2 97702 Münnerstadt
Öffnungszeiten
Montag und Dienstag: 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Mittwoch: Geschlossen
Donnerstag: 15:00 Uhr – 19:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr – 12:00 Uhr
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
1974 errichtet, blicken wir auf eine über 50-jährige Verbandshistorie zurück. Als lokale Sänger- und Chororganisation vereinen wir 32 Gesangvereine im Landkreis Bad Kissingen mit über 1.100 Choraktiven unter einem Dach. Als Teil der Verbandsstruktur des Fränkischen Sängerbundes steht Kultur und Gesang im Mittelpunkt unserer Tätigkeit.
Regelmäßig veranstalten wir eine Sängerschulung in Münnerstadt und sind Ausrichter von Erwachsenen-, Kinder- und Jugendchorkonzerten. Seit 2007 haben wir mit dem Landkreis-Männerchor einen eigenen Projektchor (Ltg. Mirja Betzer). Weitere Sänger sind hierzu herzlich willkommen. Zudem sind wir seit Jahren fester Bestandteil bei der Nominierung und musikalischen Umrahmung der Verleihung des Kulturehrenbriefs des Landkreises im Kloster Altstadt Hammelburg.
Am 14. September 2024 findet zum ersten Mal das Format „1 Stunde Kultur“ statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt wird es an diesem Tag von 14:00 bis 15:00 Uhr verschiedenste Veranstaltungen aus der Kultur geben.
Sie wollen selbst auch mitmachen und einen Beitrag einbringen? Dann melden Sie jetzt Ihre Veranstaltung an!
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ ist Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Infoveranstaltung zum Kulturpreis 2025 des Landkreises Bad Kissingen
Der Landkreis Bad Kissingen verleiht im zweijährigen Turnus den Förderpreis für Kultur. Jede Auflage des Preises steht unter einem anderen Fokusthema. Im Jahr 2025 steht das Thema „Barrierefreiheit und Inklusion“ im Fokus des Preises.
Eine Besonderheit am Preis ist, dass sowohl Konzepte für noch umzusetzende kulturelle Angebote als auch bereits umgesetzte Angebote ausgezeichnet werden können. Eine Nominierung ist möglich bis zum 01.03.2025.
Um die Nominierung im Vorfeld so einfach wie möglich zu gestalten, bietet das Projektmanagement Kultur des Landkreises Bad Kissingen unter dem Titel „Kulturpreis in 30 Minuten“ eine Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur an.
Informationen zur Veranstaltung
Datum und Zeit: 19.02.2025 von 16:00 – 16:30 Uhr
Ort: online mittels des Videokonferenzsystems BigBlueButton
Inhalte:
Allgemeines zum Preis
Informationen zum Feld der Teilnehmenden / Nominierten
Informationen zum Prozess der Nominierung
Informationen zur Jury und zur Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Möglichkeit für individuelle Fragen
Zielgruppe:
Die Infoveranstaltung richtet sich an Personen,
die eine Nominierung für ein bereits durchgeführtes kulturelles Angebot zum Fokusthema einreichen wollen oder
die selbst in Zukunft ein kulturelles Angebot zum Fokusthema durchführen wollen und sich damit für den Kulturpreis nominieren.
Anmeldung zur Veranstaltung
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist aktuell nicht mehr möglich.
Vom 15. Dezember 2023 bis zum 6. Januar 2024 ist es endlich wieder so weit: Der Kissinger Winterzauber, als alljährliches Kulturhighlight, sorgt zum Jahreswechsel noch einmal für besondere Musikerlebnisse unterschiedlichster Art. Dabei ist das Festivalprogramm erneut so vielseitig und abwechslungsreich, dass für jeden Musikgeschmack das Passende dabei ist. Von Klassik und Pop über Jazz zum Crossover: Insgesamt 16 Veranstaltungen bieten den Gästen und Einheimischen Konzerte diverser Musikrichtungen, besondere Ausnahmetalente, tänzerische Darbietungen sowie Musiktheater.
Der Regentenbau mit dem Max-Littmann-Saal bietet hierfür eine prächtige Kulisse mit hervorragender Akustik. Weitere Konzerte finden im prunkvollen Rossini-Saal des Arkadenbaus und im pittoresken Kurtheater statt. Traditionell macht das Jugendmusikkorps der Stadt Bad Kissingen den Auftakt für das Festival zur vierten Jahreszeit. Ein Blick in das Programm lohnt sich!
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Bad Kissingen
Bad Kissingen, 03.07.2023
Bei erfrischend windigem Wetter war unser Landvermesser für Kultur am 2. Juli beim Museumsfest an der Oberen Saline zu Gast. Dort kam er mit verschiedenen Festgästen ins Gespräch und sammelte Eindrücke über deren Perspektive auf Kultur in und um die Stadt Bad Kissingen.
Kurwesen und Kreativität
Passend zum Titel des UNESCO-Weltkulturerbes als eines der „Great-Spas of Europe“ bedeutet Kultur für viele der Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner das Kurwesen, verbildlicht durch die historischen Gebäude im Staatsbad Bad Kissingen (Wandelhalle, Kurtheater, Regentenbau). Auch die historischen Kurgäste aus dem 19. und 20. Jahrhundert sowie die Kurkonzerte der Staatsbad Philharmonie Kissingen wurden in diesem Kontext häufig genannt.
Als großes Aushängeschild der Musikveranstaltungen erwähnten viele Personen das Klassik-Festival Kissinger Sommer. Auch der Kissinger Winterzauber mit seinem größeren Stilmix wurde auf der „Vermessungswand“ eingetragen.
Als Formate von populärer Kultur wurden auch das Rakoczy-Fest, die Zelttheaterwoche sowie die Angebote im Sommer am Stadtstrand in Bad Kissingen genannt.
Nicht zuletzt erwähnten – vor allem Kinder und Jugendliche – öfters auch das Theater Schloss Maßbach, sei es im Rahmen von Theateraufführungen an Schulen als auch bei Exkursionen.
Darstellung der Rückmeldungen zum Mobilitätsverhalten bei der LAND.VERMESSUNG.KULTUR am 02.07.2023 in Bad Kissingen
Nächste Stationen der LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Zu Ergänzung dieser lokalen Momentaufnahme wird der Landvermesser in den nächsten Wochen weiter im Landkreis unterwegs sein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Felix Brückner von der „initiative barrierefrei feiern“ begann als Experte in eigener Sache den Abend mit einem allgemeinen Impulsvortrag zu den Themen Barrierefreiheit und Inklusion. Vor allem seine Betrachtung der Planung inklusiver Kulturveranstaltungen unter den drei Perspektiven „Hinkommen, Reinkommen und Klarkommen“ stieß bei den meisten Teilnehmenden auf positive Resonanz.
Anschließend folgten drei Praxisbeispiele aus der Region. Den Auftakt machte Gerhard Cäsar, der die Servicestelle Inklusion und Seniorenarbeit beim Nordbayerischen Musikbund betreut. Vor allem das gemeinsame Proben und Musizieren von Menschen mit und ohne Behinderung stand hier im Vordergrund. Er stellte dabei auch den „Inklusionsstempel“ vor, den verschiedene Initiativen und Gruppen in diesem Kontext nutzen.
Stempel für inklusives Musizieren
Im nächsten Programmpunkt gab Josefine Glöckner von den Museen Schloss Aschach Einblicke zum Thema barrierefreies Museum. Die Bandbreite der in Aschach berücksichtigten Themen reichte vom Einbezug einer Referenzgruppe von Menschen mit Behinderung bei der Neugestaltung der Dauerausstellung im Graf-Luxburg-Museum über Taststationen und einhändig nutzbare Hörstationen bis hin zu verständlicher Sprache bei Objektbeschriftungen.
Abschließend folgte aus der Sparte Musik ein Einblick in die Maßnahmen zum Abbau von Barrieren beim Rottershäuser Festival „ab geht die Lutzi!“. Christian Stahl informierte u.a. über den Prozess, wie das Organisationsteam an das Abbauen von Barrieren heranging. Auch die Vorab-Information von Festival-Besucher:innen über das barrierefreie Angebot auf der Website des Festivals war ein Thema, ebenso wie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen beim Festival auf den Umgang mit Menschen mit Behinderung.
Abschließend nutzten die anwesenden Teilnehmenden die Möglichkeit, sich untereinander sowie mit den anwesenden Referentinnen und Referenten auszutauschen.
Ergänzend zu diesem Abend haben wir einen Überblick zu den Begrifflichkeiten sowie Links zu Checklisten und Informationsblättern zusammengestellt. Damit wollen wir eine Arbeitshilfe zum Abbau von Barrieren ermöglichen, um den Kulturbetrieb inklusiver zu gestalten.
Begriffsklärung
Was ist Inklusion?
Die Grundidee der Inklusion besteht darin, dass alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, in allen Lebensbereichen gemeinsam und selbstbestimmt leben.
Zum Ermöglichen von Inklusion müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Barrieren abbauen.
Nicht alle Orte, Räume oder Kommunikationsmittel sind für alle Menschen gleichermaßen zugänglich.
Oft bestehen Barrieren, die verschiedener Natur sein können. Für die eine sind diese baulicher Natur, z.B. in Form von Treppenstufen, für den anderen bestehen sie auf optischer Ebene, z.B. durch zu geringe Farbkontraste auf Druck- oder Bildschirmprodukten. Auch zu komplizierte Sprache stellt für viele Menschen eine Barriere dar.
Um inklusiv zu wirken und Teilhabe zu ermöglichen, kann hier in vielen Bereichen barrierefrei gedacht werden.
Als Beispiele für die vielen Facetten zum Abbau von Barrieren werden im Folgenden bauliche Barrierefreiheit, digitale Barrierefreiheit sowie einfache Sprache genauer betrachtet.
Barrierefreie Icons der „initiative barrierefrei feiern“ (nur nach vorheriger Anfrage und Rücksprache mit der „initiative barrierefrei feiern“ verwenden!)
Die Nominierungsphase zum Förderpreis für Kultur des Landkreises Bad Kissingen ist vorbei und aus vielen Orten des Landkreises sind Nominierungen eingegangen. Vielen Dank an alle Nominierenden für die eingereichten Vorschläge!
Diese werden in einem nächsten Schritt gesichtet. Im Laufe des Frühsommers entscheidet dann eine Jury über die Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises für Kultur.
Wie ist die Jury besetzt?
Die Besetzung der Jury des Förderpreises ist in der vom Kreistag beschlossenen Satzung festgelegt.
Der Vorsitzende der Jury ist stets der amtierende Landrat des Landkreises Bad Kissingen. Dieser kann bis zu drei externe Personen mit Fachexpertise zum jeweiligen Fokusthema in das Gremium berufen. Für das Fokusthema „Interkulturalität“ im Jahr 2023 wurden als Expertinnen berufen. Weiterhin entsendet jede im Kreistag vertretene Frakion eine:n Vertreter:in in die Jury.
Was ist der Hintergrund des Förderpreises?
Der Förderpreis für Kultur wurde im Dezember 2022 vom Kreistag des Landkreises Bad Kissingen beschlossen und soll künftig im 2-Jahres-Turnus verliehen werden. 2023 erfolgt die erste Auflage des Preises. Für die erste Auflage des Preises im Jahr 2023 lautet das Fokusthema „Interkulturalität“.
Mitwirkung bildender Künstlerinnen und Künstler gesucht!
Bad Kissingen, 04.11.2021
Anlässlich des Internationalen Weltfrauentages am 08. März 2022 möchte die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Bad Kissingen im Februar eine lokale Bannerausstellung mit abschließender Podiumsdiskussion am 08.03.2022 durchführen. Geplant ist unter dem Motto „Alles unter einen Hut!? – Lebenslagen und Lebensfragen von Frauen zwischen Schulzeit und Alter“ acht Banner in zum Teil leer stehenden Schaufenstern der Innenstadt Bad Kissingen zu zeigen. Die Roll-ups/Plakate sollen in unmittelbarer Nähe zueinander ausgestellt werden.
Ergänzend dazu besteht der Wunsch, Künstlerinnen und Künstler zu beteiligen und einzuladen, passend zum Thema etwas mit künstlerischen Mitteln zu visualisieren. Diese Werke könnten dann ergänzend zu den Bannern/Roll-Ups in den Schaufenstern ausgestellt werden. Auch eine Beteiligung an der abschließenden Podiumsdiskussion ist denkbar.
Wer Lust hat oder ggf. schon ein fertiges Werk angefertigt hat, das thematisch zu den inhaltlichen Aufstellern passt, ist herzlich eingeladen, hier mitzuwirken und ein bereits bestehendes oder neu zu schaffendes Werk temporär zur Verfügung zu stellen. Auf Wunsch können wir Ihnen die Banner als PDF zur Voransicht per E-Mail schicken.
Überschriften der Plakate und jeweilige Anregungen für Motive sind:
„Wenig Mütter, wenig Kinder. Eine gesellschaftliche Aufgabe.“
„Der Lebenstraum. Heiraten und Kinder kriegen?“
„Armut ist weiblich . Das Armutsrisiko der Frauen wächst.“
„Typisch weiblich. Alte Denkmuster in der Berufswahl.“
„Frauen in Arbeit. Minijob und Care-Arbeit.“
„Work-Life-Balance. Frauen und Krisen.“
Wenn Sie als Künstlerin oder Künstler mitwirken möchten, freuen wir uns über Ihre formlose Rückmeldung bis spätestens 30.11.2021 an: . Wir nehmen im Anschluss gern Kontakt mit Ihnen auf, um das Vorhaben zu besprechen.
Landratsamt Bad Kissingen Gleichstellungsbeauftragte Frau Antje Rink E-Mail: Tel: 0971/801-5201
Landkreis Bad Kissingen Projektmanagement Kultur Herr Felix Gantner E-Mail: Tel: 0971/801-5170
Beitragsbild: Plakat der Frauenbewegung zum Frauentag 8. März 1914. Es wird das Frauenwahlrecht gefordert. Plakatmotiv von Karl Maria Stadler (1888 – nach 1943)
In seiner Sitzung vom 6.12.2023 hat der Kulturausschuss des Landkreises Bad Kissingen die Preisträger für den Förderpreis für Kultur bestätigt. Vorher hatte in einem mehrstufigen Verfahren eine Jury die Nominierungen gesichtet und intensiv über die Auswahl der Preisträger diskutiert.
Zur Preisverleihung
Die Preisverleihung fand im Rahmen der Sitzung des Kulturausschusses des Landkreises Bad Kissingen am 13. März 2024 statt.
Der Integrationsbeirat der Stadt Bad Kissingen setzt sich ein für die Förderung des guten Miteinanders von Migrantinnen und Migranten sowie Einheimischen in der Stadt Bad Kissingen. Neben kontinuierlichen Angeboten, wie der Beiratssprechstunde, dem internationalen Frauentreff, der Organisation der interkulturellen Woche und der regelmäßigen Teilnahme am Rakoczy-Umzug, zeigte sich der Integrationsbeirat bei der Ankunft ukrainischer Geflüchteter als wertvoller Vermittler. So beteiligte er sich bei der Organisation eines Benefizkonzerts und rief 2022 gemeinsame Aktivitäten mit ukrainischen Geflüchteten ins Leben Dieses Engagement führte die Jury zu dem Entschluss den Förderpreis für Kultur des Landkreises Bad Kissingen 2023 an den Integrationsbeirat der Stadt Bad Kissingen zu verleihen.
erLebenskunst Ramsthal
Der Verein erLebenskunst Ramsthal e.V. organisiert seit dem Jahr 2015 auch die Kunstwoche Ramsthal. Die Auflage der Kunstwoche im Juni 2022 stand vor dem Hintergrund vieler neu angekommener Geflüchteter aus der Ukraine. Der Verein zeigte sich schnell offen für interkulturelle Kooperation und integrierte eine Installation der nach Unterfranken geflohenen Künstlerin Nadiia Klymshyn in die Ausstellung. Die Installation war zentral auf dem Dorfplatz ausgestellt. Transparente Luftballons waren mit Objekten, Instrumenten und weiteren Gegenständen befüllt, die Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt für ihr Schaffen nutzen. Kunst wirkte sowohl als Instrument der Integration als auch als Transportmittel anderer Perspektiven.
Kunsthaus Bad Brückenau e.V.
Der Verein Kunsthaus Bad Brückenau e.V. bietet seit dem Jahr 2015 einen Spielplan mit einem weltoffenen Programm. Er weist neben Angeboten aus dem Bereich der Weltmusik auch zweimal jährlich internationale Lesungen auf. Verknüpft werden diese Angebote mit einem anschließenden offenen Austausch, um in den interkulturellen Dialog zu treten. Der Förderpreis für Kultur soll den Verein erLebenskunst Ramsthal e.V. und das Kunsthaus Bad Brückenau e.V. darin bestärken, diese kulturelle Offenheit im Programm beizubehalten und weiterzuentwickeln.
Wie war die Jury besetzt?
Die Besetzung der Jury des Förderpreises ist in der vom Kreistag beschlossenen Satzung festgelegt.
Weiterhin benannte jede damals im Kreistag vertretene Frakion eine Person für die Jury.
Was ist der Hintergrund des Förderpreises?
Der Förderpreis für Kultur wurde im Dezember 2022 vom Kreistag des Landkreises Bad Kissingen beschlossen und soll künftig im 2-Jahres-Turnus verliehen werden. 2023 erfolgt die erste Auflage des Preises. Für die erste Auflage des Preises im Jahr 2023 lautet das Fokusthema „Interkulturalität“.
Allgemeiner spartenübergreifender Austausch für Akteurinnen und Akteure aus der Kultur
Die letzten beiden Jahre standen für die meisten Aktiven im Kulturbetrieb unter den Vorzeichen der Unwägbarkeit. Viele Vorhaben und Planungen musste überworfen und dynamisch angepasst werden.
In vergangenen Austauschveranstaltungen stand deshalb oft der Umgang mit den Auflagen der Corona-Pandemie im Mittelpunkt. Bei einem Treffen im Herbst 2021 wagten Akteurinnen und Akteure aus verschiedenen Gegenden des Landkreises schon einen Blick nach vorne. Sie skizzierten verschiedene Formate und Ideen, die zukünftig angegangen werden können.
Neben den neuen Planungen stellt sich auch die Frage nach Strategien, um das breite Publikum nach zwei Jahren wieder zu reaktivieren.
Diese Veranstaltung soll eine Möglichkeit zum Austausch sowie für Impulse zu diesen Fragen geben. „Auf zu neuen Ufern!“
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Akteurinnen und Akteure aus allen Sparten der Kultur mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Moderation: Felix Gantner (Projektmanagement Kultur | Landkreis Bad Kissingen)
Datum und Zeit: 01.04.2022, 16:30 Uhr
Ort: online
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
Wir sind ein Chor für jedermann, bei dem neben dem Gesang auch Geselligkeit und eine gute Gemeinschaft wichtig sind.
Letztes großes Event: Festkonzert im Jahre 2019 anlässlich des 125-jährigen Bestehens
22 aktive Sängerinnen und Sänger, 17 Kinder und Jugendliche (Stand 10/2021) in folgenden Chören:
Chorgemeinschaft Frohsinn (gemischter Chor)
Frohsingers (Frauenchor in kleiner Besetzung)
Nüdlinger Spatzen (Kinderchor)
Bunte Mischung aus volkstümlicher Musik, Liedern aus aller Welt, Oldies, Schlager, Musical, aber auch Werke aus dem Bereich der Kirchenmusik.
Frohsinn: Donnerstag 20.00 – 21.30 Uhr
Frohsingers: nach Bedarf
Nüdlinger Spatzen: Mittwoch 17.00 – 18.00 Uhr
Alle Proben finden in der Alten Schule in Nüdlingen
Die Blaskapelle Ebenhausen wurde 1952 gegründet und ist Mitglied beim nordbayerischen Musikbund. Neben der Blaskapelle gibt es seit einigen Jahren ein eigenes Nachwuchsorchester mit dem Namen „Notenkiller“, in dem aber mittlerweile auch junggebliebene Erwachsene gerne mitspielen.
Die Blaskapelle wird zur Zeit von Dirigent Jürgen Kunkel musikalisch geleitet. Das Repertoire ist sehr breit angelegt und reicht angefangen bei Kirchenmusik über Marschmusik, böhmischer und moderner Unterhaltungsmusik bis zu konzertanter Blasmusik. Das „Zuhause“ der Blaskapelle ist im alten Rathaus in Ebenhausen, dort findet neben den Musikproben auch die Ausbildung der Jungmusiker statt.
Natürlich wird bei uns nicht nur Musik gespielt, sondern es werden auch viele außermusikalische Aktivitäten angeboten. Hierzu gehören unsere jährliche Radtour mit anschließendem Grillen, die schon Tradition gewordene Schlachtschüssel (bzw. Spanferkelessen), viele kleinere und größere interne Feiern und zu guter Letzt natürlich unseren Jahresausflug.
Das Klima verändert sich, und damit wandeln sich auch unsere Umgebung, unser Lebensraum und unser Alltag. Im Projekt „kultur.vermittelt.klima“ setzt sich der Landkreis Bad Kissingen über einen längeren Zeitraum intensiv mit den Folgen des Klimawandels in unserer Region, wie der Rhön und dem Saaletal, auseinander. Ziel ist es, diese Folgen durch kulturelle Ausdrucksweisen sichtbar zu machen und zur Reflexion anzuregen.
Ein erster Aufschlag in diesem Projekt sind Bilder und Skulpturen. Hier wollen wir gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Akteuren aus den Bereichen Klima und Umwelt erarbeiten, wie sich unsere vertrauten Landschaften im Landkreis Bad Kissingen durch den Klimawandel verändern könnten. Historische und aktuelle Landschaftsbilder können mit wissenschaftlichen Klimaszenarien in Beziehung gesetzt werden, um die zukünftige Entwicklung unserer Region greifbar zu machen. Künstlerische Ausdrucksformen wie Malerei, Fotografie und Bildhauerei bieten die Möglichkeit, Klimafakten und -zahlen zu übersetzen und die Folgen auf einer emotionalen Ebene begreifen zu lassen.
Gemeinsam wollen wir spannende Fragen angehen: Wie könnte die Rhön im Jahr 2.100 aussehen? Welche konkreten Folgen hat der Klimawandel in unserer Region? Und wie können wir Klimadiagramme und Zahlen künstlerisch übersetzen und auf einer anderen Wahrnehmungsebene verarbeiten?
Wir laden Sie herzlich ein, sich in Planung und Gestaltung für dieses Projekt mit einzubringen:
beim Workshop „Klima.Bilder“
am 1. Juli 2025, von 18:00 – 20:00 Uhr
im Haus der Schwarzen Berge in Oberbach
Zielgruppe
Bildende Künstlerinnen und Künstler aus dem Landkreis Bad Kissingen
Akteure aus den Bereichen Umwelt- und Klimabildung
Haus der Schwarzen Berge Rhönstr. 97
97772 Wildflecken-Oberbach
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn, die Mobilitätsapp „Wohin·Du·Willst“, und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Oberbach
Barrierefreiheit
Das Haus verfügt über mehrere Ebenen. Ein Aufzug ist vorhanden.
Anmeldeformular
Eine Anmeldung zu diesem Termin ist leider nicht mehr möglich.
Förderhinweis
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Projekt kultur.vermittelt.klima. Dieses wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Münnerstadt
Bad Kissingen, 15.05.2023
Am Samstag, 13.05.2023, war unser Landvermesser für Kultur in den Münnerstädter Gewächshäusern beim Projekt else!³ zu Gast. Dort verwickelte er Besucherinnen und Besucher der dortigen Kunstausstellung in Gespräche und konnte sich von der Vielfalt kultureller Angebote in und um Münnerstadt berichten lassen.
Kultur bedeutet „ein Stück Leben“
„Kultur in Münnerstadt bedeutet für mich ein Stück Leben“
Auszug aus der Stellwand zur Frage „Kultur in Münnerstadt bedeutet für mich…“
Neben der Vielzahl an Vereinen in Münnerstadt und seinen Stadtteilen, nannten die Befragten vor allem auch die gute Vernetzung der Vereine untereinander. Als wichtigen Faktor werteten die Gesprächspartnerinnen und -partner auch die Geschichte Münnerstadts als klassischer Schulstandort sowie das architektonische Ensemble der Altstadt.
Die genannten vielfältigen kulturellen Angebote reichten von den Aktionen des Projekt else! im Altstadtverein Münnerstadt über die Ausstellungen bildender Kunst der Museumsfreunde Münnerstadt bis hin zu kulturhistorischen Ausstellungen im Henneberg-Museum. Auch Konzerte und Kabarett in der „Alten Aula“ sowie die Sparte Literatur mit den „Litera(n)ten“ sowie der Reihe „Lesen und lesen lassen“ wurden des Öfteren erwähnt.
Auch die neue Extra-Tour Michelsberg sowie die Talkirche flossen als kulturtouristische Ausflugsorte neben den Floh- und Weihnachtsmärkten mit in die Sammlung ein.
Darstellung der Rückmeldungen zum Mobilitätsverhalten bei der LAND.VERMESSUNG.KULTUR am 13.05.2023 in Münnerstadt
Nächste Stationen der LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Zu Ergänzung dieser lokalen Momentaufnahme wird der Landvermesser in den nächsten Wochen weiter im Landkreis unterwegs sein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Nach den großen Erfolgen der ersten beiden Auflagen der „1 Stunde Kultur“ in den Jahren 2024 und 2025 freuen wir uns, mitteilen zu dürfen: Die „1 Stunde Kultur“ wird auch 2026 fortgesetzt! Dieses dezentrale Kulturformat, das die Vielfalt an Kultur im Landkreis Bad Kissingen eindrucksvoll sichtbar macht, geht in die nächste Runde.
Merken Sie sich schon jetzt den Termin für die nächste Auflage vor: Samstag, der 26. September 2026.
Unser Motto für das Jahr 2026: „Rund um die Uhr!“
Für das Jahr 2026 haben wir auf Anregung vieler teilnehmender Akteure eine spannende Anpassung vorgenommen: Die „1 Stunde Kultur“ läuft erstmals unter dem Motto „Rund um die Uhr!“.
Die entscheidende Änderung dabei ist, dass die Veranstaltungen nicht mehr alle zeitgleich stattfinden, wie es in den ersten beiden Auflagen der Fall war. Stattdessen erstreckt sich der gesamte Kulturtag einmal rund um die Uhr, und zwar von 09:00 bis 21:00 Uhr.
Die einzelnen kulturellen Beiträge sind weiterhin auf eine Dauer von einer Stunde ausgelegt. Bei der Anmeldung können Sie nun ein bevorzugtes Zeitfenster sowie ein alternatives Zeitfenster angeben. Diese Flexibilität soll es leichter machen, Ihren Beitrag optimal in den Tag zu integrieren und den Tag gleichmäßig zu füllen.
Dies soll den Akteuren sowie dem Publikum mehr Flexibilität bieten und auch die Gelegenheit, mehrere Veranstaltungen wahrzunehmen sowie auch als Mitwirkender Veranstaltungen anderer Akteure zu besuchen.
Werden Sie Teil eines bunten Mosaiks!
Das Ziel der „1 Stunde Kultur“ bleibt: die Vielfalt der vorhandenen kulturellen Akteure und Angebote im gesamten Landkreis Bad Kissingen lebendig zu zeigen und Öffentlichkeit zu schaffen.
Wir laden alle Akteurinnen und Akteure der Kultur – von Aura bis Zeitlofs – wieder herzlich ein, sich einzubringen. Egal ob Sie Chöre, Theatergruppen, Musikkapellen, bildende Künstler, Heimatvereine, Museen oder Volkstanzgruppen vertreten, oder auch als Einzelperson aktiv sind: Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt!
In den Vorjahren konnten wir bereits eine enorme Bandbreite erleben, darunter öffentliche Proben, Malworkshops, Konzerte, heimatkundliche Führungen und gemeinschaftliche Kunstaktionen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre lokalen Besonderheiten und Angebote sichtbar zu machen – nun auch rund um die Uhr, vom Frühschoppen bis zur abendlichen Lesung.
Planung und Anmeldung
Das Projektmanagement Kultur des Landkreises Bad Kissingen koordiniert auch im Jahr 2026 wieder die Programmpunkte und übernimmt die übergreifende Pressearbeit.
Anmeldeformular: Das Anmeldeformular für Ihre Veranstaltung im Jahr 2026 finden Sie auf dieser Website.
Unterstützung: Wir stellen Ihnen für die Bewerbung vor Ort Werbematerialien im einheitlichen Layout zur Verfügung.
Kontakt: Bei Fragen oder Unsicherheiten, ob Ihre Idee zum Format passt, nehmen Sie gerne Kontakt mit dem Projektmanagement Kultur auf.
Treffen zur Vorbereitung und zum Ideenaustausch
Zwischen April und Juli bieten wir darüber hinaus Online-Veranstaltungen mit Informationen und Impulsen rund um die „1 Stunde Kultur“ an:
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen am 26. September 2026 eine neue „1 Stunde Kultur“ im gesamten Landkreis zu gestalten – dieses Mal „rund um die Uhr“! Das Format lebt von Ihrem Einfallsreichtum und Ihrem Engagement. Machen Sie mit und zeigen Sie, wie vielfältig und lebendig Kultur im Landkreis Bad Kissingen ist!
Der Gesangverein Hoffnung Untereschenbach ist ein kleiner Verein in einem ebenso kleinen Stadtteil von Hammelburg.
Mit etwa 60 Mitgliedern und 22 aktiven Sängern in einem gemischten Chor, handelt es sich um einen wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens in Untereschenbach.
Werk des Künstlers JOJO aus unserem israelischen Partnerlandkreis „Tamar“ im Gebäude C des Landratsamtes
Bad Kissingen, 20.10.2021
Seit 1997 pflegt der Landkreis Bad Kissingen eine Landkreispartnerschaft mit der israelischen Region Tamar. Um die Verbundenheit zur Partnerregion sowie die lebendige Partnerschaft der beiden Landkreise zu zeigen und auch um an die frühere Vielfalt jüdischen Lebens im Gebiet des heutigen Landkreises Bad Kissingen zu erinnern, hat der Landkreis Bad Kissingen Werke des Künstlers JOJO erworben.
Für diesen Erwerb hatte der Kulturausschuss des Landkreises Bad Kissingen in seiner Sitzung vom 11. November 2019 die Weichen gestellt. Nach einer Erarbeitung von Motivvorschlägen durch den Künstler, gab der Kreisausschuss am 7. Dezember 2020 grünes Licht für das Anfertigen der Werke.
Im Frühjahr 2021 kam schließlich eine Lieferung mit mehreren Wand-Skulpturen aus legiertem Metall im Landratsamt Bad Kissingen an. Sie sind nun dauerhaft für die Öffentlichkeit im Gebäude C des Landratsamtes angebracht.
Das individuell gefertigte Werk „Hay“ ist eine Wandskulptur aus Metall. Es zeigt die hebräischen Buchstaben Chet (ח) und Jud (י). Der Schriftzug bildet das Word „Hay“ bzw. „Chaim“. Dieses Wort bedeutet „Leben“. Es symbolisiert den Wert des Lebens und ist eines der populärsten Symbole in der jüdischen Kultur.
Der Künstler Yosef Ohayon wurde 1958 in Casablanca (Marokko) geboren. Unter seinem Künstlernamen JOJO arbeitet er in seinem Atelier im Partnerlandkreis Tamar am Toten Meer und betreibt eine Galerie in Tel Aviv.
Wenn im Herbst die Tage kürzer werden und das Weihnachtsfest nicht mehr weit entfernt ist, beginnt für viele Gruppen im Bereich des Amateurtheaters normalerweise die Hauptsaison: Proben, Aufführungen und das Miteinander der Gruppe stehen dabei im Mittelpunkt.
In diesem Jahr stellt sich Vieles aber anders da: Kulturveranstaltungen sind temporär untersagt und selbst bei den Möglichkeiten zum Spielen setzen zu erstellende Schutz- und Hygienekonzepte Grenzen. Diese führen oft zu der Entscheidung, Aufführungen ausfallen zu lassen oder deren Planung gar zu unterlassen.
Wie gehen Amateurtheatergruppen mit diesen Unsicherheiten um? Finden Proben oder Treffen unter den vorhandenen Gegebenheiten statt? Welche Aktivitäten werden unternommen, um die Gruppe zusammenzuhalten? Werden Planungen auf den Sommer verschoben? Sind Alternativformate in Planung?
Diese Veranstaltung soll Amateurtheatergruppen aus dem Landkreis Bad Kissingen die Möglichkeit geben, sich gegenseitig zu diesen und weiteren Fragen auszutauschen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Moderation
Felix Gantner (Projektmanagement Kultur | Landkreis Bad Kissingen)
Anmeldung
bis 23.11.2020 unter bzw. 0971 801 5170. Anschließend übermitteln wir Ihnen ein Anmeldeformular und Zugangsdaten. Die Plätze sind auf 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.
Datum und Ort
24.11.2020, 19:00 Uhr, online
Technik und Datenschutz
Die Veranstaltung erfolgt als Online-Format über die Software Microsoft Teams. Sie benötigen zur Teilnahme:
einen funktionsfähigen Rechner (Desktop-PC, Laptop, Tablet), ausgestattet mit Audiogeräten (Mikrofon, Lautsprecher oder Headset), ggf. einer Videokamera,
einen funktionierenden Internet-Zugang,
eine aktuelle Version eines Internet-Browsers, wie z.B. Microsoft Edge oder Google Chrome; alternativ eine Installation des Microsoft-Teams Clients.
Bereits ab 18:30 starten wir mit einem Technik-Test im virtuellen Besprechungsraum. Zu diesem sind alle eingeladen, die sich hinsichtlich der Technik zur Veranstaltung unsicher sind.
Die Veranstaltung findet statt im Rahmen des Formats #netzwerkstattkultur. Dieses bietet kulturellen Akteuren mit Tätigkeitsschwerpunkt im Landkreis Bad Kissingen Möglichkeiten zum Austausch über aktuelle Projekte und Themen. Darüber hinaus geben in einzelnen Terminen externe Gäste Impulse zu speziellen Themen. Die Reihe wird angeboten und koordiniert vom Regionalmanagement, Projektmanagement Kultur, des Landkreises Bad Kissingen.
Das Klima befindet sich im Wandel. Dies hat auch Auswirkungen auf unseren Lebensraum, unsere Umgebung und unseren Alltag. Doch welche Änderungen stehen uns bevor? Und wie konkret könnten diese in der Rhön aussehen?
Während wissenschaftliche Klimaszenarien und Berechnungen zunächst eine nüchtern-sachliche Ansammlung von Fakten und Zahlen darstellen, verfügen Künstlerinnen und Künstler über die Fähigkeit, die Folgen dieser Daten in greifbare Bildsprache zu übersetzen. Sie machen die Auswirkungen sichtbar. Durch die künstlerische Auseinandersetzung können Betrachterinnen und Betrachter die Auswirkungen des Klimawandels sowohl auf einer fachlichen als auch auf einer emotionalen Ebene erfassen.
Die Ausstellung ist als Kooperation der Stadt Bad Brückenau und des KUNSTHAUS e.V. vom 1. August bis 6. September nun zu Gast im Pop-Up-Store „Kreativ-Sinn“ in Bad Brückenau.
Die Ausstellung: Ein Blick in die Zukunft der Rhön
Inspiriert durch fachliche Impulse aus dem Biosphärenreservat Rhön nahmen sich die Mitglieder des Malvereins „Palette e.V.“ aus Schondra der Herausforderung an, zu ergründen, wie der Klimawandel die Landschaft der Rhön verändern könnte. Das Ergebnis dieser kreativen Auseinandersetzung ist eine kleine, aber feine Wanderausstellung mit Kunstwerken von Amateurkünstlern. Die Werke beleuchten, wie sich der menschengemachte Klimawandel auf unsere Landschaft auswirkt, insbesondere im Gebiet der Brückenauer Kuppenrhön und der Schwarzen Bergen.
Was Sie in der Ausstellung erwartet:
Die Ausstellung bietet eine vielfältige und tiefgehende Betrachtung des Themas:
Im Zentrum der Ausstellung steht ein fünf Meter breites Panorama: Dieses Gemeinschaftswerk bildet wichtige Rhöner Berge ab, darunter den Dreistelz, die Platzer Kuppe, den Mettermich und den Büchelberg. Es erstreckt sich über alle Jahreszeiten. Über diese Ansicht hinaus bieten die aufklappbaren Bilder die Möglichkeit, Einblicke in Klimaszenarien zu gewinnen, wie die Künstlerinnen und Künstler sich diese vorstellen: Flut, Dürre, ausbleibende Winter, austrocknende Flüsse, instabile Wälder – aber auch der Lichtblick, dass die Gesellschaft sich auf verschiedenen Ebenen darauf einstellen kann. Die Bilder werden ergänzt um Gedanken der Beteiligten und von diesen ausgewählten Aphorismen aus Literatur und Zeitgeschichte.
Vier weitere Einzelbilder setzen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander.
Ergänzend dazu haben die Holzbildhauerinnen Dr. Annette Scheder und Eva Reichert-Nelkenstock insgesamt sieben Skulpturen geschaffen, bei denen u.a. das Medium Holz selbst zum Sprachrohr für Fragen des Klimawandels wird. Das verwendete Holz stammt direkt aus der Rhön.
Pop-Up-Store „Kreativ-Sinn“ Ludwigstraße 44 97769 Bad BRückenau
Öffnungszeiten
Freitags: 17:00 – 19:00 Uhr
Samstags: 10:00 – 13:00 Uhr
Sonntags: 14:00 – 17:00 Uhr
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Bahnhof Bad Brückenau
Förderhinweis
Die Ausstellung wird koordiniert vom Projektmanagement Kultur.vermittelt.Klima innerhalb des Regionalmanagements des Landkreises Bad Kissingen. Die Projektkoordination und sowie Ausstellungstechnik der Ausstellung werden gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Walter Kömpel war maßgeblich an der Konzeption und Erstellung der Ausstellung beteiligt. Er bietet eine Führung durch die Ausstellung an am 23.01.2025 um 17:00 Uhr. Diese dauert ca. 60 bis 90 Minuten.
Der Kinder- und Jugnedchor Herz-Jesu/Musikschule unter der Leitung von Brigitte und Burkhard Ascherl begeisterte 19 Jahre lang mit großen Musicalproduktionen im Kurtheater Bad Kissingen. Er gestaltet u. a. auch Gottesdienste in der Herz-Jesu Kirche und geistliche und weltliche Konzerte, wie z. B. das alljährliche Konzert zu Beginn der Weihnachtszeit mit der Staatsbad Philharmonie Bad Kissingen in der Wandelhalle.
Getreu unserem Motto „Das Leben ist schon ernst genug, um auch noch traurige Stücke zu spielen“ bringen wir seit 1982 jedes Jahr ein abendfüllendes Stück zur Aufführung und geben unser Bestes, um unseren Zuschauern einen heiteren und geselligen Abend zu bereiten.
Für uns als Laienschauspieler ist der schönste Lohn der Applaus und wenn es gelingt, die eigene Begeisterung auf das Publikum zu übertragen.
Walter Kömpel war maßgeblich an der Konzeption und Erstellung der Ausstellung beteiligt. Er bietet eine Führung durch die Ausstellung an, am 30.01.2025 um 17:00 Uhr. Diese dauert ca. 60 bis 90 Minuten.
Das Bayerische Kammerorchester mit Residenz im idyllischen Kurort Bad Brückenau (BKO) hat sich seit seiner Gründung 1979 mit innovativen Projekten ein spezifisches Profil erworben. Das Orchester besteht aus hervorragenden Berufsmusikern des mitteleuropäischen Raums (Deutschland, Österreich, Tschechien), die sich regelmäßig als Kammerorchester sowie in verschiedenen Kammermusikensembles zusammenfinden. Die Pflege musikalischer Traditionen steht dabei aufregenden Projekten in musikalischen Grenzbereichen gegenüber.
Der älteste jüdische Friedhof im Landkreis Bad Kissingen wird in den nächsten Jahren dokumentiert.
Was umfasst die Dokumentation?
Für jeden Grabstein werden Geokoordinaten erstellt.
Die Grabsteine werden gereinigt, nach Bedarf restauriert bzw. Instand gesetzt und danach professionell fotographiert.
Anschließend werden die hebräischen Inschriften niedergeschrieben und ins Deutsche übertragen.
Auch der Zustand, das Material und die Größe der Grabsteine werden festgehalten.
Alle Informationen werden durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege online für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Was bedeutet die Dokumentation für die Heimatpflege?
Wir erfahren Lebensdaten von jüdischen Menschen, die über Jahrhunderte mit der christlichen Bevölkerung in unserem Landkreis gelebt, ihn mitgestaltet und entwickelt haben. Weiterhin lassen sich aus den Inschriften u. a. Berufe, Ämter in der jüdischen Gemeinde, Verfolgungen oder Epidemien erkennen.
Dies soll an nur zwei Beispielen veranschaulicht werden.
Beispiel 1: Grabstein aus Würzburg
So lernen wir von einem Grabstein in Würzburg von einer Frau aus Hammelburg, gestorben im Jahre 1287, dass mindestens seit diesem Jahr jüdische Familien in Hammelburg gelebt haben. Damit erhielten wir den ersten schriftlichen Nachweis einer jüdischen Gemeinde in Hammelburg. Der Grabstein wurde 1987 beim Abriß eines Hauses im Würzburger Stadtteil Pleich mit 1455 weiteren jüdischen Grabsteinen und Grabsteinfragmenten gefunden.
Es handelt sich um den Grabstein von Aharon ben Jecheskel Elijahu, gestorben in Worms. Die Inschrift lautet:
„Der Meister, Herr Aharon, sein Andenken zum Segen, von den Vertriebenen Hammelburgs. Ich will doch Klage erheben, den verlassen hat der Lebensodem den Meister, Herrn Aharon, Sohn des Herrn Jecheskel Elijahu; er zog auf 5 Waisenkinder in seinem Haus; großzügig verteilte er an alle Hungrigen und Durstigen; er war Vorsteher in der Heiligen Gemeinde Hammelburg bis zum Jahr der Vertreibung der Juden von dort. Und er verschied hier, alt und satt an Tagen am 03.10.1670.“
Warum ist der Jüdische Friedhof in Pfaffenhausen so außergewöhnlich und wichtig?
Ein jüdischer Friedhof bildet im religiösen Leben einer Kultusgemeinde mit Synagoge und Mikwe einen der drei Grundpfeiler. Beim jüdischen Friedhof in Pfaffenhausen handelt es sich um einen Verbands- oder Bezirksfriedhof, der seit dem Jahre 1580 besteht. Da es sehr teuer und aufwendig war, einen Friedhof zu betreiben (Totengräber, Mauer, Taharahaus, Pflege etc.), schlossen sich die umliegenden jüdischen Gemeinden zusammen. Die Kultusgemeinden Brückenau, Bonnland, Dittlofsroda, Geroda, Hammelburg, Heßdorf, Gemünden, Oberthulba, Platz, Riedenberg, Schondra, Untererthal, Völkersleier und Westheim bestatteten regelmäßig ihre Toten in Pfaffenhausen. Noch heute sind 1146 Grabsteine zu sehen.
Sehr viel später errichteten einzelne jüdische Gemeinden eigene Friedhöfe. So entstanden jüdische Friedhöfe 1817 in Bad Kissingen, 1874 in Steinach, 1903 in Maßbach, 1911 in Geroda und 1924 in Bad Brückenau.
Auch diese Friedhöfe sollen nach und nach dokumentiert werden.
Grabstein vor der Reinigung. Die Inschrift ist kaum erkennbar.Derselbe Grabstein nach einer denkmalgerechten Reinigung.Bild eines Grabsteines vor und nach der Reinigung am Beispiel des jüdischen Friedhofs Schopfloch. Bild: Mit freundlicher Genehmigung des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege
Unter dem Titel „Klima.Bilder“ starteten wir im Mitte April 2025 im Projekt Kultur.vermittelt.Klima einen Aufruf an bildende Künstlerinnen und Künstler in der Region. Interessierte Akteure waren eingeladen, sich Gedanken dazu zu machen, wie bildende Kunst Fragen des Klimawandels und der Klimabildung darstellen kann.
Ergebnis dieser engagierten Auseinandersetzung sind Bilder und Skulpturen, die sich zu einer gemeinsamen Ausstellung fügen. Diese Ausstellung lädt dazu ein, die Folgen des Klimawandels in unserer Region mit den Augen der Kunst neu zu betrachten und zu reflektieren.
Am 11.03.2026 eröffnete Landrat Thomas Bold diese Ausstellung im Lichthof des Landratsamtes Bad Kissingen. Diese ist nun bis 21. Mai dort zu sehen.
Die Werke beleuchten, wie sich der menschengemachte Klimawandel auf unsere Landschaft auswirkt, insbesondere im Gebiet der Brückenauer Kuppenrhön und der Schwarzen Berge. Ergänzt werden die Bilder durch Skulpturen der Bildhauerinnen Eva Reichert-Nelkenstock und Dr. Annette Scheder.
Skulptur von Eva Reichert-Nelkenstock. | Foto: N. Bachmann
Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung. | Foto: L. Werner
Ansicht der Ausstellung. | Foto: F. Gantner
M. Knuchel (Vorsitzende Palette e.V.) im Gespräch mit Landrat Thomas Bold. | Foto: N. Bachmann
Der Eintritt ist frei!
Ausstellungsort Landratsamt Bad Kissingen
Lichthof
Obere Marktstraße 6
97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 08:00 – 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:00 – 16:00 Uhr
Do: 14:00 – 17:00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Die Ausstellung an folgenden Terminen nicht zugänglich:
Donnerstag, 23.04.2026 bis Mittwoch 29.04.2026
Freitag, 08.05.2026
Barrierefreiheit
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Berliner Platz (Bad Kissingen)
Förderhinweis
Die Ausstellung wird koordiniert vom Projektmanagement Kultur.vermittelt.Klima innerhalb des Regionalmanagements des Landkreises Bad Kissingen. Die Projektkoordination und Ausstellungstechnik der Ausstellung werden gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Der Verein »Freunde des Theaters Schloss Maßbach e.V.« wurde 1977 auf Initiative des Landratsamtes Bad Kissingen gegründet und hat sich zur Aufgabe gestellt, für die Vorstellungen des Theaters Schloss Maßbach zu werben, die Vorhaben des Theaters zu fördern und finanziell durch Mitgliedsbeiträge und Spenden zu unterstützen.
Darüber hinaus ist es auch ein Anliegen, eine enge Verbundenheit zwischen dem Theater und interessierten Zuschauern zu schaffen. Unterstützen Sie das Theater Schloss Maßbach und zeigen Sie Ihre Verbundenheit, indem Sie ein Freund werden!
Beteiligte Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung sowie Fachpersonal aus dem Klimaschutzmanagement des Landkreises Bad Kissingen geben eine Führung durch die Ausstellung „Unter unserer Sonne – Die Rhön im Wandel“.
Landratsamt Bad Kissingen Lichthof – Gebäude A (Hauptgebäude) Obere Marktstraße 6 97688 Bad Kissingen
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Berliner Platz (Bad Kissingen)
Förderhinweis
Die Ausstellung wird koordiniert vom Projektmanagement Kultur.vermittelt.Klima innerhalb des Regionalmanagements des Landkreises Bad Kissingen. Die Projektkoordination und sowie Ausstellungstechnik der Ausstellung werden gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Die Sammlung basiert auf dem 1982 erschienenen Band von Josef Lisiecki, einem ehemaligen Grundschulrektor aus Bad Brückenau, der über 200 Sagen und Legenden zusammengetragen hat. Da das ursprüngliche Buch mittlerweile vergriffen ist, bietet dieser Infostand sowohl digital-interaktiven Zugang als auch einen Zugriff in Papierform auf diese Schätze.
Was erwartet Sie am Infostand? Der Stand lädt zum Entdecken und Verweilen ein und besteht aus drei Hauptelementen:
Ein digitaler Medientisch: Erkunden Sie interaktiv die Übersichtskarte des Landkreises und rufen Sie die einzelnen Sagen und Legenden digital ab.
Ein Holzaufsteller mit Stoffkarte: Eine großformatige Übersichtskarte bietet einen anschaulichen Überblick über die Sagenorte der Region.
Ein Holzaufsteller zum Schmökern: Hier sind die einzelnen Sagen auf Papier ausgedruckt und an Fäden angebracht – ideal, um in Ruhe in die Geschichten hineinzulesen.
Falls Sie Interesse haben, den Infostand selbst für eine Einrichtung auszuleihen, wenden Sie sich gerne an uns ( bzw. 0971 801 5170).
Der Eintritt ist frei
Ort
Stadtbibliothek Bad Brückenau Alter Rathausplatz 1 97769 Bad Brückenau
Öffnungszeiten
Dienstag: 14:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 – 12:30 Uhr | 14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 – 12:30 Uhr | 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag: 14:00 – 17:00 Uhr
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur des Landkreises Bad Kissingen
Der Landkreis Bad Kissingen verleiht im zweijährigen Turnus den Förderpreis für Kultur. Jede Auflage des Preises steht unter einem anderen Fokusthema. Im Jahr 2023 lautet dieses „Interkulturalität“.
Eine Besonderheit am Preis ist, dass sowohl Konzepte für noch umzusetzende kulturelle Angebote als auch bereits umgesetzte Angebote ausgezeichnet werden können.
Die Verleihung im Jahr 2023 ist die Premiere für den Förderpreis für Kultur. Um die Nominierung im Vorfeld so einfach wie möglich zu gestalten, bietet das Projektmanagement kultur.gut.vernetzt des Landkreises Bad Kissingen unter dem Titel „Förderpreis in 30 Minuten“ eine Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur an.
Am 19. Oktober war im Landratsamt Bad Kissingen der Tag der Offenen Tür. Diese Gelegenheit nutzten wir, um auf die Sammlung „Sagen & Legenden“ aus dem Landkreis Bad Kissingen aufmerksam zu machen.
Installation zur Präsentation der Sagen und Legenden aus dem Landkreis Bad Kissingen
Viele Personen blätterten sich neugierig durch unsere Installation mit den einzelnen Sagen und nicht selten war zu hören: „Ach ja, das Büchlein haben wir ja noch von unseren Großeltern im Regal stehen.“
Welches Buch war dabei gemeint? Im Jahr 1982 gab der Landkreis den Band „Sagen und Legenden“ aus dem Landkreis Bad Kissingen heraus. Josef Lisiecki, ehemaliger Grundschulrektor aus Bad Brückenau, stellte damals über 200 Sagen und Legenden aus dem gesamten Landkreis zusammen. Mittlerweile ist dieser Band vergriffen und nur noch antiquarisch erhältlich. Um weiterhin einen Zugang zu den Inhalten des Sagenbandes zu ermöglichen wurden diese digitalisiert und stehen nun online zur Verfügung.
Von Aura bis Zeitlofs erzählen hier Saalenixen, Glasmüller, Ritter und viele weitere Figuren faszinierende und sagenhafte Geschichten aus der Region – in denen vielleicht auch ein Funken Wahrheit stecken mag.
Der Verein ‚‚Palette Schondra e.V.‘‘ besteht aus Freunden der bildenden Kunst, die in der Beschäftigung mit allen Zeichen- und Maltechniken sowie in der Auseinandersetzung mit den Werken bildender Künstler, einen Lebensbereich verstehen, der das eigene Leben sowie das unserer Mitmenschen bereichert.
Besonders auf die Gewinnung jüngerer Mitglieder ist unser Augenmerk gerichtet.
Bei einer Führung durch die fünf Stockwerke, unter dem Motto „Steinzeit, Ritter, alte Knacker“ wird für die Besucher die Geschichte, sowie das häusliche Leben, örtliches Handwerk und die Landwirtschaft, mit Hilfe der regional gesammelten Gegenstände, lebendig.
Darüber hinaus kann die Entwicklung des Menschen und seines Lebensraumes seit der Alt- und Mittelsteinzeit, durch die hier reichlich gemachten archäologischen Funde, nachempfunden werden. Die liebevoll zusammengestellte Sammlung ist so konzipiert, dass die Gegenstände nicht nur zum Ansehen sondern auch zum Anfassen sind, und somit Geschichte begreifbar wird. Darum dürfen Kinder und Erwachsene selbst Hand anlegen um die Techniken der Steinzeit auszuprobieren. Getreidemalen, mit der Steinzeit Bohrmaschine oder mit Pyrit, Feuerstein und Zunder- Feuer machen. Und selten verlässt ein Kind das Museum ohne Steinzeit-Schminke an Gesicht und Händen.
Öffnungszeiten: April bis Dezember, immer am 2. Sonntag im Monat von 14 – 18 Uhr oder unter Anmeldung: Tel: 09735/1269
Klaus Bub
Klaus Bub
3. Vorstand des Heimatvereines Maßbach e. V., Museumsleiter
Am 26. September 2019 fand um 14:00 im Lichthof des Landratsamtes die Vernissage zur Ausstellung „Fotografische Impressionen“ des Fotokreis Rhönklub Münnerstadt statt.
In der Ausstellung zeigten sieben Fotografinnen und Fotografen eine Vielzahl an Werken, deren Bandbreite von regionalen Motiven über Naturaufnahmen bis hin zu Makro-Fotografie reicht.
Diese Ausstellung war die erste Ausstellung regionaler Künstlerinnen und Künstler im renovierten Lichthof des Landratsamtes. Sie war vom 27. September bis 8. November 2019 zu den regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes zu sehen.
Der Fotokreis Rhönklub Münnerstadt entstand aus einer lockeren Gruppe an Fotofreunden innerhalb des Rhönklub Zweigvereins Münnerstadt, die sich vor über 50 Jahren zum ersten Mal trafen. Derzeit zählt der Fotokreis neun Mitglieder, die sich alle 14 Tage treffen, um sich über Fotomotive, Neuerungen der Fototechnik und Methoden der digitalen Bildbearbeitung auszutauschen.
Neben dem Erfahrungsaustausch beteiligt sich der Fotokreis an Wettbewerben und Workshops, führt Bildvorträge und Fotoausstellungen durch. Seit 1982 ist der Fotoklub Mitglied des „Deutschen Verbands für Fotografie“ (DVF). Bei Wettbewerben konnten Fotos von Mitgliedern des Fotokreises Rhönklub Münnerstadt schon zahlreiche Erfolge erzielen.
Jedes Jahr im Juli werden seit 1999 auf unserer Freilichtbühne, die ca. 450 Zuschauern Platz bietet, Theaterstücke aufgeführt.
Unter anderem folgende Stücke:
Der Abend startete mit einem Impulsvortrag von Teresa Trunk und Vera Hefele von „What If. Projektbüro für nachhaltige Kultur“. Die beiden Expertinnen waren digital zugeschalten. Sie gingen zunächst auf den Begriff der Nachhaltigkeit ein und zeigten anschließend Anknüpfungspunkte zwischen Nachhaltigkeit und Kultur auf. Dabei umrissen sie konkrete Handlungsfelder, wie z.B. Energieeffizienz, Energieversorgung oder Mobilität. Ihren Vortrag ergänzten sie um Erfahrungen aus Projekten, die sie in den letzten Jahren in der Praxis selbst betreut hatten.
Das Canvas wurde gleich in der Praxis erprobt. Die anwesenden Teilnehmenden teilten sich in Kleingruppen auf und erarbeiteten Ideen und Gedanken zu den einzelnen Feldern des Canvas.
Daraus entspann eine Diskussion um einzelne Aspekte nachhaltigen Veranstaltens, wie z.B. Mobilität im ländlichen Raum, Denkmalschutz, Verpflegung oder Geschirrspülmobilen. Die Teilnehmenden nutzten die Erprobungsphase des Abends auch, um sich untereinander auszutauschen und die Themen des Abends intensiv zu diskutieren.
Ergänzend zu diesem Abend haben wir einen Überblick zu den Begrifflichkeiten sowie zum neuen Planungswerkzeug und weiterführenden Links zusammengestellt.
Begriffsklärung
Was ist Nachhaltigkeit?
Seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung im Jahr 1992 in Rio de Janeiro ist nachhaltige Entwicklung weltweit ein international akzeptiertes Leitprinzip.
Nachhaltigkeit bedeutet dabei zunächst, dass unsere menschenlichen Bedürfnisse in der Gegenwart derart befriedigt werden, dass die Möglichkeiten zukünftiger Generationen dabei nicht eingeschränkt werden.
Um diesen Anspruch greibarer zu machen, erfolgt häufig eine Aufteilung von nachhaltiger Entwicklung in folgende Dimensionen:
Ökonomische Nachhaltigkeit. Darunter ist zu verstehen, dass Ressourcen derart eingesetzt werden, dass eine dauerhafte wirtschaftliche Nutzung im Vordergrund steht.
Soziale Nachhaltigkeit. Diese Dimension umfasst Punkte der Gerechtigkeit, wie z.B. Teilhabe und Inklusion.
Ökologische Nachhaltigkeit. Hier steht vor allem der Gedanke im Vordergrund, genutzt Ressourcen hinsichtlich ihrer Verträglichkeit mit der Natur zu denken. Natürliche Lebensgrundlagen sollen nur derart genutzt werden, dass sie eine Möglichkeit zur Regeneration haben.
Zwischen all diesen Dimensionen bestehen auch Wechselwirkungen.
Wo und wie lässt sich Nachhaltigkeit in der Kultur finden?
Im Vorrangmodell der Nachhaltigkeit stehen die Dimensionen der Nachhaltigkeit folgendermaßen zueinander: Keine Wirtschaft (ökonomische Dimension) ohne Gesellschaft (soziale Dimension), keine Gesellschaft ohne Ökologie (ökologische Dimension).
Kultur wird hier häufig als Querschnittsaufgabe gesehen.
Vorrangmodell der Nachhaltigkeit mit Kultur als Querschnittsdimension
Veranstaltungen – von der Ausgestaltung des Vereinsheims für eine Chorprobe über ein Vereinsfest bis hin zu einer Ausstellung oder einem großen Festival – können in vielerlei Hinsicht positiv für nachhaltige Entwicklung eingesetzt werden.
Wenn Veranstaltende von Kultur verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit in ihren Planungen konsequent berücksichtigen, wird das von großen Teilen der Öffentlichkeit als Ausdruck von Verantwortung positiv wahrgenommen. Gleichzeitig lässt sich durch den vorbildhaften Umgang mit Ressourcen und sozialer Verantwortung auch das Bewusstsein der Besuchenden für deren eigenes Verhalten schärfen.
Planungswerkzeug und weitere Hinweise
Sustainable Planning Canvas
Weitere Informationen zum vorgestellten Tool des Sustainable Planning Canvas finden Sie hier.
Das Thema Nachhaltigkeit ist eines der großen und viel diskutierten Themen unserer Zeit.
Der Kulturbetrieb im Allgemeinen hat sich schon früh und auf vielfältigen Ebenen mit Nachhaltigkeit befasst: zum einen durch inhaltliche Beschäftigung mit dem Thema, z.B. durch Bücher, Theaterstücke oder Kunstwerke. Zum anderen durch die Notwendigkeit zum ressourcenschonenden Handeln, sowohl ökonomisch als auch ökologisch.
Doch was genau ist eigentlich unter Nachhaltigkeit zu verstehen? Wo bestehen Berührungspunkte zwischen Nachhaltigkeit und Kultur? Und welche Beispiele zur Orientierung für das eigene Handeln gibt es – sowohl für Musikkapellen, Chöre, Theatergruppen und Akteure aus der bildenden Kunst als auch für Veranstaltende und Kulturorte?
Bei diesem Themenabend „Kultur nachhaltig gedacht“ sammeln wir gemeinsam Impulse aus der Praxis und erhalten Einblicke in nachhaltig gedachte Kultur.
Darüber hinaus stellen wir ein Planungswerkzeug für nachhaltiges Veranstalten vor, das der Landkreis Bad Kissingen gemeinsam mit dem Biosphärenreservat Rhön erarbeitet hat.
Zielgruppe
kulturell Aktive mit Sitz im Landkreis Bad Kissingen
Interessierte am Thema Nachhaltigkeit
Ablauf und Beteiligte
Begrüßung
Inputvortrag zum Thema Nachhaltigkeit
Vorstellung eines Planungstools für nachhaltiges Veranstalten
Landratsamt Bad Kissingen, Großer Sitzungssaal, Obere Marktstraße 6, 97688 Bad Kissingen
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn, die Mobilitätsapp „Wohin·Du·Willst“, und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Berliner Platz (Bad Kissingen)
Barrierefreiheit
Der Haupteingang zum Landratsamt ist für Personen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet. Eine Rampe zum Haupteingang kann von der Von-Hessing-Straße aus genutzt werden. Dort befinden sich auch öffentliche Parkplätze für Menschen mit Behinderung.
Der Zugang zum Großen Sitzungssaal kann über den Haupteingang zu den regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes barrierefrei erreicht werden. Eine barrierefreie Toilette ist im Erdgeschoss des Landratsamtes vorhanden.
Die Veranstaltung am 15. November 2023 findet außerhalb der regulären Öffnungszeiten des Landratsamtes statt. Für einen barrierefreien Zugang zum Großen Sitzungssaal betätigen Sie bitte die Klingel mit der Aufschrift „Großer Sitzungssaal“ neben dem Haupteingang oder melden Sie sich telefonisch unter: 0971 801 5170.
Anmeldung
Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich, da die Veranstaltung bereits vorbei ist.
Die Bayer. Staatsbad Bad Kissingen GmbH trägt mit über 1.000 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Musik, Kulinarik und Gesundheit zum Kulturprogramm Bad Kissingens bei.
Bilder zu machen ist heute einfacher denn je! Jedes Smartphone hat eine integrierte Kamera, einfach auf das Objekt richten und schon hat man das Foto im Kasten.
Doch zwischen diesem einfachen Knipsen und dem richtigen Fotografieren liegen Welten!
Wir bieten dir eine Anlaufstelle zum Thema Fotografieren in und um Bad Kissingen. Ganz egal ob Anfänger oder Profi, bei uns bist du herzlich Willkommen!
In erste Linie geht es bei uns um den Spaß am Fotografieren und dem Erfahrungsaustausch in einer entspannten Atmosphäre. Bei gemeinsamen Treffen wie z. B. Foto-Walks, Workshops oder unseren Clubabenden vertiefen wir unser Fachwissen und lassen unserer fotografischen Kreativität freien Lauf!
Unsere monatlichen Clubabende bieten dir eine ideale Möglichkeit uns näher kennenzulernen. So kannst du ganz unverbindlich herausfinden ob BLENDE 2018 etwas für dich ist.
Die Ausstellung „WOODART MEETS GRAFFITI“ präsentiert vom 18. März 2025 bis zum 29. April 2025 Werke des Graffitikünstlers Martin Schacher und des Holzbildhauers Thomas Krapf. Beide Künstler stammen aus Aura an der Saale.
Die Ausstellung umfasst Holzskulpturen, mit Graffiti besprühte Leinwände sowie gemeinsam gestaltete Holzskulpturen mit aufgetragenem Graffiti. Thomas Krapf fertigt seine Holzskulpturen hauptsächlich mit der Kettensäge aus regionalen Hölzern. Dabei bezieht er Krümmungen, Verwachsungen und die Maserung des Holzes in seine Gestaltung mit ein.
Der Eintritt ist frei
Ort
Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A) Obere Marktstr. 6 97688 Bad Kissingen
Öffnungszeiten
Mo – Fr: 08:00 – 12:00 Uhr
Mo + Di: 14:00 – 16:00 Uhr
Do: 14:00 – 17:00 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen
Barrierefreiheit
Der Lichthof des Landratsamtes ist über eine Rampe barrierefrei und stufenlos über den Haupteingang zugänglich. Im Erdgeschoss befindet sich eine WC-Anlage für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst.
Im Jahr 2023 haben wir uns aufgemacht, um im Landkreis die „Kultur zu vermessen“. Die Bandbreite an Akteurinnen und Akteuren in der Kultur ist im Landkreis Bad Kissingen sehr groß. Neben den öffentlichen Akteuren, die durch Kommunen getragen werden (z.B. Kulturbüros, Kulturämter, Musikschulen oder Museen) gibt es eine Vielzahl an Trägerinnen und Trägern aus der Zivilgesellschaft, die sehr bunt und vielfältig ist: Musikkapellen, Theatergruppen, Chöre, Fördervereine, Faschingsvereine, Heimatvereine, Volkstanzgruppen oder Kunstvereinigungen – um nur einen Ausschnitt davon zu nennen.
Uns interessierte: wie ist es um die interne Struktur bei den Akteuren bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft?
Dafür recherchierten wir mehr als 220 Vereine und Initiativen und kontaktierten diese mit einem Fragebogen. Die Auswertung der dort getätigten Angaben finden Sie im nun vorliegenden „Vermessungsbericht“.
Ergänzend war unser „Landvermesser“ mit Infoständen an Märkten und Festen im Landkreis unterwegs. Dort sammelte er die subjektive Wahrnehmung der Bevölkerung auf das kulturelle Geschehen vor Ort. Ergebnisse zu den einzelnen Stationen finden Sie auf der Übersichtsseite zur LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Ergebnisse der Fragebögen
Kontaktaufnahme
Die Ansprache erfolgte im Frühjahr 2023 in mehreren Stufen
Wer hat an der Umfrage teilgenommen?
Die Rückmeldungen erfolgten über verschiedene Kanäle.
Den Gruppierungen stand im Durchschnit 7.740,- Euro Budget pro Jahr zur Verfügung. Als Finanzierungsquelle wurden am häufigsten Mitgliedsbeiträge und Spenden genannt.
Im Museum Terra Triassica taucht man in die Lebenswelt der Trias ein. Damals sah die Erdoberfläche noch ganz anders aus als heute. Unterfranken war vor ca. 250 Millionen Jahre eine von Flüssen und Seen durchzogene Landschaft. Zum Ende des Buntsandstein-Zeitalters drang das Meer langsam vor und überflutete alles. In der dritten großen Phase der Trias begann des heutige Unterfranken wieder zu verlanden. Heute sehen wir das an den Ablagerungen des Buntsandsteins, Muschelkalks und Keupers. Darin befinden sich viele Fossilien. Im Museum sehen sie eine Auswahl unserer über 40.000 Fundstücken. Unsere Sammlung gehört zu einer der Umfangreichsten über das Erdzeitalter der Trias.
Informationen, Impulse und Austausch zur „1 Stunde Kultur“ 2025
Die erfolgreiche Premiere des dezentralen Kulturformats „1 Stunde Kultur“ im Landkreis Bad Kissingen vom 14. September 2024 hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig die Kultur in unserer Region ist und dass diese sich nicht verstecken muss.
Die „1 Stunde Kultur“ wird fortgesetzt! Merken Sie sich den 26. September 2025 vor – dann findet die zweite Auflage statt. Über den gesamten Landkreis Bad Kissingen verteilt werden an diesem Tag wieder verschiedene Veranstaltungen mit Bezug zu Kultur stattfinden. Wir laden alle kulturellen Akteure im Landkreis ein, sich erneut einzubringen und die lokale Vielfalt sowie Besonderheiten sichtbar zu machen.
Zur optimalen Vorbereitung auf Ihre Teilnahme an der „1 Stunde Kultur“ 2025 bieten wir Ihnen im am 25. Juni 2025 einen Termin der Reihe #netzwerkstattkultur mit Informationen und Impulsen zur „1 Stunde Kultur“ 2025. Diese Workshops sind die ideale Gelegenheit, sich umfassend zu informieren, neue Impulse für Ihre eigene Veranstaltungsidee zu erhalten und sich mit anderen Akteuren aus der Kultur zu vernetzen und auszutauschen. Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen Ideen für Ihr individuelles Format für die „1 Stunde Kultur“ 2025 zu generieren und zu entwickeln.
Dieser Workshop richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure aus sämtlichen Sparten der Kultur im Landkreis Bad Kissingen. Egal ob Sie Einzelperson sind, Vertreterin oder Vertreter eines Vereins, einer Gruppe oder einer Institution – zum Beispiel Chöre, Theatergruppen, Musikkapellen, bildende Künstler, Heimatvereine, Museen oder Volkstanzgruppen – Sie sind herzlich eingeladen, hier einen Beitrag zu leisten! Auch Zusammenschlüsse mehrerer Akteure sind willkommen.
Sie haben Interesse daran, Ihre Ideen einzubringen und mit Ihrem Beitrag im Jahr 2025 Teil der „1 Stunde Kultur“ 2025 zu werden? Dann melden Sie sich bitte über das Anmeldeformular an oder melden Sie direkt Ihre Veranstaltung!
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn, die Mobilitätsapp „Wohin·Du·Willst“, und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Euerdorf
Barrierefreiheit
Das Haus verfügt über mehrere Ebenen und ist nicht barrierefrei.
Anmeldeformular
Das Anmeldeformular wurde deaktiviert, da die Veranstaltung bereits vorbei ist.
Förderhinweis
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ wurde im Jahr 2024 als Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung entwickelt und erstmals als Pilotvorhaben durchgeführt. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Das Klima befindet sich im Wandel. Dies hat auch Auswirkungen auf unseren Lebensraum, unsere Umgebung und unseren Alltag. Doch welche Änderungen stehen uns bevor? Und wie konkret könnten diese in der Rhön aussehen?
Während wissenschaftliche Klimaszenarien und Berechnungen zunächst eine nüchtern-sachliche Ansammlung von Fakten und Zahlen darstellen, verfügen Künstlerinnen und Künstler über die Fähigkeit, die Folgen dieser Daten in greifbare Bildsprache zu übersetzen. Sie machen die Auswirkungen sichtbar. Durch die künstlerische Auseinandersetzung können Betrachterinnen und Betrachter die Auswirkungen des Klimawandels sowohl auf einer fachlichen als auch auf einer emotionalen Ebene erfassen.
Die Ausstellung: Ein Blick in die Zukunft der Rhön
Inspiriert durch fachliche Impulse aus dem Biosphärenreservat Rhön nahmen sich die Mitglieder des Malvereins „Palette e.V.“ aus Schondra der Herausforderung an, zu ergründen, wie der Klimawandel die Landschaft der Rhön verändern könnte. Das Ergebnis dieser kreativen Auseinandersetzung ist eine kleine, aber feine Wanderausstellung mit Kunstwerken von Amateurkünstlern. Die Werke beleuchten, wie sich der menschengemachte Klimawandel auf unsere Landschaft auswirkt, insbesondere im Gebiet der Brückenauer Kuppenrhön und der Schwarzen Bergen.
Was Sie in der Ausstellung erwartet:
Die Ausstellung bietet eine vielfältige und tiefgehende Betrachtung des Themas:
Im Zentrum der Ausstellung steht ein fünf Meter breites Panorama: Dieses Gemeinschaftswerk bildet wichtige Rhöner Berge ab, darunter den Dreistelz, die Platzer Kuppe, den Mettermich und den Büchelberg. Es erstreckt sich über alle Jahreszeiten. Über diese Ansicht hinaus bieten die aufklappbaren Bilder die Möglichkeit, Einblicke in Klimaszenarien zu gewinnen, wie die Künstlerinnen und Künstler sich diese vorstellen: Flut, Dürre, ausbleibende Winter, austrocknende Flüsse, instabile Wälder – aber auch der Lichtblick, dass die Gesellschaft sich auf verschiedenen Ebenen darauf einstellen kann. Die Bilder werden ergänzt um Gedanken der Beteiligten und von diesen ausgewählten Aphorismen aus Literatur und Zeitgeschichte.
Vier weitere Einzelbilder setzen sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander.
Ergänzend dazu haben die Holzbildhauerinnen Dr. Annette Scheder und Eva Reichert-Nelkenstock insgesamt sieben Skulpturen geschaffen, bei denen u.a. das Medium Holz selbst zum Sprachrohr für Fragen des Klimawandels wird. Das verwendete Holz stammt direkt aus der Rhön.
Biosphärenzentrum Rhön „Haus der schwarzen Berge“ Rhönstraße 97 97772 Wildflecken – OT Oberbach
Öffnungszeiten
Mo – So: 10:00 – 17:00 Uhr
Anreise
Unser Tipp: Zur umweltschonenden Anreise informieren Sie sich auf www.mobil-kg.de, dem ÖPNV- und Mobilitätsportal des Landkreises Bad Kissingen. Erfahren Sie dort mehr über Bus & Bahn und nutzen Sie unsere Fahrplanauskunft.
Haltestelle: Oberbach Informationszentrum
Förderhinweis
Die Ausstellung wird koordiniert vom Projektmanagement Kultur.vermittelt.Klima innerhalb des Regionalmanagements des Landkreises Bad Kissingen. Die Projektkoordination und sowie Ausstellungstechnik der Ausstellung werden gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Es gibt eine Entwicklung von der Wissensgesellschaft hin zur Kulturgesellschaft. Deshalb sind wir auf Veränderung durch Kreativität angewiesen. Immer dort, wo sich feste Strukturen „verflüssigen“, entstehen neue, interessante Bewegungsräume.
Viele Kulturschaffende und Kreative können mit dem nüchternen Sachverstand und dem betriebswirtschaftlichen Vokabular „klassischer“ Existenzgründungs- oder Unternehmensberater wenig anfangen. Oder aber die Beratung scheitert daran, dass die so genannten Experten nicht beurteilen können, wie viel „Kommerz“ in der kreativen Idee steckt.
In der Hierarchie der Verbraucherwünsche rangiert Unterhaltung an oberster Stelle. Kulturelle Dienstleistungen im weitesten Sinne sind weit über den Kultursektor hinaus von Bedeutung, denn kreative Organisationen denken immer unternehmerischer und „kulturferne“ Unternehmen werden immer abhängiger von kreativen Ideen und Innovationen, wodurch sich das potentielle Einsatzfeld von Kulturunternehmern zusätzlich erweitert.
Im Moment bereiten wir alles vor, um nächstes Jahr losstarten zu können. Ab Frühjahr 2024 finden Sie hier weitere Informationen zur konkreten Umsetzung des Programmes im Landkreis Bad Kissingen.
Sie wollen von uns informiert werden, sobald es losgeht? Dann melden Sie sich zu unserem Kultur-Newsletter an!
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Im Jahr 2019 war eine Gruppe Jugendlicher aus dem Landkreis Bad Kissingen in unserem israelischen Partnerlandkreis Tamar zu Gast. Die Ausstellung „Tamar – Bad Kissingen | Perspektiven“ greift Erlebnisse und Eindrücke dieses Austausches auf.
„Die Ausdrucksformen des Lebendigen und der Vergänglichkeit sowie die Beziehungen zwischen der Innen- und Außenwelt des Menschen faszinieren mich sehr. Deshalb möchte ich mit meinen Kunstwerken Wandlungsprozesse sichtbar machen und Einblicke in verschiedenste Gefühlswelten geben. Die offene und urwüchsige Landschaft meiner Heimat, der Rhön, inspiriert mich bei der Umsetzung meiner Ideen stark.
Holz versinnbildlicht für mich die Kraft der Schöpfung und gleichzeitig deren Verletzlichkeit. In meinen Augen ist es zudem ein spannender Werkstoff, der oft erst dann seine Geheimnisse offenbart, wenn man in sein Innerstes vordringt. Gerne arbeite ich zeitweise auch mit Bronze oder Stein.“
Infoveranstaltung zum Kulturpreis 2025 des Landkreises Bad Kissingen
Der Landkreis Bad Kissingen verleiht im zweijährigen Turnus den Förderpreis für Kultur. Jede Auflage des Preises steht unter einem anderen Fokusthema. Im Jahr 2025 steht das Thema „Barrierefreiheit und Inklusion“ im Fokus des Preises.
Eine Besonderheit am Preis ist, dass sowohl Konzepte für noch umzusetzende kulturelle Angebote als auch bereits umgesetzte Angebote ausgezeichnet werden können. Eine Nominierung ist möglich bis zum 01.03.2025.
Um die Nominierung im Vorfeld so einfach wie möglich zu gestalten, bietet das Projektmanagement Kultur des Landkreises Bad Kissingen unter dem Titel „Kulturpreis in 30 Minuten“ eine Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur an.
Informationen zur Veranstaltung
Datum und Zeit: 06.02.2025 von 17:00 – 17:30 Uhr
(Es findet auch am 16.01.2025 ein Termin statt. Die beiden Termine bauen nicht aufeinander auf. Es ist also nur die Teilnahme an einem Termin nötig.)
Ort: online mittels des Videokonferenzsystems BigBlueButton
Inhalte:
Allgemeines zum Preis
Informationen zum Feld der Teilnehmenden / Nominierten
Informationen zum Prozess der Nominierung
Informationen zur Jury und zur Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Möglichkeit für individuelle Fragen
Zielgruppe:
Die Infoveranstaltung richtet sich an Personen,
die eine Nominierung für ein bereits durchgeführtes kulturelles Angebot zum Fokusthema einreichen wollen oder
die selbst in Zukunft ein kulturelles Angebot zum Fokusthema durchführen wollen und sich damit für den Kulturpreis nominieren.
Anmeldung zur Veranstaltung
Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist aktuell nicht mehr möglich.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Hammelburg
Bad Kissingen, 01.07.2023
Am 30. Juni zog es unseren Landvermesser für Kultur zum Altstadtflohmarkt in Hammelburg. Am Marktplatz kam er mit Passanten ins Gespräch und sammelte viele Impulse über kulturelle Angebote und Akteure in der ältesten Weinstadt Frankens.
In den Gesprächen mit den Passanten entstand der Eindruck, dass in Hammelburg Gemeinschaft groß geschrieben wird. Als wichtig für die Kultur in der Stadt wurden Events, wie das Höflesfest, Flohmärkte und Aktionstage genannt. Auch gemeinsam ausgeübte Aktivitäten, wie die Schultheatergruppe, die Theatergruppe „Spectaculum“, Kunstausstellungen mit vielen beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, Veranstaltungen von kulturbunt und das verbindende kulturelle Element des Mitfieberns bei lokalen Sportvereinen flossen hier in die Sammlung mit ein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Collage im Titelbild mit Bildern von ElectroOpi M. Zink, L. Werner, F. Gantner, V. Gantner, W. Weller
Das war die „1 Stunde Kultur“ 2026
Bad Kissingen, 29.10.2026
Am Samstag, den 26. September 2026, verwandelte sich der gesamte Landkreis Bad Kissingen zum dritten Mal in eine große, dezentrale Bühne. Koordiniert durch das Projektmanagement Kultur des Landkreises präsentierten zahlreiche Vereine, Initiativen sowie Künstlerinnen und Künstler die beeindruckende Vielfalt der regionalen Kulturlandschaft zwischen Rhön und Fränkischem Saaletal.
Wer war dabei?
Die Weiterentwicklung des Konzepts sorgte für mehr Flexibilität
Nach den erfolgreichen Pilotauflagen in den Jahren 2024 und 2025 wartete die „1 Stunde Kultur“ 2026 mit einer entscheidenden Neuerung auf: Unter dem Motto „Rund um die Uhr!“ fanden die jeweils einstündigen Beiträge erstmals gestaffelt in der Zeit von 10:00 bis 21:00 Uhr statt.
Diese ermöglichte es den Besucherinnen und Besuchern, im Tagesverlauf flexibel gleich mehrere Kulturangebote an verschiedenen Orten des Landkreises miteinander zu kombinieren. Bei den insgesamt 34 Programmpunkten fanden sich sehr viele Besuchende ein, während über den Tag verteilt ungefähr 180 Akteurinnen und Akteure aktiv involviert waren.
Ein buntes Mosaik aus Musik, Kunst, Geschichte und Mitmach-Aktionen
Das Programm spiegelte die gesamte Bandbreite des kulturellen Lebens in der Region wider – von traditioneller Heimatpflege bis hin zu moderner Kunst und Musik.
Bad Kissingen und Umgebung
Historie & Welterbe: Im Kurpark und Rosengarten flanierten die „historischen Kurgäste“ der Gruppe PrincesSa-Romantica in prachtvollen Gewändern des 19. Jahrhunderts.
Tanz & Besinnung: Der Integrationsbeirat motivierte Passanten mit einem Flashmob in der Fußgängerzone zum Mittanzen, während im „Pavillon der Religionen“ unter der Leitung von Natasha Rose Douglas „Mantras zum Mitsingen“ erklangen.
Kunst & Geschichte: Im Museum Obere Saline zeigte die Künstlergruppe ART97688 e.V. Einblicke in ihre Ausstellung „SOMMERSECHSUNDZWANZIG“. Im nahegelegenen Kardinal-Döpfner-Museum in Hausen wurde die Lebensgeschichte des berühmten Kardinals präsentiert.
Lesung für Familie: In Aschach erzählte und vertonte die katholisch-öffentliche Bibliothek bei einer musikalischen Lesung die Geschichte eines Schweins im Orchestergraben
Hammelburg und Fränkisches Saaletal
Künstler und Kreative luden in Ateliers und Museen zum Schauen und Mitmachen ein:
Genuss & Geschichte: Das Museum Herrenmühle führte mit der Aktion „Von Brot und Wein“ in die Welt der Müller und Winzer ein. Am Marktplatz trafen später Hammelburger Weine auf Schokolade aus der belgischen Partnerstadt Turnhout.
Musik & Filme: Im Bürgerhaus machten Veeh-Harfen-Musizierende des Taubenschlags, der Künstler Conny Albert sowie der Chronist Josef Kirchner die Stadtgeschichte Hammelburgs lebendig. Friedbert Heckmann brachte am Abend dann den Rathauskeller mit Live-Musik von Black-Sax-Duo zum Beben, während der Film- und Fotoclub im Filmclubheim Westheim eine Retrospektive auf Robert Höfling und Conny Albert bot.
Aktionen im Saaletal: Der Musikverein Langendorf begeisterte bei einer offenen Probe auf dem Spielplatz an der Rosenstraße. In Thulba stellten der Musikverein und die Chorgemeinschaft am Kirchplatz gemeinsam einen musikalischen Flashmob auf die Beine. Der Gesang- & Musikverein Euerdorf lieferte beim Hofkonzert „CHORiositäten“ klangvolle Eindrücke und in Aura vermittelte Renate Graser Hintergründe zur Klosterkirche.
Workshops in Ramsthal: Das Haus erLebenskunst in Ramsthal bot gleich drei Formate an: einen Kinder-Theater-Workshop zu Rotkäppchen am Vormittag, eine künstlerische Auseinandersetzung mit Ramsthal als Teil der Welt am Nachmittag sowie einen Improvisations-Theater-Workshop am frühen Abend.
Bad Brückenau & Rhön
Geschichte & Zeitreise: Am Marktplatz entdeckten Teilnehmer bei einer Foto-Mitmach-Aktion das historische Stadtbild neu, und eine Sonderführung gedachte des 150. Jahrestags des Stadtbrandes von 1876. In Römershag informierten Walter Kömpel und Marion Stephan bei einer Führung über die einstigen Krugbäckereien, während in Kothen das Heimatmuseum „Werberger Stube“ Einblicke in die Geschichte des einst abgesiedelten Dorfes gewährte.
Kunst & Handwerk: In Bad Brückenau startete die „1 Stunde Kultur“ um 10:00 Uhr mit Bildern von Monika Nolte bei „BFF – Bildern, Frühschoppen und Fairtrade“ im Weltladen. Später ermöglichte die Gemeindebücherei in Motten einen Einblick in das Atelier des Künstlers Peter H. Blum. Ein Handwerk, das auch eine Kunstform ist, präsentierte im Popup-Store KreativSinn der Puppendoktor mit einer Spezial-Sprechstunde beim Repair-Café des Obst- und Gartenbauvereins.
Musik & Sternenhimmel: Den Abend in Bad Brückenau beschloss der Verein KUNSTHAUS e.V. mit einem Blueskonzert des Gitarristen Ignaz Netzer im Gebäude der Musikschule. Bei Vollmond klang die „1 Stunde Kultur“ dann mit einer musikalisch untermalten Sternenführung von Janine Keßler (August-Kömpel-Musikschule) am Himmelsschauplatz Detter aus.
Münnerstadt & Lauertal
Museum & Freiluftbühne: Im Henneberg-Museum erzählte Museumsleiter Nicolas Zenzen Hintergründe „Von Kelchen und Krügen“ und ließ später die „Münnerstadt-Macher“ beim Abschlussgespräch zur Sonderausstellung zu Wort kommen.
Bühne & Tanz: Am Skaterplatz begeisterte die rollende Bühne „Trudi Tralala“ mit Open-Mic-Formaten und Musik rund um das künstlerische Umfeld electroOpi Markus Zink sowie mit der Aktion „einfach tanzen“.
Das Ziel des landkreisweiten Aktionstages „1 Stunde Kultur“ war es, kulturelles Engagement sichtbar zu machen, zum Mitmachen anzuregen sowie die Vielfalt der kulturellen Angebote im Landkreis Bad Kissingen zu zeigen. Dieses Ziel wurde auch 2026 eindrucksvoll erreicht.
Wir freuen uns schon auf die nächste Auflage im Jahr 2027!
wer sich mit dem Thema Tourismus in der Rhön, im Fränkischen Saaletal, im Lauertal oder in einem der drei Staatsbäder im Landkreis Bad Kissingen befasst, beschäftigt sich zumeist mit den großen Themen des Gesundheitstourismus und des Naturtourismus. Doch welche Rolle spielt dabei die Kultur, sowohl für die Tourist:innen als auch für lokale Akteur:innen aus der Kultur?
Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim) stellt dazu fest:
„In der Rolle des Touristen werden viele Menschen zu Kulturbesuchern, die in ihrem Alltag keine kulturellen Angebote wahrnehmen“.
Und so werden auch Tourist:innen zu Kulturnutzer:innen, die eigentlich aus anderen Motiven ihren Urlaub her verbringen.
Die Zeit seit 2020 war, sowohl für den Tourismus als auch für die Kultur, nicht leicht. Viele eingespielte Prozesse und Strukturen wurden unterbrochen und z.T. auch in Frage gestellt.
Zum Austausch über die Gestaltung und Transformation künftiger Prozesse und Strukturen laden wir Vertreter:innen aus Kultur und Tourismus im Landkreis Bad Kissingen herzlich ein zum
Regionalen Dialog „Kultur & Tourismus“, am 08.12.2022, von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr, online – via Cisco Webex
Zum Ablauf
Begrüßung
Impuls-Vortrag zum Thema „Trends und Best Practices im Kulturtourismus als Impuls für regionale Entwicklungen“ durch Maik Zießnitz von PROJECT M
Moderierter Austausch (ggf. in kleinen Gruppen)
Bestandsaufnahme
Austausch zu gemeinsamen Zielen und Maßnahmen von Akteur:innen aus Kultur und Tourismus
Collage im Titelbild mit Bildern von ElectroOpi, Nathalie Bachmann, P. Seufert (KÖB Aschach), Caroline Hermann, Maja Kirchner, Felix Gantner
Das war die „1 Stunde Kultur“ 2025
Bad Kissingen, 06.10.2025
Am Freitag, den 26. September 2025, erlebte der Landkreis Bad Kissingen die zweite Auflage des einzigartigen, dezentralen Kulturformats „1 Stunde Kultur“. Pünktlich um 18:00 Uhr starteten die zahlreichen Veranstaltungen, die eindrucksvoll die Vielfalt der lokalen Kultur sichtbar machten. Trotz der kühlen Witterung fanden viele Veranstaltungen auch im Außenbereich statt.
Wer war dabei?
Insgesamt beteiligten sich letztendlich 15 Veranstaltungen bei der „1 Stunde Kultur“ 2025. Ca. 140 Akteure begeisterten an den verschiedenen Orten eine Vielzahl an Besucherinnen und Besuchern.
Ein Spiegelbild der kulturellen Vielfalt: Die besonderen Programmpunkte
Die zweite Auflage von „1 Stunde Kultur“ unterstrich eindrucksvoll das Ziel des Formats: die Vielfalt der Akteure und Angebote abseits von Staatstheater oder Philharmonie in unseren Orten lebendig zu zeigen. Die Bandbreite der Veranstaltungen war bemerkenswert:
Von traditionell bis modern: Musik und Tanz waren stark aufgestellt und sorgten für klangvolle Beiträge und tanzbare Beats.
Die öffentliche Probe des Posaunenchors in der Ev. Luth. Auferstehungskirche Münnerstadt gab einen Vorabeinblick in die festliche Musik, die dann auch am Sonntag im Gottesdienst zu hören war.
Der Musikverein Langendorf trotze der Kälte und spielte mit „Blasmusik macht Laune“ am Dorfbrunnen auf.
In Bad Brückenau stand alles unter dem Motto Ukulelen: über 55 Personen beteiligten sich mit Ukulelen an einem gemeinschaftlichen Flashmob, der wetterbedingt kurzerhand vom Marktplatz ins Pfarrzentrum verlegt wurde.
Einen unkonventionellen Auftritt lieferte der Electro Opi Markus Zink bei „Trudi tralala singt, swingt und knistert“ gemeinsam mit Jugendlichen im Mürschter Jörgentorpark.
Aus gesundheitlichen Gründen mussten die Rhöner Alphornbläser die „Rhöner Alphornklänge aus den Bergen” auf unbestimmte Zeit verschieben.
Bildende Kunst und kreative Mitmachaktionen
Künstler und Kreative luden in Ateliers und Museen zum Schauen und Mitmachen ein:
Im Atelier Helmut Droll in Euerdorf fand der Workshop „Mischen possible“ statt. Alles drehte sich rund um das Thema Farbe und gemeinsam konnten Versuche im Mischen von Farben unternommen werden. Die KreideStreetArt im Museum Terra Triassica musste bei nassem Asphalt leider witterungsbedingt entfallen.
Im Ramsthaler Haus erLebenkunst gab es die Gelegenheit mitzumachen: gemeinsam wurde bei „Kunst bewegt sich“ im Zeitrahmen von einer Stunde an Kunstwerken gearbeitet, die nach jeweils 10 Minuten an den nächsten Mitgestaltenden weitergereicht wurden. So entstanden co-kreative gemeinschaftliche Kunstwerke.
Die Bad Kissinger Künstlergruppe ART97688 zeigte Fotografien und Projektionen unter dem Motto „Bad Kissingen ist bunt“ im Museum Obere Saline.
Unter dem Motto „WTF“ – Wein, Tapas und Fotografie“ bot sich in Bad Brückenau die Gelegenheit, im Pop-Up-Store KreativSinn Naturfotografien von Matthias Hüther bei Wein und Tapas aus dem benachbarten Weltladen zu genießen.
Heimat, Genuss und Wissen
Auch heimatkundliche und kulinarische Angebote fanden großen Anklang:
In Hammelburg konnten Besucher im Bürgerhaus eine Lesung von Christiane Schmid mit musikalischer Begleitung von BLACK SAX (Friedbert Heckmann) erleben. Passend zur ältesten Weinstadt Frankens fanden„Hammelburger Weingeschichte(n) mit Musik“ großen Anklang.
Für nahrungstechnischen Genuss sorgte die Führung „Krume, Knusper und Geschmack“ im Hammelburger Museum Herrenmühle. Neben reichhaltigen Informationen zur Kunst des Brotbackens konnten auch verschiedene Brotsorten hier verkostet werden.
Im Kloster Altstadt in Hammelburg gab es eine Führung durch den neu gestalteten Klostergarten und den „Bibelpflanzenweg im Kloster Altstadt“. Hintergründe zu Heilkräutern und Pflanzen wurden erklärt und deren Zusammenhänge zur Bibel erläutert.
Walter Kömpel und Marion Stephan gaben bei einer Führung durch die Ausstellung „Vergessene Dörfer“ im Gemeindezentrum Riedenberg Einblicke in das Leben von Bewohnerinnen und Bewohnern der abgesiedelten Dörfer auf dem heutigen Truppenübungsplatz Wildflecken.
Die KÖB Aschach entführte Groß und Klein mit einer Lesung ins Reich der Märchen.
Und nicht zuletzt bot der Rhönklub ZV Bad Kissingen eine Möglichkeit zur Besichtigung des „Feuertürmles“ in der Bad Kissinger Altstadt.
Die „1 Stunde Kultur“ 2025 bewies erneut, wie lebendig und vielfältig Kultur im Landkreis Bad Kissingen ist. Der Erfolg der dezentralen Stunde speise sich v.a. aus dem Einfallsreichtum sowie dem Willen der Akteure hier mitzuwirken und mit gebündelten Kräften ein buntes Mosaik der Kultur im Landkreis Bad Kissingen zu zeichnen.
Wir freuen uns schon auf die nächste Auflage im Jahr 2026!
Der Landkreis Bad Kissingen unterhält seit über 20 Jahren eine Partnerschaft mit der israelischen Region Tamar. Kern dieser Partnerschaft ist ein über den Kreisjugendring organisierter Jugendaustausch. Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches 2019 präsentierten im September/Oktober 2020 in einer Ausstellung ihre Eindrücke von Land und Leuten.
Neugierig? Dieses Video bietet einen kleinen Einblick in die Ausstellung:
Sie erinnern sich noch an den 14. September 2024? An diesem Tag fand im Landkreis Bad Kissingen erstmalig das dezentrale Format „1 Stunde Kultur“ statt. Zahlreiche Akteure präsentierten gleichzeitig die beeindruckende Vielfalt der Kultur in unserer Region. Einen Rückblick auf die abwechslungsreichen Beiträge finden Sie im Artikel „So bunt kann Kultur sein“ vom 18. September 2024.
Gute Nachrichten für alle Kulturbegeisterten: Die „1 Stunde Kultur“ wird es auch 2025 wieder geben und zwar am 26. September 2025 um 18:00 Uhr.
Förderhinweis
Das Pilotvorhaben „1 Stunde Kultur“ wurde im Jahr 2024 als Bestandteil des Projekt Kultur.Verwicklung entwickelt und erstmals als Pilotvorhaben durchgeführt. Das Projekt Kultur.Verwicklung ist Teil des Förderprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“.
Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken
„Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken“ ist ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie. Es richtet sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland. Gefördert wird „Aller.Land“ durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI). Der Bund stellt für das Förderprogramm von 2023 bis 2030 insgesamt 69,4 Millionen Euro aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) sowie aus Mitteln der bpb zur Verfügung. Umgesetzt wird es vom Programmbüro Aller.Land (Projekteure bakv gGmbH).
Die Holzskulpturen die Sie hier sehen, wurden vom Künstler Thomas Krapf aus einheimischen Hölzern gestaltet. Mit seiner Wuchsform, Verfärbung und Struktur gibt der Werkstoff Holz häufig die Form vor, die der Künstler mittels Kettensäge herausarbeitet. Fast geometrische und filigrane Einschnitte bilden bei den Objekten einen Kontrast zur natürlich rustikalen Wuchsform und Maserung des Holzes. Astlöcher, Verformungen oder Verfärbungen bindet der Künstler in die Gestaltung ein.
Inspirationen erhält er auf Reisen, in der Natur, der ganzen Umwelt, die ihn umgibt. Er möchte Freiräume lassen zur eigenen Interpretation seiner Skulpturen. Aus diesem Grunde tragen seine Werke auch keine Titel. Es ist Form, Struktur und Farbe, die von den Betrachtern wahrgenommen und diese bewegen soll. Er möchte deren Fantasie anregen und sie auf der Gefühlsebene ansprechen. Dabei können eigene Assoziationen entwickelt werden. Zitat:
„Immer wenn meine Objekte mit ihren Betrachtern eine Beziehung eingehen, wenn die von mir geschaffenen Strukturen und Formen Emotionen wecken und Gefühle transportieren, habe ich mein Ziel erreicht.“
Wie werden aus digitalen Prompts und Algorithmen echte Kunstwerke aus Stoff und Faden? Bei den Führungen durch die Ausstellung „Patchwork trifft KI – Vom Prompt zum Quilt“ im Landratsamt Bad Kissingen geben Mitglieder der Textilgruppe Kniffelquilter persönliche Einblicke in ihren außergewöhnlichen Schaffensprozess.
Blick in die Ausstellung: Digitale Impulse und handwerkliche Präzision
Für das aktuelle Projekt nutzten die Textilkünstlerinnen der Kniffelquilter erstmals künstliche Intelligenz als digitales Werkzeug, um Ideen, Varianten und Bildentwürfe zu generieren. Im Rahmen der Führungen erläutern beteiligte Künstlerinnen hautnah, wie aus den digitalen Entwürfen eigenständige Art Quilts entstanden sind.
Vier feste Regeln – zwölf individuelle Kunstwerke
Bei den Rundgängen erfahren Besucherinnen und Besucher, wie unterschiedlich die Künstlerinnen mit denselben vier verbindlichen Rahmenbedingungen umgegangen sind:
Stilistische Inspiration: Die kraftvolle Bildsprache der russischen Avantgarde-Künstlerin Natalja Gontscharowa (1881–1962).
Farbkonzept: Die ausschließliche Nutzung von Pastelltönen.
Motivwelt: Darstellung von Menschen und Porträts.
Technik: Improvisation und freies Schneiden ohne feste Schnittmuster.
Bei der Führung wird erlebbar, wie jede Künstlerin ihre ganz persönliche Handschrift eingebracht hat.
Termine:
15.10.2026, 14:30 Uhr
17.11.2026, 14:30 Uhr
Informationen zur Ausstellung
Eintritt frei
Ort: Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A), Obere Marktstr. 6, 97688 Bad Kissingen
Infoveranstaltung zum Kulturpreis 2027 des Landkreises Bad Kissingen
Der Landkreis Bad Kissingen verleiht im zweijährigen Turnus den Förderpreis für Kultur. Jede Auflage des Preises steht unter einem anderen Fokusthema. Im Jahr 2027 steht das Thema „Klima & Kultur“ im Fokus des Preises.
Eine Besonderheit am Preis ist, dass sowohl Konzepte für noch umzusetzende kulturelle Angebote als auch bereits umgesetzte Angebote ausgezeichnet werden können. Eine Nominierung ist möglich bis zum 01.03.2027.
Um die Nominierung im Vorfeld so einfach wie möglich zu gestalten, bietet das Projektmanagement Kultur des Landkreises Bad Kissingen unter dem Titel „Kulturpreis in 30 Minuten“ eine Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur an.
Informationen zur Veranstaltung
Datum und Zeit: 11.02.2027 von 17:00 – 17:30 Uhr
Ort: online mittels des Videokonferenzsystems BigBlueButton
Inhalte:
Allgemeines zum Preis
Informationen zum Feld der Teilnehmenden / Nominierten
Informationen zum Prozess der Nominierung
Informationen zur Jury und zur Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger
Möglichkeit für individuelle Fragen
Zielgruppe:
Die Infoveranstaltung richtet sich an Personen,
die eine Nominierung für ein bereits durchgeführtes kulturelles Angebot zum Fokusthema einreichen wollen oder
die selbst in Zukunft ein kulturelles Angebot zum Fokusthema durchführen wollen und sich damit für den Kulturpreis nominieren.
Gegründet 1900 als Männerchor. 1991 Gründung eines gemischten Chores. Seitdem bestehen ein gemischter Chor, ein Frauenchor und ein Männerchor. Der gemischte Chor ist seit 2010 Leistungschor des Fränkischen Sängerbundes, seit 2018 in der Stufe B.
Der gemischte Chor besteht z. Zt. aus 53 Sängerinnen und Sängern (Stand 10/2021). Der Frauenchor aus 30 Sängerinnen und der Männerchor aus 23 Sängern.
Der Chor wird seit 1981 (40 Jahre) von Erhard Schumm geleitet.
Unser Repertoire umfasst sowohl die traditionelle klassische Chorliteratur, als auch Gospel, Spirituals bis hin zu Rock und Pop.
Unsere Aktivitäten sind Leistungssingen, Chorkonzerte, Gestaltung von Gottesdiensten, Mitgestaltung von Festveranstaltungen und Jubiläen anderer Vereine.
In seiner Sitzung vom 29.09.2025 hat der Kulturausschuss des Landkreises Bad Kissingen die Preisträger für den Förderpreis für Kultur bestätigt. Vorher hatte in einem mehrstufigen Verfahren eine Jury die Nominierungen gesichtet und intensiv über die Auswahl der Preisträger diskutiert.
Zur Preisverleihung
Die Preisverleihung fand am 16. Dezember 2025 direkt vor Ort bei einem der Preisträger statt: im Generationentreff Taubenschlag Hammelburg, der zu diesem Anlass bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Den ersten Preis, verbunden mit 3.000 Euro, erhielt das Festival „Ab geht die Lutzi!“ aus Rottershausen. Seit mehreren Jahren schon ist das Festival im Bereich der Barrierefreiheit unterwegs: von Informationen in einfacher Sprache, abgesenktem Tresen, barrierefreien Toiletten, u.v.m. Auf dem Festival wird für viele Menschen die Möglichkeit geschaffen, mit möglichst wenig Barrieren mitfeiern zu können und gesellschaftliche Teilhabe zu erfahren. Dahinter steckt ein dauerhaft gedachtes Konzept mit vielen kleinen und großen Bausteinen. Das Festival wurde für sein Vorgehen im Feld der Barrierefreiheit bereits 2022 mit dem Bayerischen Popkulturpreis in der Kategorie „Soziale Nachhaltigkeit“ ausgezeichnet und hat die Aktivitäten in diesem Bereich seitdem weiterentwickelt und verstetigt. Die Laudatio hielt der Oerlenbacher Bürgermeister Nico Rogge.
Die Preisträger des Festivals „Ab geht die Lutzi!“ Auf dem Foto: Vorne (von links nach rechts): Bgm. Nico Rogge, Martin Herbst, Klaus Schmitt, Robin Wilm, Landrat Bold Mitte (von links nach rechts): Philipp Hein, Matthias Wetterich Hinten (von links nach rechts): Christian Stahl, Marius Will
Der zweite Preis, ausgezeichnet mit 1.500 Euro, ging an die Garde der GCA Gauaschach. Der Hammelburger Bürgermeister Armin Warmuth führte in seiner Laudatio aus, dass die Tänzerinnen und Trainerinnen der Garde schon seit mehreren Jahren zwei Mädchen mit unterschiedlichen Behinderungen in das Tanzgeschehen – sowohl bei Proben als auch auf der Bühne. Dieses Engagement zeigt, dass Inklusion bereits in jungen Altersstufen selbstverständlich sein kann, wenn sie aktiv vorgelebt wird.
Der Taubenschlag Hammelburg – in dem auch die Preisverleihung stattfand – erhielt den dritten Preis und 1.000 Euro Preisgeld. Der Taubenschlag entstand während der Covid-Pandemie als private Initiative der Eheleute Bianca und Willy Volkert. Bereits beim Umbau des Raumes zum sozialen Begegnungsort stand die Barrierefreiheit im Vordergrund. Felix Gantner, Projektmanager für Kultur beim Landkreis Bad Kissingen, ging in der Laudatio auch darauf ein, dass im im Raum selbst Formate angeboten werden, die mittels Kultur soziale Teilhabe ermöglichen: von Filmabenden, Inklusions-Spielenachmittagen und geschichtlichen Bildvorträgen bis hin zu nicht-kommerziellen Kulturveranstaltungen ohne Konsumzwang.
Einen Sonderpreis, dotiert mit 500 Euro, erhielt der junge Maßbacher Musikant Nils Bauer. Dieser hat selbst eine körperliche Beeinträchtigung. Doch dazu ist er musikalisch außerordentlich begabt und seit 2019 als Musiker mit vielfältigen Aktivitäten unterwegs. Er spielt v.a. Benefizkonzerte, in Seniorenheimen, Tagespflegen sowie in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung. Die Erlöse spendet er regelmäßig für wohltätige Zwecke. Die Laudatio auf Nils Bauer hielt der Maßbacher Bürgermeister Matthias Klement.
Nils Bauer umrahmte die Preisverleihung im Taubenschlag Hammelburg auch mit einigen Musikstücken am Akkordeon.
Die Besetzung der Jury des Förderpreises ist in der vom Kreistag beschlossenen Satzung festgelegt.
Der Vorsitzende der Jury ist stets der amtierende Landrat des Landkreises Bad Kissingen. Dieser kann bis zu drei externe Personen mit Fachexpertise zum jeweiligen Fokusthema in das Gremium berufen. Für das Fokusthema „Barrierefreiheit und Inklusion“ im Jahr 2025 wurden die Seniorenbeauftragte des Marktes Bad Bocklet, die Aufsichtsratsvorsitzende der Lebenshilfe Bad Kissingen sowie der Behindertenbeauftragte des Landkreises Bad Kissingen Expertinnen und Experten berufen.
Weiterhin war jede zum Zeitpunkt der Auslobung im Kreistag vertretene Fraktion bzw. Ausschussgemeinschaft aufgerufen, je eine Person für die Jury zu benennen.
Wie werden aus digitalen Prompts und Algorithmen echte Kunstwerke aus Stoff und Faden? Bei den Führungen durch die Ausstellung „Patchwork trifft KI – Vom Prompt zum Quilt“ im Landratsamt Bad Kissingen geben Mitglieder der Textilgruppe Kniffelquilter persönliche Einblicke in ihren außergewöhnlichen Schaffensprozess.
Blick in die Ausstellung: Digitale Impulse und handwerkliche Präzision
Für das aktuelle Projekt nutzten die Textilkünstlerinnen der Kniffelquilter erstmals künstliche Intelligenz als digitales Werkzeug, um Ideen, Varianten und Bildentwürfe zu generieren. Im Rahmen der Führungen erläutern beteiligte Künstlerinnen hautnah, wie aus den digitalen Entwürfen eigenständige Art Quilts entstanden sind.
Vier feste Regeln – zwölf individuelle Kunstwerke
Bei den Rundgängen erfahren Besucherinnen und Besucher, wie unterschiedlich die Künstlerinnen mit denselben vier verbindlichen Rahmenbedingungen umgegangen sind:
Stilistische Inspiration: Die kraftvolle Bildsprache der russischen Avantgarde-Künstlerin Natalja Gontscharowa (1881–1962).
Farbkonzept: Die ausschließliche Nutzung von Pastelltönen.
Motivwelt: Darstellung von Menschen und Porträts.
Technik: Improvisation und freies Schneiden ohne feste Schnittmuster.
Bei der Führung wird erlebbar, wie jede Künstlerin ihre ganz persönliche Handschrift eingebracht hat.
Termine:
15.10.2026, 14:30 Uhr
17.11.2026, 14:30 Uhr
Informationen zur Ausstellung
Eintritt frei
Ort: Lichthof im Landratsamt Bad Kissingen (Gebäude A), Obere Marktstr. 6, 97688 Bad Kissingen
Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur des Landkreises Bad Kissingen
Der Landkreis Bad Kissingen verleiht im zweijährigen Turnus den Förderpreis für Kultur. Jede Auflage des Preises steht unter einem anderen Fokusthema. Im Jahr 2023 lautet dieses „Interkulturalität“.
Eine Besonderheit am Preis ist, dass sowohl Konzepte für noch umzusetzende kulturelle Angebote als auch bereits umgesetzte Angebote ausgezeichnet werden können.
Die Verleihung im Jahr 2023 ist die Premiere für den Förderpreis für Kultur. Um die Nominierung im Vorfeld so einfach wie möglich zu gestalten, bietet das Projektmanagement kultur.gut.vernetzt des Landkreises Bad Kissingen unter dem Titel „Förderpreis in 30 Minuten“ eine Infoveranstaltung zum Förderpreis für Kultur an.
Informationen zur Veranstaltung
Datum und Zeit: 03.04.2023 von 17:30 – 18:00 Uhr
(Es fand bereits am 15.03.2023 ein Termin statt. Die beiden Termine bauen nicht aufeinander auf. Es ist also nur die Teilnahme an einem Termin nötig)
Ort: online mittels des Videokonferenzsystems Cisco Webex
Inhalte:
Allgemeines zum Preis
Informationen zum Feld der Teilnehmenden / Nominierten
Informationen zum Prozess der Nominierung
Informationen zur Jury und zur Auswahl der Preisträger:innen
Möglichkeit für individuelle Fragen
Zielgruppe:
Die Infoveranstaltung richtet sich an Personen,
die Dritte für den Preis wegen bereits durchgeführter kultureller Angebote zum Fokusthema nominieren wollen sowie an Personen,
die selbst in Zukunft ein kulturelles Angebot zum Fokusthema durchführen wollen und sich damit für den Kulturpreis nominieren.
„Das Spiel mit dem Licht transparenter Farben ist die besondere Herausforderung des Aquarells, denn das Weiß der Leinwand bildet hier das Licht!“
Dem Bann der Malerei verfallen, widme ich mich neben der Öl- und Acrylmalerei und der Drucktechnik Steinlithographie hauptsächlich der Aquarellmalerei.
Bewegung und Rhythmus versuche ich in meiner Malerei umzusetzen!
„Ein gar hertzlich Willekum im Schlaraffenland des Geistes“
Seit fast 70 Jahren gibt es in Bad Kissingen einen ungewöhnlichen Kunst- und Kulturverein für Herren. Wir nennen uns die Schlaraffen und spielen das 1859 in Prag erfundene Mittelalterspiel Schlaraffia. Tauchen Sie ein, in eine in Ausstattung, Sprache und Kleidung erdachte Welt des Mittelalters. Seien Sie für 2-3 Stunden selbst einmal Knappe, Junker oder Ritter und frönen Sie hierbei Kunst, Freundschaft und Humor.
Jeden Dienstag ab 19:30 Uhr treffen wir uns zu einem Motto- und Spieleabend im Vereinshaus (Rakoczy-Burg genannt) in der Friedr.-List-Str. 10A; Politik, Religion oder Beruf bleiben außen vor.
Unsere Spielsaison geht von Oktober bis April. Wir sind kein Geheimbund, sondern eher eine augenzwinkernde Variante von Spontantheater, Gesangs-, Musik,- Karneval – oder Mittelalterverein. Aber: Schlaraffia kann man nicht beschreiben, man muss es erleben!
Zum ersten Einstieg empfehlen wir Ihnen unseren Stammtisch: Jeden 1. und 3. Samstag im Monat um 11:30 Uhr in „Mein Kissinger Kaffee“, Martin-Luther-Str. 3A. Vorherige Anmeldung wird erbeten.
Mobiles Angebot des Theaters Schloss Maßbach ab sofort unterwegs
Bad Kissingen, 20.04.2023
Seit Mitte April ist der Theater-LKW des Theaters Schloss Maßbach im Landkreis Bad Kissingen und darüber hinaus unterwegs. Der LKW bringt Theaterstücke sowie theaterpädagogische Workshops zu Kindern und Jugendlichen vor Ort. Der 7,5-Tonner fasst ca. 20 Personen. Er ist zugleich Bühne und Zuschauerraum.
Theaterleiterin Anne Maar hatte vor einigen Jahren einen ähnlich umgestalteten Lastwagen in Belgien gesehen. Das Konzept überzeugte sie vor allem auch deshalb, weil durch das dezentrale Angebot kulturelle Bildung direkt zu Kindergärten, Grundschulen und Jugendzentren gebracht wird. So machte sie sich Gedanken, wie sich solch ein Gefährt am besten für das Theater Schloss Maßbach umsetzen ließe und begab sich auf die Suche nach Partnern zur Finanzierung des Vorhabens.
Landrat Thomas Bold, gleichzeitig 1. Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe im Landkreis Bad Kissingen, zeigte sich begeistert vom LKW und lobte das Engagement der Theaterleiterin Anne Maar: „Es ist eine fantastische Idee, Theaterstücke zu den Kindern zu bringen“.
Informationsveranstaltung mit anschließendem Austausch (Kulturstammtisch | #netzwerkstattkultur)
Das Schlagwort „kulturelle Bildung“ umfasst die Bereiche Kultur und Bildung. Viele Akteure stellen sich dabei folgende Fragen: Wo hört der eine Bereich auf? Wo fängt der andere Bereich an? Und können beide Bereiche überhaupt losgelöst voneinander betrachtet werden? Wir finden: die Schnittmenge ist groß und es lohnt sich, beide Bereiche zu verknüpfen.
Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Kulturagentur des Landkreises Rhön-Grabfeld laden wir Sie daher herzlich zum ersten gemeinsamen Informations- und Vernetzungstreffen der Bildungs- und Kulturakteure aus der Region ein.
Ablauf und Beteiligte
Am 12. Oktober dreht sich alles um kulturelle Bildung bzw. Jugendkulturarbeit – mit besonderem Fokus auf lokale Bildungsnetzwerke. Ein Beispiel dafür ist das bundesweite Förderprogramm „Kultur macht stark“.
Um die Chancen und Möglichkeiten dieses Programms greifbarer zu machen, haben wir für die Vernetzungsveranstaltung Franca Walser von der Beratungsstelle „Kultur macht stark“ in Bayern als Referentin gewinnen können. Frau Walser wird auf den Wert kultureller Bildung eingehen, die Inhalte des Programms „Kultur macht stark“ erläutern und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.
Diesem informativen Teil der Veranstaltung schließt sich ein Austausch unter den Akteuren an, wie Sie ihn auch vom Kulturstammtisch des Landkreises Rhön-Grabfeld bzw. der #netzwerkstattkultur des Landkreises Bad Kissingen kennen.
Wir wünschen uns einen anregenden, interessierten Austausch aller, die sich den Themen Jugendkulturarbeit & kultureller Bildung befassen und mehr über Kooperationsmöglichkeiten für kulturelle Bildung erfahren wollen. Gleichzeitig sind wir auch gespannt, welche Bedarfe, Wünsche und Fragen Sie zu dem Themenfeld haben. Wir würden uns freuen, wenn daraus neue Kooperationen und Projektideen entstehen, die unsere Bildungslandschaft in der Region bereichern.
Datum und Ort
12.10.2023, 17:00 – 19:00 Uhr
im Kreiskulturzentrum des Landkreises Rhön-Grabfeld, dem Kloster Wechterswinkel, Um den Bau 6, 97654 Bastheim
Werden Sie Teil von KLIMA.BILDER – Klimawandel in unserer Region durch Kunst vermitteln!
Das Klima verändert sich. Mit ihm verändert sich auch unsere Umgebung, unser Lebensraum und unser Alltag. Das Projekt KULTUR.VERMITTELT.KLIMA setzt sich über einen längeren Zeitraum mit den Folgen des Klimawandels in unserer Region auseinander.
Ziel des Projekts ist es, durch kulturelle und künstlerische Ausdrucksweisen wie Theaterstücke, Lesungen, Musik- und Kunstworkshops die Folgen des Klimawandels aufzuzeigen und dadurch zur Reflexion des eigenen Handelns anzuregen sowie allgemein für Klimafragen zu sensibilisieren. Dabei bringt das Projekt Akteure aus den Bereichen Kultur, Klimaschutz sowie Natur- und Umweltbildung zusammen, um neue Netzwerke zu schaffen und gemeinsame Formate zu entwickeln.
Ein erster Baustein dieses Projekts ist das Ausstellungsprojekt KLIMA.BILDER. Die bildende Kunst hat die einzigartige Fähigkeit, Momente festzuhalten – seien es Mensch, Tier, Gebäude oder Landschaft. Gerade Landschaftsbilder ermöglichen es uns, die Entwicklung unserer Umgebung über die Zeit hinweg zu betrachten. Während historische Bilder oder Fotografien uns zeigen, wie die Rhön oder das Fränkische Saaletal früher aussahen, stehen wir heute vielerorts einer anderen Realität gegenüber.
Der Klimawandel sorgt für eine Veränderung der Landschaften. Niederschlagsarme Sommer, trockene Böden, steigende Durchschnittstemperaturen, aber auch sich häufende Starkregenereignisse wirken sich bereits jetzt auf unsere Region aus, vom Fränkischen Saaletal über die Schwarzen Berge bis tief in die Rhön hinein. Wissenschaftliche Klimaszenarien errechnen detaillierte Informationen darüber, wie sich die gewohnten Anblicke der Landschaften in den nächsten Jahrzehnten verändern könnten.
Klimadiagramme, Berechnungen und Szenarien sind zunächst Fakten und Zahlen. Aber Sie, die Künstlerinnen und Künstler, verfügen über die Vorstellungskraft, die Folgen dieser Fakten und Zahlen in Bilder zu übersetzen und sie dadurch vorstellbar zu machen. Durch die künstlerische Auseinandersetzung verbildlichen Sie die Folgen des Klimawandels für Betrachterinnen und Betrachter.
Aufruf zur Mitwirkung am Projekt KLIMA.BILDER!
Wir suchen Künstlerinnen und Künstler sowie Künstlergruppen aus dem Landkreis Bad Kissingen, die Interesse daran haben, sich bei diesen Projekt einzubringen.
Ihre Aufgabe ist es, bestehende Landschaftsbilder oder Landschaftsfotografien aus dem Landkreis Bad Kissingen anhand von Klimaprognosen und deren Auswirkungen auf die Natur künstlerisch zu interpretieren. Das Ziel ist eine Ausstellung von Ansichten mehrerer Orte und Landschaften im Landkreis Bad Kissingen in verschiedenen Zeitschnitten – von historisch über aktuell bis hin zu einem möglichen Zukunftsszenario unter dem Einfluss des sich vollziehenden Klimawandels.
Was können wir Ihnen bieten?
Kontakt zu Expertinnen und Experten aus der Umweltbildung.
Klimadaten in verschiedenen Szenarien zu einzelnen Orten im Landkreis.
Historische Bilder, Landschaftsbilder und Ansichten von markanten Orten im Landkreis Bad Kissingen.
Koordination des Projekts und Vernetzung über Branchen und Themenbereiche hinweg.
Die Möglichkeit im Lichthof des Landratsamtes oder an anderen Orten von Partnern auszustellen.
Sie haben Interesse sich hier künstlerisch einzubringen und für den Klimawandel zu sensibilisieren? Dann melden Sie sich bei uns!
Telefon: 0971 801 5170
E-Mail:
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Auswirkungen des Klimawandels sichtbar zu machen!
Ihr Ansprechpartner:
Landkreis Bad Kissingen
Regionalmanagement
Projektmanagement kultur.vermittelt.klima
Felix Gantner
Förderhinweis
Das Projekt wird koordiniert vom Projektmanagement kultur.vermittelt.klima innerhalb des Regionalmanagements des Landkreises Bad Kissingen. Dieses wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.
Seit 1998 klingen die sanften und weichen Töne der Alphörner über die Kuppen der Rhön und sind – je nach Standort – kilometerweit zu hören.
Wir sind aktuell 10 Musiker aus den 3 Bundesländern der Rhön, die sich zusammen gefunden haben, um aus Spaß an der Freud’ unter dem Motto „Musik verbindet“ länderübergreifend die Alphornmusik zu pflegen.
In unserem Repertoire haben wir traditionelle Schweizer und Allgäuer Alphornstücke aber auch modernere Kompositionen für Alphorn. Vom getragenen Choral bis zum Blues – alles ist möglich!
Auf Wunsch spielen wir als Kleingruppe oder in voller Besetzung zu Geburtstagen, Hochzeiten,Trauerfeiern, Firmen- und Familienfeiern,in der Kirche oderin freier Natur, etc.
Rückschau zum Messpunkt der LAND.VERMESSUNG.KULTUR in Aschach
Bad Kissingen, 16.05.2023
Am Sonntag, 14.05.2023, zog unser Landvermesser für Kultur weiter zum Schlossfest der Museen Schloss Aschach. Im Schlosspark kam er bei wunderbarem Wetter mit Personen aus Aschach sowie mit Gästen ins Gespräch.
Das Schloss als zentraler Ort
Auf die Frage wie weit der bzw. die Aschacher:in sich für Kultur bewege, erhielt unser Landvermesser oft die Antwort: „Wir müssen nicht weg, wir haben doch das Schloss mit den Museen und den Veranstaltungen, die dort stattfinden“. Viele Geschichten, Erinnerungen und Emotionen sind vor Ort mit dem Schloss, in dem heute die Museen Schloss Aschach beheimatet sind, verbunden.
Auch die Bücherei in Aschach mit der klassischen Ausleihe und vielen Veranstaltungen sowie der Vogelkundepfad zählten – neben der Bierkultur in der Brauerei Aschach – zu den häufiger genannten Angeboten.
Über den Aschacher Ortsrand hinausblickend, erwähnten Befragte auch die Konzerte im Staatsbad Bad Bocklet sowie bildende Kunst, die in Bad Bocklet in Hotels und Klinken aufzufinden sei.
Darstellung der Rückmeldungen zum Mobilitätsverhalten bei der LAND.VERMESSUNG.KULTUR am 14.05.2023 in Aschach
Nächste Stationen der LAND.VERMESSUNG.KULTUR
Zu Ergänzung dieser lokalen Momentaufnahme wird der Landvermesser in den nächsten Wochen weiter im Landkreis unterwegs sein.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erfolgte in Bayern eine systematische Vermessung des Landes: über 21 Millionen Grundstücke wurden damals topographisch erfasst. Uns interessieren bei unserer Vermessung weniger die Grenzen von Grundstücken. Vielmehr wollen wir mehr erfahren über Bestand, Struktur, Herausforderungen und Visionen der Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen.
Wie einst die Landvermesser wollen wir gemeinsam mit den Akteurinnen und Akteuren sowie der Bevölkerung diesen Bestand systematisch erfassen. Ebenso interessiert uns: wie ist es um die interne Struktur in den Einrichtungen bestellt? Welche Herausforderungen sehen die Verantwortlichen für die Zukunft? Und wie nimmt die Bevölkerung die Aktivitäten von Akteurinnen und Akteuren aus der Kultur im Landkreis Bad Kissingen wahr? Kurz und gut: Wie lässt sich das kulturelle Profil des Landkreises am besten beschreiben und was sagt die Bevölkerung?
Das Festival für alle, die Festivals mögen, aber keine Menschenmassen, die nicht 200 € zahlen wollen und auch gern mal weniger bekannte Bands hören. Hier trifft Party um die Ecke auf Festivalfeeling pur, durchgeknallte Camper auf eingefleischte Ureinwohner, Hip-Hopper auf Punkrocker, lauwarmes Dosenfutter auf feinste Streetfood-Spezialitäten, Kater vom Freitag auf Party am Samstag, Mädchen auf Jungs, alt auf jung und die Stars des Festivalsommers geben den Lokalhelden die Klinke in die Hand!